Stalker von Arkadi und Boris Strugatzki

Stalker: Roman

 

Titel : Stalker

Autoren : Arkadi und Boris Strugatzki

Verlag : Heyne ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

Das legendäre Meisterwerk jetzt neu übersetzt

Red Shewhart ist ein Stalker, ein Glücksritter, der illegal immer wieder in die Sperrzone eindringt, in der einst die Aliens gelandet sind. Dort spürt er die Hinterlassenschaften der Außerirdischen auf, um sie auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Niemand weiß, wie diese Artefakte funktionieren und wozu sie einmal gedient haben. Manche von ihnen bergen tödliche Gefahren, während andere die Unsterblichkeit versprechen. Red und sein Freund Kirill suchen nach einem ganz besonderen Gegenstand, der sie so reich machen wird, dass sich die Stalker nie wieder ins Sperrgebiet wagen müssen. Doch die Zone gibt ihre Geheimnisse nicht so einfach preis …

 

Über die Autoren :

Arkadi (1925–1991) und Boris (1933–2012) Strugatzki zählen zu den bedeutendsten und erfolgreichsten russischen Autoren der Nachkriegszeit. Ihre Romane sind nicht nur faszinierende Parabeln über die Stellung des Menschen im Universum, sondern auch schonungslose Abrechnungen mit Ideologiegläubigkeit und Personenkult. Etliche ihrer Texte durften in der Sowjetunion nicht erscheinen. Inzwischen hat die Gesamtauflage ihrer Werke die fünfzig Millionen überschritten, sie wurden in über dreißig Sprachen übersetzt. Viele ihrer Romane wurden verfilmt.

 

Meine Meinung :

In einer fernen Vergangenheit haben Aliens die Erde besucht und sind wohl auch kurz darauf wieder verschwunden.

Kein Erdenmensch hat sie je zu Gesicht bekommen.

Die Landegebiete, in denen sich die Ausserirdischen aufgehalten haben, werden die sog. Zonen genannt.

Dort scheinen auch de physikalischen Gesetze userer Erde nicht mehr zu funktionieren.

In den Zonen haben die Aliens während ihres Aufenthaltes einiges an Hinterlassenschaften zurückgelassen.

Von den meisten Überresten kennen die Wissenschaftler weder Funktion noch Nutzen. Es scheint sich wohl um Abfall der Aliens zu handeln.

In dieser Welt gibt es die sogenannten Stalker, die unter Einsatz ihres Lebens in diese Zonen vordringen und den “ Müll“ stehlen und ihn dann verkaufen.

Jeder von ihnen versucht, die “ Goldene Kugel “ zu finden.

In diesem Buch begleiten wir den Stalker Redrick Shewhart über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Wir als Leser haben also immer nur die Informationen, die auch Redrick hat.

Als immer mehr Stalker in die Zonen pilgern, wird auch der Umgangston dementsprechend rauer.

Das Buch ist wohl schon mal in ähnlicher Form mit dem Titel “ Picknick am Wegesrand “ erschienen.

Der Heyne Verlag hat das Buch jetzt mit neuer Übersetzung herausgebracht.

Da das Science-Fiction Genre mir völlig fremd war, bin ich ohne Vorkenntnisse in die Geschichte gegangen.

Mir hat der Schreibstil der Strugatzkis nach einer kurzen Eingewöhnungsphase sehr gut gefallen.

Für Freunde eher ruhigerer Fantasy ist das Buch auf jeden Fall zu empfehlen.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

 

Die Vertraute von Gilly Macmillan

Die Vertraute: Roman - Von der Autorin des SPIEGEL-Bestsellers »Die Nanny«

 

Titel : Die Vertraute

Autorin : Gilly Macmillan

Verlag : Blanvalet ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

Jeder lügt – aber manche Lügen sind tödlich … Der neue hoch spannende Roman von Gilly Macmillan, Bestsellerautorin von »Die Nanny«!

Lucy war neun Jahre alt, als ihr kleiner Bruder verschwand. Lucy war die einzige Zeugin und ihre Aussage der einzige Anhaltspunkt für die erfolglosen Ermittlungen. Doch ob ihre Erinnerungen an die Nacht wahr sind, weiß Lucy selbst nicht – seit ihrer frühen Kindheit hat sie eine blühende Fantasie, die sie manchmal die Grenzen der Realität überschreiten lässt. Drei Jahrzehnte später hat Lucy es geschafft, aus dieser Eigenschaft Kapital zu schlagen – sie ist eine gefeierte Bestsellerautorin und lebt mit ihrem Mann Dan in Bristol im Süden Englands. Doch als der sie mit dem Kauf eines alten, imposanten Hauses überrascht, beginnt für Lucy ein Albtraum. Das Haus steht ausgerechnet auf der anderen Seite des Waldes, in dem damals ihr Bruder verschwand. Lucy kann sich den Erinnerungen, die geweckt werden, nicht entziehen. Dann verschwindet Dan spurlos, Lucy ist die Hauptverdächtige, und sie muss sich fragen, zu was sie wirklich fähig ist – und was damals im Wald geschah.

 

Über die Autorin :

Gilly Macmillan wuchs in Swindon, Wiltshire auf und lebte in ihrer Jugend einige Jahre im Norden Kaliforniens. Sie arbeitete beim Burlington Magazine, für die Hayward Gallery und als Dozentin für Fotografie. Heute widmet sie sich ganz dem Schreiben. Gilly Macmillans Romane erfreuen sich besonders in Großbritannien großer Beliebtheit und sind allesamt Bestseller. Sie lebt mit ihrer Familie in Bristol, England.

 

Meine Meinung :

Gilly Macmillan ist für mich ja ein Garant für spannende Lesestunden. Dementsprechend gespannt war ich auf ihr neuestes Werk.

Unsere Protagonistin Lucy, eine gefeierte Bestsellerautorin, hatte schon als Kind eine blühende Fantasie, was dazu führte, dass man oft nicht zwischen Wahrheit und Fiktion unterscheiden konnte.

Zwanzig Jahre später kauft ihr Mann Dan ein Haus genau gegenüber des Waldes, in dem ihr Bruder als Kind spurlos verschwand.

Somit beginnt der Albtraum von Lucy von Neuem.

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Einmal in der aktuellen Gegenwart und einmal in der Zeit vor zwanzig Jahren, in dem Lucy Bruder verschwand.

Die Autorin hat einen flüssigen und eingängigen Schreibstil, der es dem Leser leichtmacht, in die Geschichte hineinzukommen.

Lucy macht es uns nicht leicht, ihr nahezukommen, da sie als ziemlich hilflos und überfordert dargestellt wird. Sie überlässt fast alles ihrem Ehemann und widmet sich komplett dem Schreiben.

Das lässt sie als ziemlich weltfremd dastehen.

Die Grundidee der Autorin fand ich toll und man kommt als Leser der Lösung des Rätsels nur schrittweise näher. Das machte das Buch für mich unglaublich spannend.

Mir hat die Geschichte grossen Spaß gemacht und auch die Auflösung war stimmig.

Ich bin schon sehr gespannt auf weitere Bücher der Autorin.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

 

Das Geheimnis des Sturmhauses von Eva Chase

Das Geheimnis des Sturmhauses: Roman

 

Titel : Das Geheimnis des Sturmhauses

Autorin : Eva Chase

Verlag : Blanvalet ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

Ein abgelegenes Herrenhaus tief in den Wäldern von England. Ein kleines Mädchen, das wie aus dem Nichts auftaucht. Und ein Geheimnis, das seinen Schatten bis in die Gegenwart wirft …

Forest of Dean, 1971: Als die Familie Harrington tief in den Wäldern von Foxcote Manor ein Baby entdeckt, das jemand dort ausgesetzt hat, beschließen sie, es als ihr eigenes aufzuziehen. Das kleine Mädchen scheint der Familie das verloren geglaubte Glück zurückzubringen, doch dann wird wenige Tage später ein Toter auf dem Gelände des Hauses gefunden und neue Abgründe tun sich auf …
London in der Gegenwart: Die 46jährige Sylvie versucht, nach einer Scheidung neu anzufangen. Sie ahnt nicht, dass ein unerwarteter Vorfall sie nach Foxcote Manor zurückführen wird. Kann sie Licht in die Ereignisse von damals bringen, auch wenn es ungeahnte Folgen für sie haben könnte?

 

Über die Autorin :

Eve Chase wollte schon immer über Familien schreiben – solche, die fast untergehen aber irgendwie doch überleben – und über große, alte Häuser, in denen Familiengeheimnisse und nicht erzählte Geschichten in den bröckelnden Steinmauern weiterleben. Eve Chase ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Oxfordshire.

 

Meine Meinung :

Da mir das erste Buch von Eva Chase schon so gut gefallen hat, war ich dementsprechend gespannt auf ihr neuestes Werk.

Wir befinden uns auf Foxcote Manor, dem Familiensitz der Familie Harrington.

Einige Tage nach ihrer Ankunft finden sie ein Baby und beschließen, es selbst aufzuziehen.

In einem zweiten Erzählstrang lernen wir Sylvia kennen, die nach ihrer Scheidung einen Neuanfang versuchen will.

Nach und nach verweben sich die Ereignisse der Vergangenheit mit der Gegenwart…

Ich liebe ja Geschichten, die auf zwei Zeitebenen spielen. Dazu noch ein düsterer Wald und ein geheimnisvoller Landsitz und das Setting ist perfekt.

Und genau so eine Story liefert Eva Chase auch ab. Die Charaktere sind toll gezeichnet und die Umgebung ist so toll gezeichnet, das das Kopfkino sein übriges zur Geschichte beiträgt.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und einige Cliffhanger und unerwartete Plottwists runden das Werk ab.

Wer eine spannend düstere Geschichte mit vielen Geheimnissen und Verwicklungen sucht, der ist hier genau richtig.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Palast der Miserablen von Abbas Khider

Palast der Miserablen: Roman

 

Titel : Palast der Miserablen

Autor : Abbas Khider

Verlag : Carl Hanser Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

„Abbas Khiders Figuren sind Entwurzelte, Träumer und Beobachter.“ (F.A.Z.) – In seinem neuen Roman erzählt er die Geschichte eines Jungen aus den Slums von Bagdad.

Shams Hussein ist ein normaler Junge mit ganz normalen Träumen. In der Hoffnung auf ein friedlicheres Leben ziehen seine Eltern mit ihm und seiner Schwester aus dem Süden des Irak nach Bagdad. Doch aus dem Streben nach einer besseren Zukunft wird in dem von Saddam Hussein beherrschten Land schnell ein Leben in existenzieller Not. Die Familie wohnt neben einem riesigen Müllberg, Shams arbeitet als Plastiktütenverkäufer, als Busfahrergehilfe, als Lastenträger. Und er liebt Bücher. In einer Zeit jedoch, in der ein falsches Wort den Tod bedeuten kann, begibt er sich damit in eine Welt, deren Gefahren er nicht kommen sieht. Ein persönlicher, höchst lebendiger Roman voll unvergesslicher Figuren.

 

Über den Autor :

Abbas Khider wurde 1973 in Bagdad geboren. Mit 19 Jahren wurde er wegen seiner politischen Aktivitäten verhaftet. Nach der Entlassung floh er 1996 aus dem Irak und hielt sich als „illegaler Flüchtling“ in verschiedenen Ländern auf. Seit 2000 lebt er in Deutschland und studierte Literatur und Philosophie in München und Potsdam. 2008 erschien sein Debütroman Der falsche Inder, es folgten die Romane Die Orangen des Präsidenten (2011) und Brief in die Auberginenrepublik (2013). Er erhielt verschiedene Auszeichnungen, zuletzt wurde er mit dem Nelly-Sachs-Preis, dem Hilde-Domin-Preis und dem Adelbert-von-Chamisso-Preis geehrt. Außerdem war er im Jahre 2017 Mainzer Stadtschreiber. Abbas Khider lebt zurzeit in Berlin. Bei Hanser erschienen von ihm Ohrfeige (Roman, 2016) und Deutsch für alle (Das endgültige Lehrbuch, 2019).

 

Meine Meinung :

Shams Hussein wächst  in einfachen, bescheidenen Verhältnissen im Süden des Irak in einem kleinen Dörfchen auf.
Vom tobenden Krieg mit dem Nachbarland Iran bekommt Shama nicht viel mit.
Doch eines Tages kommt sein Vater verwundet und schwer traumatisiert aus dem Krieg zurück.

Daraufhin ziehen Shams und seine Familie vom Land nach Bagdad um. Sie hoffen dort Arbeit und ein besseres Leben zu finden.

Leider besteht eine riesige Kluft zwischen den Vorstellungen der Familie und der harten Realität.

Sie finden keine Wohnung und müssen in einem Slum hausen.

Der Vater verrichtet kleine Arbeiten, aber wenigstens können Shams und seine Schwester die Schule besuchen.

Shams macht seinen Abschluss und beginnt ein Studium. Seine besten Freunde werden Bücher, dies soll ihm aber noch zum Verhängnis werden.

Der Coming-of-Age Roman begleitet Shams Hussein in seinem Aufwachsen bis hin zum Erwachsenen.
Wir lernen aber auch die andere Seite des Iran kennen. Es herrschen unter Saddam entsetzliche Haftbedingungen und Repressalien.
Der Leser bekommt dadurch einen Einblick in die entsetzlichen

Mich persönlich haben die Charaktere der Familie Hussein nachhaltig beeindruckt.

Hoffentlich gibt es diesem begnadeten Autoren noch viele weitere Bücher.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

 

 

Sternstunde : Die Schwestern vom Waldfriede von Corina Bomann

Sternstunde: Die Schwestern vom Waldfriede - Roman − Der Auftakt der neuen mitreißenden Bestsellersaga (Die Waldfriede-Sag...

 

Titel : Sternstunde : Die Schwestern vom Waldfriede

Autorin : Corina Bomann

Verlag : Penguin ( Verlagsgruppe Penguin Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

Der Beginn der neuen mitreißenden Saga von Bestsellerautorin Corina Bomann: Eine Berliner Klinik im Aufbau. Eine junge Krankenschwester vor der Herausforderung ihres Lebens.

Berlin, 1919. Nach Kriegsende lastet der Verlust ihres Verlobten schwer auf der jungen Krankenschwester Hanna. Nur ihre Berufung an die neu gegründete Klinik Waldfriede in Zehlendorf kann sie von ihrem privaten Kummer ablenken, denn nichts will sie mehr, als Menschen in Not zu helfen. Bis das Waldfriede seine Tore für die ersten Patienten öffnen kann, vergehen allerdings Monate voller harter Arbeit, knapper Lebensmittel und Ungewissheit. Ermutigt durch das unerschütterliche Vertrauen des sympathischen Klinikleiters Dr. Conradi übersteht Hanna diese schwere Zeit – doch gerade als sich das Waldfriede wie ihr neues Zuhause anfühlt, stellt ihre Vergangenheit sie erneut auf harte Bewährungsproben. Und auch die Klinik scheint unter keinem guten Stern zu stehen: Immer wieder bringen finstere Intrigen und Schicksalsschläge die hoffnungsvolle Zukunft des Hauses in Gefahr …

Nach wahren Begebenheiten: Inspiriert von der Chronik einer Krankenschwester erzählt Erfolgsautorin Corina Bomann von der Geburtsstunde der Berliner Waldfriede-Klinik.

 

Über die Autorin :

Corina Bomanns Romane sind mit einer Gesamtauflage von über zwei Millionen Exemplaren nicht aus den Bestsellerregalen wegzudenken. Ihre beliebten historischen Sagas stehen regelmäßig auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste – so zuletzt die Bände »Die Farben der Schönheit. Sophias Triumph« und »Die Frauen vom Löwenhof. Mathildas Geheimnis«. Auch mit »Sternstunde. Die Schwestern vom Waldfriede«, dem ersten Band ihrer neuen groß angelegten Saga um das Berliner Krankenhaus Waldfriede, stürmte sie sofort die Top 5 des Bestseller-Rankings.Corina Bomann lebt in Berlin-Zehlendorf.

 

Meine Meinung :

Endlich ist ein neues Buch von Corina Bomann erschienen. Ich liebe ja den Schreibstil der Autorin, so war die Löwenhof-Saga ein absolutes Lesehighlight für mich.

Und wie nicht anders zu erwarten war, hat die Waldfriede-Saga bei mir wieder voll ins Schwarze getroffen und hat mir viele tolle wunderschöne Lesestunden beschert.

Wir lernen Hanna Richter kennen, eine junge Krankenschwester, die total in ihrem Beruf aufgeht. Diese ist schwer traumatisiert durch den Verlust ihres Verlobten Martin.
Martin war Adventist und verweigerte den Einberufungsbefehl , doch leider ohne Erfolg.  Er wurde stattdessen zum Sanitätsdienst eingeteilt.
Wie das Schicksal so spielt, brachte man Martin schwer verletzt ins Sanatorium Friedensau wo Hanna arbeitete.

Wenig später verstirbt Martin und Hanna ist so angeschlagen, dass sie nicht mehr in der Klinik arbeiten konnte.

Hanna bekommt wieder Erwarten eine Offerte von Dr. Conradi, der in Zehlendorf eine neue Klinik aufbauen will.

Sie soll dort als Röntgenassistentin arbeiten.

Bevor jedoch eine Eröffnung der Klinik möglich ist, müssen Hanna und alle anderen Mitarbeiter schwer arbeiten.

Wir lernen den Chef von Hanna, Dr.Conradi kennen und müssen miterleben, mit welchen Schwierigkeiten und Problemen er zu kämpfen hat.

Hanna fühlt sich in der Klinik sehr wohl und auch Dr.Conradi ist ihr sehr zugetan, was vielen Mitarbeiterinnen ein Dorn im Auge ist.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und auch die Verwandlung eines alten Lazaretts in eine für damalige Verhältnisse moderne Klinik hat mir sehr gut gefallen.
Man ist als Leser sehr nah an den Protagonisten dran und genau das macht für mich eine gute Geschichte aus.

Ich freue mich schon sehr auf weitere Bände dieser tollen Reihe.ch vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Penguin Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Stadt der Mörder von Britta Habekost

Stadt der Mörder: Kriminalroman

 

Titel : Stadt der Mörder

Autorin : Britta Habekost

Verlag : Penguin ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Kriminalroman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

Ein kriegsversehrter Ermittler, ein Mörder unter Künstlern und eine Stadt am Abgrund …

Paris im Dezember 1924: Es ist ein bitterkalter Morgen, als die Leiche des sechzehnjährigen Clément Faucogney am Place du Panthéon entdeckt wird. Der Anblick des entstellten Körpers ist selbst für Ermittler Julien Vioric kaum zu ertragen – und er ist den Schützengräben von Flandern nur knapp entronnen. Die Beweise führen Vioric in die Passage de l’Opéra, zu einer jungen Frau, die sich auf der Suche nach ihrer Schwester in größte Gefahr begeben hat. Doch noch weiß sie nichts davon. Sie ist bereits dem Charme der Pariser Dichter und der betörenden Schönheit der Stadt verfallen. Nicht ahnend, dass sie der Schlüssel zu allem ist. Nicht ahnend, dass sie bereits im Visier des Mörders steht …

Bildgewaltig schreibt Britta Habekost über das historische Paris der Surrealisten, das von einem grausamen Serienmörder heimgesucht wird.

 

Über die Autorin :

Britta Habekost, geboren 1982 in Heilbronn, studierte Literatur sowie Kunstgeschichte und arbeitete unter anderem als Museumsführerin. Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für surrealistische Dichter wie André Breton und Louis Aragon, die sie in ihrem historischen Kriminalroman »Stadt der Mörder« gekonnt durch die Szenerie wandeln lässt. Wenn sie nicht gerade an einem Buch schreibt, reist sie mit ihrem Mann durch Asien.

 

Meine Meinung :

Schon allein die Optik des Covers und die Ausstattung haben mich auf dieses Buch neugierig gemacht. Die goldene Schrift und das ebenso goldene Lesebändchen machen das Buch zu einem echten Hingucker und Schmuckstück in jedem Bücherregal.

Britta Habekost nimmt uns in ihrem Roman mit ins Paris der 1920er Jahre.
Die Jahre von 1921 bis 1923 gelten als die heroische Epoche des Surrealismus. Allen voran Andre Breton, der versucht, das Leben der Pariser zu beeinflussen.

Schon gleich die ersten Seiten ziehen die Leser komplett in die Geschichte herein.

Die junge Lysanne kommt nach dem Tod ihres Vaters und eines Freundes nach Paris, um dort ihre seit vier Jahren verschwundene Schwester Isabelle zu suchen.

Gleich zu Beginn wird sie mit dem Tod eines jungen Adligen konfrontiert, für den die Schwester wohl gearbeitet hat.

So lernen wir auch kurz darauf den Ermittler Julien Vioric kennen, der den Mörder des Jungen in der Gruppe der Surrealisten, Denker und ähnlicher Freigeister vermutet.

Britta Habekosts Roman hat mir auf jeden Fall Lust gemacht, tiefer in das Paris jener Zeit einzutauchen und mich intensiver mit dem Surrealismus zu beschäftigen.

Die Krimihandlung kommt aber zu keinem Zeitpunkt zu kurz und der Spannungsbogen wird konstant aufrecht erhalten.

Die Dekadenz der “ Roaring Twenties “ wird sehr bildhaft beschrieben und hat das Buch zu einem ganz besonderen Lesevergnügen gemacht.

Hoffentlich gibt es noch eine Fortsetzung dieser tollen Geschichte.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

 

Eine Bibliothek in Paris von Janet Skeslien Charles

Eine Bibliothek in Paris: Roman

 

Titel : Eine Bibliothek in Paris

Autorin : Janet Skeslien Charles

Verlag : Blanvalet ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

Bücher sind das Licht in der Dunkelheit, der Hoffnungsschimmer in der Not …

Montana, 1983. Auf der Suche nach Abenteuern lernt die zwölfjährige Lily ihre Nachbarin Odile kennen. Zwischen dem Teenager und der alten Dame entwickelt sich eine zarte Freundschaft. Doch als Lily mehr über die Vergangenheit Odiles herausfindet, stellt sie fest, dass diese unter einem tragischen Geheimnis leidet …
Paris, 1939. Für Odile geht ein Traum in Erfüllung: Sie hat eine Anstellung an der renommierten Amerikanischen Bibliothek in Paris erhalten. Große literarische Werke in Händen halten und dabei den Duft alter Buchseiten einatmen – etwas Schöneres kann sich die Französin nicht vorstellen. Als die Nazis jedoch in Paris einmarschieren, droht Odile alles zu verlieren, was ihr lieb ist. Auch ihre Bibliothek. Gemeinsam mit einigen Mitarbeitern schließt sie sich dem Widerstand an und kämpft mit den besten Waffen, die ihr zu Verfügung stehen: Büchern. Doch dann unterläuft Odile ein fataler Fehler …

 

Über die Autorin :

Janet Skeslien Charles wuchs in Montana auf. Nach ihrem Studium unterrichtete sie fünfzehn Jahre lang Englisch, Französisch und Kreatives Schreiben, zunächst in der Ukraine, dann in den USA und schließlich in Frankreich, wo sie später eine Stelle an der Amerikanischen Bibliothek in Paris antrat. Dort erfuhr sie von der außergewöhnlichen Geschichte der Bibliothekare, die zur Zeit des Zweiten Weltkriegs ihr Leben für ihre Leser und Bücher riskierten – und genau diese Geschichte wurde die Inspiration für ihren Roman »Eine Bibliothek in Paris«.

 

Meine Meinung :

Wir lernen die zwölfjährige Lily kennen, die in den 1980er Jahren in einer Kleinstadt in Montana lebt.
Das neugierige Mädchen interessiert sich sehr für ihre Nachbarin, die schon etwas ältere Odile.
Als die Mutter von Lily stirbt, kommen sich Lily und die elegante Französin Odile näher.

Und so erfährt Lily nach und nach die bewegende Lebensgeschichte von Odile, die aufregender kaum sein kann.

In einem zweiten Erzählband springen wir zurück in das von Deutschland besetzte Frankreich in den 1940er Jahren.
In dieser Zeit arbeitet Odile als Bibliothekarin in einer amerikanischen Bibliothek in Paris.

Odile liebt Literatur über alles und entgegen den Vorstellungen ihrer Eltern bewirbt sie sich in der American Library und wird tatsächlich eingestellt.

Ihr Zwillingsbruder Romy kämpft derweil gegen die Deutschen.

Aber auch Odile ist nicht untätig. Sie verteilt Bücher an diejenigen, denen der Zutritt zur Bibliothek verweigert wird. auch versteckt sie Bücher, um sie vor der Vernichtung zu retten.

Doch der Krieg fordert nach und nach seinen Tribut von Odile und sie muss sich von vielen liebgewonnenen Menschen verabschieden.

Mir haben die zwei Zeitebenen des Romans sehr gut gefallen. Auch Lily und Odile habe ich sofort in mein Herz geschlossen und es war bewegend zu lesen, wie sich diese beiden grundverschiedenen Menschen behutsam einander annähern.

Ebenso wiedererkannt habe ich mich in Odiles Faszination für Literatur.

Das machte das Buch für mich zu etwas ganz Besonderem.

Hervorzuheben ist noch, dass der Roman teils auf reellen Personen beruht und die Autorin hierfür hervorragend recherchiert hat.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

 

Unter dem Schnee von Katrin Burseg

Unter dem Schnee: Roman

 

Titel : Unter dem Schnee

Autorin : Katrin Burseg

Verlag : Diana ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

Schloss Schwanenholz, Ende Dezember 1978: Fünfzig Jahre führte Luise von Schwan die Baumschule auf dem Gut an der Ostsee mit strenger Hand. Nun wird die Gräfin beerdigt. Doch als die Trauerfeier beginnt, fegt ein heftiger Schneesturm über das Land. Bevor das Familienanwesen von der Außenwelt abgeschnitten wird, trifft ein ungebetener Gast aus Frankreich ein. Wer ist die geheimnisvolle Frau, die behauptet, Luises Tochter zu sein? Und hat Luise tatsächlich während des Zweiten Weltkriegs Zwangsarbeiter auf dem Gut ausgebeutet? Fünf Tage, in denen die Familie mit verborgenen Wahrheiten konfrontiert wird. Fünf Tage, die das Schweigen beenden, das sich jahrzehntelang über alles senkte wie Schnee.

 

Über die Autorin :

Katrin Burseg, geboren 1971 in Hamburg, studierte Kunstgeschichte und Literatur in Kiel, bevor sie als Journalistin und Autorin arbeitete. Sie wuchs in einem mehr als hundert Jahre alten Bauernhaus in Schleswig-Holstein auf. Als Kind erlebte sie die Schneekatastrophe im Jahrhundertwinter 1978/1979, mit ihrer Familie war sie mehrere Tage lang eingeschneit. Diese Erinnerung inspirierte sie zu ihrem Roman »Unter dem Schnee«.

 

Meine Meinung :

Zuerst einmal ein großes Kompliment an den Verlag für dieses wunderschöne Cover.
Da bekommt man gleich nochmal doppelt so viel Lust aufs Lesen.

Als Setting hat sich die Autorin Gut Schwanenholz an der Ostsee ausgewählt.

Wir befinden uns am Jahresausgang 1978 zu Beginn der großen Schneekatastrophe.

Gräfin Luise von Schwan, die 50 Jahre die Geschäfte der Baumschule von Gut Schwanenholz führte, wird zu Grabe getragen.

Zu Beginn der Beerdigung fegt ein schlimmer Schneesturm übers Land und schneidet Gut Schwanenholz komplett von der Außenwelt ab.

Zeitgleich taucht eine geheimnisvolle Frau aus Frankreich ein, die behauptet, die Tochter von Luise zu sein.

Des Weiteren kommt der Verdacht auf, dass Luise während des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeiter auf ihrem Gut ausgebeutet hat.

Während der fünftägigen Schneekatastrophe kommen viele unerwartete und unangenehme Wahrheiten ans Licht.

Katrin Burseg beschreibt das Setting so toll, das es den Leser schon beim Lesen friert und man sich am liebsten in eine warme Decke einkuscheln möchte.

Wir lernen die unterschiedlichsten Charaktere kennen, von denen mir viele ans Herz gewachsen sind, aber einige auch wirklich unsympathische Zeitgenossen waren.

Die Autorin hält den Spannungsbogen konstant hoch, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Für mich war die Geschichte ein echtes Lesehighlight, welches mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Hoffentlich gibt es noch viel mehr solcher Geschichten von Katrin Burseg.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Pfauensommer von Hannah Richell

Pfauensommer: Roman

 

Titel : Pfauensommer

Autorin : Hannah Richell

Verlag : Diana ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext:

Zwei Frauen. Zwei Sommer. Ein Haus voller Geheimnisse.

Das verschlossene Zimmer im verstaubten Westflügel von Cloudesley Manor scheint vergessen. Nur die 86-jährige Lillian weiß, was dort geschah. Nur sie weiß um die dramatischen Ereignisse jenes verhängnisvollen Sommers, die ihr Leben unwiderruflich veränderten.

Sechzig Jahre später kommt Lillians Enkelin Maggie nach Cloudesley und die Mauer des Schweigens beginnt zu bröckeln. Maggie, deren Herz sich nach Heilung sehnt, taucht in die düsteren Geheimnisse des Landguts ein. Wird sie die Geschichte ihrer Familie entwirren, bevor sie alles, was ihr viel bedeutet, verliert?

 

Über die Autorin :

Hannah Richell wuchs in England und Kanada auf, verbrachte viele Jahre in Australien und lebt heute mit ihrer Familie im Südwesten von England. Sie arbeitete im Marketing der Film- und Verlagsbranche und für verschiedene Zeitungen und Magazine, bevor sie begann, Geschichten zu schreiben. Ihre Romane begeistern Leser und Presse weltweit und werden in 17 Sprachen übersetzt.

 

Meine Meinung :

Für mich sind die Romane von Hannah Richell ja immer ein Garant für entspannte Lesestunden.

Dementsprechend gespannt war ich auf ihr neuestes Werk.

Dieser Roman spielt wieder auf zwei Zeitebenen, was mir persönlich immer sehr gut gefällt.

Nach einem Jahr in Australien kehrt Maggie zurück auf den Landsitz Cloudesley Manor.
Nach einem Krankenhausaufenthalt benötigt ihre Großmutter Lillian Hilfe, um wieder im Alltag zurechtzukommen.

Etwas ist vor einem Jahr geschehen, was Maggie fast fluchtartig zur Flucht veranlasst hat.
Nach und nach sieht Maggie, dass Cloudesley Manor in schlechtem Zustand ist und auch um die Finanzen ist es schlecht bestellt.

Auch merkt Maggie, das ihre Großmutter ein Geheimnis mit sich herumträgt, dass vielleicht mit dem verschlossenen Westflügel des Herrenhauses in Verbindung steht.

Wie schon eingangs erwähnt, spielt der Roman auf zwei Zeitebenen.

Lillian Oberon lernen wir in der Gegenwart als betagte Dame kennen und im zweiten Erzählstrang als junge Ehefrau in den 1950er Jahren.

Sie hat einen Witwer mit kleinem Sohn geheiratet, den sie bald sehr lieb gewinnt. Ihr Mann entpuppt sich allerdings nicht als liebender Ehemann, sondern spricht sehr dem Alkohol zu.

Lillian Geschichte in der Vergangenheit ist sehr emotional und spannend geschrieben und ich bin tief in die Geschichte eingetaucht und konnte auch Lillian oftmals schwere Entscheidungen nachvollziehen.

Auch Maggie war ein sehr sympathischer Charakter, was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat.

Hannah Richell erzählt ihre Geschichte sehr plastisch und detailreich, so dass man ich als Leser mitten im Geschehen fühlt.
Das Setting war sehr schön gewählt und ich habe mich in Cloudesley Manor sehr wohl gefühlt.

Der Autorin ist hier wieder ein tolles Werk gelungen und ich fiebere schon gespannt auf ihr nächsten Buch hin.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

 

Die andere Hälfte der Welt von Christina Sweeney-Baird

Die andere Hälfte der Welt: Roman

 

Titel : Die andere Hälfte der Welt

Autor : Christina Sweeney-Baird

Verlag : Diana ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

Glasgow, 2025. Dr. Amanda Maclean behandelt einen jungen Mann mit leichtem Fieber. Innerhalb von drei Stunden stirbt er. Die mysteriöse Krankheit breitet sich mit tödlicher Geschwindigkeit im Krankenhaus aus. Und das ist nur der Anfang. Alle Opfer sind Männer. Dr. Maclean schlägt Alarm, doch das Virus erreicht bald jeden Winkel der Erde. Bedroht Familien. Regierungen. Länder. Die Welt ist fremdartig geworden – eine Welt der Frauen, die sich rasend schnell an die Abwesenheit der Männer anpassen müssen. Können sie ein Heilmittel finden bevor es zu spät ist? Wird diese Krankheit das Ende der Geschichte der Welt sein – oder ihre Rettung?

 

Über die Autorin :

Christina Sweeney-Baird wuchs zwischen London und Glasgow auf. Ihr Studium der Rechtswissenschaften an der University of Cambridge schloss sie 2015 mit Prädikatsexamen ab. Anschließend schrieb sie für »The Independent« und »Huffington Post«. Inzwischen arbeitet sie als Prozessanwältin für Unternehmen. »Die andere Hälfte der Welt« ist Christinas Debüt-Roman. Sie schreibt bereits an ihrem zweiten Buch und lebt in Bloomsbury.

 

Meine Meinung :

In einer nicht allzu fernen Zukunft behandelt die Ärztin Dr.Maclean einen Patienten mit grippeähnlichen Symptomen.
Nach und nach befällt dieses Virus fast 90 % aller Männer auf unserem Planeten und löscht diese aus.
Vom Kleinkind bis zum Greis wütet die Krankheit und niemand hat einen Lösungsansatz, diese Pandemie zu stoppen.

Wir bekommen die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt. Es geht um Frauen, die ihre Männer verlieren und ebenso erfahren wir von Forscherinnen, die das tückische Virus in den Griff bekommen wollen.

Die Autorin beschreibt das Szenario sehr detailreich und objektiv, so dass wir uns sehr oft wiederfinden.
Die Angst, oft auch die Mutlosigkeit beschreibt auch sehr genau unser Leben mit der Corona-Pandemie.

Wir erleben in der Geschichte, wie sich unsere Welt nach und nach in eine matriarchalische Gesellschaft wandelt, in der jeder seinen Platz erst noch finden muss.

Der Autorin ist hier ein sehr interessantes Gedankenspiel gelungen, dass sehr zum Nachdenken anregt.

In einer Zeitspanne von ca. sechs Jahren erleben wir einen kompletten Wandels der Menschheit und der ganzen Welt mit, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Verbrechen von nebenan von Philipp Fleiter

Verbrechen von nebenan: Die spektakulärsten Kriminalfälle aus dem Nr.1-Podcast - Mit 10 neuen Fällen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Kindle Ausgabe

 

Titel : Verbrechen von nebenan

Autor : Philipp Fleiter

Verlag : Goldmann ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Sachbuch

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

Die schlimmsten Verbrechen passieren meist nicht in der Großstadt, sondern direkt nebenan. Wenn die nette Nachbarin angeblich im Urlaub ist, in Wirklichkeit aber einbetoniert unter der Garage liegt oder wenn ein kleines Mädchen plötzlich spurlos vom elterlichen Bauernhof verschwindet, sind das Fälle, die man nicht vergisst. Radiojournalist Philipp Fleiter berichtet schon seit Jahren über Verbrechen und ihre Hintergründe. In seinem Nr.-1-True-Crime-Podcast »Verbrechen von nebenan« spricht er mit verschiedenen Gästen über die spannendsten Kriminalfälle im deutschsprachigen Raum. Das Besondere: Viele dieser Fälle werden zum ersten Mal überhaupt in einem Podcast besprochen. Seine Hörer lieben vor allem seine Stimme und seine gründliche Recherche. Jetzt erscheinen seine spektakulärsten Folgen plus zehn bisher unveröffentlichte Kriminalfälle und zahlreiche Experteninterviews erstmals als Buch.

 

Über den Autor :

Philipp Fleiter wurde in Ostwestfalen geboren und wollte als Kind am liebsten »Wetten, dass ..?« moderieren. Stattdessen landete er beim Radio und wurde dort schnell zum Experten für Kriminalität. Anfang 2019 startete er den Podcast »Verbrechen von nebenan«, der schnell zu einem der erfolgreichsten deutschen Podcasts überhaupt geworden ist. Wenn Fleiter nicht gerade auf irgendeiner Bühne in Deutschland echte Kriminalfälle präsentiert, lebt er in Gütersloh.

 

Meine Meinung :

Ich habe den Podcast von Philipp Fleiter relativ spät “ entdeckt“, aber besser spät als nie.

Als ich erfuhr, dass es jetzt auch ein Buch mit zehn True-Crime fällen geben würde, war ich natürlich dementsprechend gespannt.

Optisch ist das Buch schon mal ein echter Hingucker im Bücherregal.

Inhaltlich ist das Buch auch sehr gut gestaltet. Zu jedem Fall gibt es erst mal eine Landkarte, so dass man sich als Leser schnell örtlich zurechtfindet.

Die Kriminalfälle haben sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz ereignet.

Dem Autor ist es gelungen, auf relativ wenigen Seiten den Fall inklusive Fotos vorzustellen, oftmals gibt es sogar noch Interviews.

Zum Schluss zieht Philipp Fleiter dann noch ein kurzes und knackiges Fazit.

Für echte True-Crime Anhänger sind sicherlich nicht alle Fälle neu, aber für Einsteiger in diesem Bereich ist das Buch die ideale Lektüre.

Besonders interessant fand ich den “ Soldatenmord von Lebach“, der quasi bei mir um die Ecke passiert ist.

Ein Kompliment an den Autoren, der bei jedem einzelnen Fall akribische Recherchearbeit geleistet hat.

Das Buch ist auf jeden Fall spanend zu lesen und vielleicht entschließt sich Philipp Fleiter ja dazu, noch weitere spannende Bücher zu schreiben.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle True-Crime Anhänger.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Der gefrorene Fluss von James Crowden

Der gefrorene Fluss: Das berauschende Glück der Stille. Ein Winter im Himalaja

 

Titel : Der gefrorene Fluss

Autor : James Crowden

Verlag : Arkana ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Sachbuch

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

Auf der Suche nach Stille und Abenteuer bricht der junge Engländer James Crowden 1976 auf nach Zanskar, ein abgelegenes Himalaya-Hochtal, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Er ist erst der zweite Fremde, der jemals seinen Fuß in diese harsche Welt der Zanskaris gesetzt hat. Über die Wintermonate taucht er tief ein in ihre entbehrungsreiche Existenz: Einsamkeit und Schnee, Feste und Gebete, Ofenfeuer und Butterherstellung. Inspirierend und fesselnd zugleich, entfaltet der Autor das faszinierende Panorama einer längst untergegangenen Welt aus Abgeschiedenheit, innerer Einkehr und purer Stille. Zugleich erinnert er an die Bedrohung unserer einzigartigen Natur.

 

Über den Autor :

James Crowden, geb. 1954, ist ein renommierter Lyrik-Autor, Ingenieur und Ethnologe. Nach seiner Zeit in der Armee brach er 1976 auf ins Zanskar-Tal, wo er den Winter verbrachte. Seitdem hat er die Region im Himalaya immer wieder besucht, seine Erfahrungen dort mündeten in die lebenslange Begeisterung für den Buddhismus und traditionelle Landwirtschaft. Bis zu seinem Ruhestand arbeitete er als Schäfer, Förster und Apfelwein-Brauer. Der Autor lebt in Somerset, im Südwesten Englands.

 

Meine Meinung :

In diesem Buch lernen wie James Crowden kennen, der sich als 22-jähriger auf eine Reise nach Tibet begibt.

Im dortigen Zinskar-Tal will er den Winter verbringen. In diesem abgelegenen Tal im Himalaya ist er erst der zweite Mensch, der aus der Ferne kommt.

In den stillen Wintermonaten taucht er tief in die Welt und die Kultur der Zanskaris ein.

Er lernt das einfache und entbehrungsreiche Leben dieses Menschenschlages kennen, was wir uns als Europäer selbst kaum vorstellen können.

Wir lernen als Leser viel über die Geschichte Tibets, aber der Autor gibt uns auch Einblicke in das von China besetzte Land, was bis heute völkerrechtlich umstritten ist.

Sehr eindringlich schildert James Crowden das „Bewandern“ eines gefrorenen Flusses, was zu seinen prägnantesten Erfahrungen gehörte.

Ebenso lässt uns der Autor auch an seinen spirituellen Erfahrungen mit der buddhistischen Religion teilhaben und wie ihn dies innerlich verändert hat.

Man muss sich als Leser immer vor Augen halten, dass er diese Expedition in den siebziger Jahren als noch lebensunerfahrener Mann gemacht hat und dies all sein späteres Leben prägen wird.

Die Naturbeschreibungen sind einfach grandios, auch was die Schilderung der einheimischen Tierwelt angeht.

Da wird von Begegnungen mit Wölfen berichtet, ebenso wie die immense Bedeutung des Yaks für die Menschen in diesem Tal herausgestellt wird.

Wir lernen in diesem Buch eine für uns völlig fremde Welt kennen. Es ist sehr interessant, die Rituale der Menschen, sowie ihre Sitten und Gebräuche kennenzulernen. Der Einblick in die tibetische Kultur mit all ihren Geistern und buddhistischen Ritualen hat mich sehr oft zum Nachdenken aber auch oftmals zum Schmunzeln gebracht.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Die kleine Schule der großen Hoffnung von Naomi Fontaine

Die kleine Schule der großen Hoffnung: Roman - Der Roman zum Buchmessengastland Kanada 2021

 

Titel : Die kleine Schule der großen Hoffnung

Autorin : Naomi Fontaine

Verlag : C. Bertelsmann ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

Ein eindringlicher Roman über das Heranwachsen im hohen Norden Kanadas

Yammie lässt das Stadtleben und ihren Freund Nicolas hinter sich, um im First-Nation-Reservat Uashat als Lehrerin zu arbeiten. Ist sie noch eine Innu, wie die indigene Bevölkerung im Norden des Staates Québec genannt wird, oder ist sie durch Erziehung und Studium der französischen Sprache schon „zu weiß“ geworden? Kann sie als junge Lehrerin den Heranwachsenden, deren Zukunft von Alkohol und Depressionen überschattet ist, Perspektiven bieten? Nach einem ereignisreichen Jahr sind die Schüler Yammie ans Herz gewachsen. Und sie erkennt, dass nicht nur die Jugendlichen gereift sind, sondern dass auch sie sehr viel von ihnen gelernt hat. Gefühlvoll und authentisch – dieser Roman erzählt vom Leben der kanadischen Ureinwohner, von ihren Sorgen, Ängsten, Sehnsüchten und Hoffnungen.

 

Über die Autorin :

Naomi Fontaine, geboren 1987 in Uashat, ist die bekannteste indigene frankokanadische Schriftstellerin der Gegenwart und eine der wenigen First-Nation-Autorinnen und Autoren, die auf Französisch schreiben. Als Kind verließ sie mit ihrer Mutter das Reservat, um in Québec-Stadt zu leben, wo sie Pädagogik studierte. Ihr Debüt »Kuessipan« erschien 2011 und wurde preisgekrönt und verfilmt. »Die kleine Schule der großen Hoffnung«, ihr zweiter Roman, stand 2018 auf der Shortlist des renommiertesten kanadischen Literaturpreises, des Governor General’s Award und war auch in Frankreich ein großer Erfolg. Das Buch wird derzeit als Fernsehserie verfilmt.

 

Meine Meinung :

Kanada war in diesem Jahr Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse und ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, zumindest ein Buch einer kanadischen Schriftstellerin zu lesen.

Meine Wahl fiel auf das Buch von Naomi Fontaine, da die Autorin als eine der bedeutendsten First-Nation Autorinnen Kanadas gilt.

Sie selbst stammt aus Uashat, einer Stadt in einem Reservat nahe Quebec, weshalb dieser Roman stark autobiographisch geprägt ist.

Im vorliegenden Buch geht es um Yammie, eine junge Lehrerin, die Quebec verlässt, um in ihrer Heimat zu arbeiten.

Frisch getrennt von ihrem Lebensgefährten, der sie nicht ins Reservat begleiten wollte leidet Yammie sehr unter ihrem Verlust.

In sehr kurzen Kapiteln begleiten wir Yammie bei ihrer Ankunft in Uashat, aber wir erleben auch ihr Aufeinandertreffen mit ihren Schülern hautnah mit.

Sie wächst langsam in ihre Rolle als Lehrerin hinein, was mir sehr gut gefallen hat, aber wir werden auch mit den täglichen Problemen der indigenen Bevölkerung konfrontiert. dabei dreht es sich um die vorherrschende Armut, den Konsum von Alkohol und Drogen und die damit einhergehende Perspektivlosigkeit der Jugend.

Da Yammie schon als Kind nach Quebec kam, stellt sich ihr natürlich die Frage, ob sie nicht schon zu “ weiß“ für die Arbeit in Uashat geworden ist und ob sie sich noch mit ihrer Heimat identifizieren kann.

Dieser innere Konflikt fand ich sehr spannend und interessant zu lesen.

Bemerkenswert war ebenfalls die Tatsache, dass Naomi Fontaine so viel in doch so relativ wenige Seiten packen konnte.

Das Schicksal der Schüler ging mir zeitweise sehr zu Herzen, auch wenn die brisanten Themen von Naomi Fontaine nur oberflächlich angerissen wurden.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

 

 

 

Die Launen des Lebens von Emma Straub

Die Launen des Lebens: Roman

Titel : Die Launen des Lebens

Autorin : Emma Straub

Verlag : Limes ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

Klappentext :

Der Bestseller aus den USA: erzählt warmherzig, klug und mit feinem Humor von dem, was Familie und Beziehungen ausmacht.

Es ist ein durch und durch normaler Tag in einer Kleinstadt in Upstate New York, als das Leben von Astrid Strick sich schlagartig ändert. Eine Bekannte wird vor Astrids Augen überfahren, und obwohl Astrid diese nicht einmal mochte, bringt sie der Vorfall zum Nachdenken. Das Leben kann so schnell vorbei sein – hat Astrid ihres gut genutzt? Ist es zu spät, Neues zu wagen? Und war sie wirklich eine gute Mutter? Astrid wollte immer das Beste für ihre Kinder, und doch scheint keines richtig angekommen im Leben. Elliott ist unglücklich in seiner Bilderbuchfamilie. Tochter Porter ist Single, gewollt schwanger und doch überfordert. Und Nicky lebt trotz Frau und Kind ein Vagabundenleben – aber zu welchem Preis? Astrid und ihre Kinder waren immer gut darin, ihre wahren Leben voreinander zu verbergen. Doch dann zieht Cecilia, Nickys Teenager-Tochter, bei Astrid im großen Haus am Fluss ein und stellt das ganze sorgsam gehegte Konstrukt auf den Kopf.

Über die Autorin :

Emma Straub ist eine »New York Times«-Bestsellerautorin, die bislang fünf Romane geschrieben hat, die in über 15 Sprachen übersetzt wurden. Außerdem verfasst sie Essays und Kurzgeschichten, unter anderem für »The Wall Street Journal«, »Vogue« und »Elle«. Zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen lebt Emma Straub in Brooklyn, New York City, wo sie auch den Buchladen »Books are Magic« betreibt.

„Ich freue mich sehr, dass „Die Launen des Lebens“ jetzt in Deutschland erscheint. Bücher schaffen Geborgenheit und eine Flucht aus dem Alltag, und das war in den letzten Jahren noch wichtiger als sonst – so wie auch Gemeinschaft und Familie, und genau davon handelt „Die Launen des Lebens“. Danke, dass Sie sich Zeit für mein Buch nehmen!“ Emma Straub

Meine Meinung :

Ich kannte die Autorin bis dato noch nicht und war dementsprechend gespannt auf das Buch.

In das Thema des Buches kann sich sicherlich jeder ab einem gewissen Alter hineinversetzen. Wer hat nicht schon mal sein Leben Revue passieren lassen und im Nachhinein überlegt, ob diese oder jene Entscheidung die Richtige war oder wie das Leben bei einer anderen Entscheidung verlaufen wäre.

Unsere Protagonistin Astrid Strick muss mit ansehen, wie eine Bekannte von ihr einen tödlichen Autounfall erleidet.

Sie beginnt nach und nach ihr ganzes Lebenskonzept in Frage zu stellen.

War sie eine gute Mutter und Ehefrau ?

Alle drei Kinder scheinen noch nicht ihren Platz im Leben gefunden zu haben.

Das sorgsam aufgebaute Familienmodell scheint in sich zusammenzubrechen, als Astrids 13-jährige Enkelin Cecilia nach familiären Schwierigkeiten zu ihrer Großmutter zieht.

Doch auch in der neuen Umgebung eckt Cecilia mit ihrer unkonventionellen Art an. Da entscheidet sich Astrid, ihrer Familie ein Geheimnis über sich zu offenbaren.

Mir hat das Buch von Emma Straub sehr gut gefallen. Dreh -und Angelpunkt bleibt in der Geschichte zwar Astrid, aber die Familienmitglieder werden von allen Seiten beleuchtet.

Wir lernen die Sorgen und Nöte der Familie kennen und kommen sehr nah an die einzelnen Charaktere heran. Zwar hat jeder seinen eigenen Kopf, aber wenn es hart auf hart kommt, steht die Familie geschlossen da.

Emma Straub ist meiner Meinung nach eine begnadete Erzählerin und fügt nach und nach die losen Fäden zu einem runden Ganzen zusammen.

Auch eine gehörige Portion Humor gehört zur Geschichte und so lässt sich das Buch sehr flüssig lesen.

Mein einziger winziger Kritikpunkt ist der, dass Emma Staub zu viele aktuelle Themen wie Homosexualität, künstliche Befruchtung etc. in einer Geschichte untergebracht hat. Vielleicht hätte sie sich das ein oder andere für ein weiteres Buch aufsparen können.

Das tut aber der Qualität der Geschichte keinen Abbruch. wer ein kluges Buch mit Tiefgang sucht, ist hier genau richtig.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Echo von Thomas Olde Heuvelt

Echo: Roman

 

Autor : Thomas Olde Heuvelt

Titel : Echo

Verlag : Heyne Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Eigentlich sollte es eine ganz gewöhnliche Bergtour werden, als Nick mit seinem Kumpel Augustin zu einer Kletterpartie in den Schweizer Alpen aufbricht. Doch dann kommt es unterwegs zu einem tragischen Unfall: Augustin stürzt in eine Gletscherspalte, Nick wird schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert – er wird für immer entstellt sein. Sam, Nicks Lebensgefährte, ist zunächst nur froh, dass sein Freund überlebt hat, aber dann passieren immer mysteriösere Dinge in Nicks Umfeld. Auch Nick selbst verhält sich immer seltsamer, und schon bald wird Sam klar, dass Nick etwas aus den Bergen mitgebracht hat. Etwas Böses …

 

Über den Autor :

Thomas Olde Heuvelt wurde 1983 in Nijmegen, Niederlande, geboren. Er studierte Englisch und Amerikanistik an der Radboud Universität Nijmegen und an der University of Ottawa in Kanada, wo er ein halbes Jahr lang lebte. Seine Kurzgeschichte »The Day the World turned upside down« wurde mit dem Hugo Award ausgezeichnet, andere Kurzgeschichten wurden für den Hugo Award und den World Fantasy Award nominiert. Sein Horrorroman »Hex« landete in den Niederlanden auf der Bestsellerliste.

 

Mein Leseeindruck :

Mir hat ja schon “ Hex “ von Thomas Olde Heuvelt ausnehmend gut gefallen und dementsprechend gespannt war ich auf sein neuestes Werk.

Gleich zu Beginn lernen wir unsere beiden Protagonisten Augustin Laber und den Reisejournalisten Nick Grevers kennen.
Die beiden sind begeisterte Alpinisten und dieses Mal in den Schweizer Alpen unterwegs.

Dort entdecken sie den Le Maudit, einen Berg, über den selbst die Einheimischen scheinbar nur wenige Kenntnisse haben.
Wie magisch vom Gipfel angezogen, beschließen die beiden, den Maudit zu erklimmen.

Tragischerweise kommt es zu einem schlimmen Unglück, bei dem Augustin stirbt und Nick schwer verletzt wird.
Außerdem scheint er nicht mehr der gleiche Mensch wie vor dem Unglück zu sein….

Thomas Olde Heuvelt hat mich ja schon bei “ Hex“ durch seine bildgewaltige Sprache beeindruckt.
Auch in diesem Roman hat er sich wieder selbst übertroffen.

Die Beschreibung des Bergmassivs, der tiefen Schluchten und  Felswände  ist so detailliert ausgearbeitet, dass man als Leser den Berg förmlich spüren kann.
Ebenfalls ist die Gefahr und die latente Bedrohung, die vom Maudit ausgeht fast mit Händen greifbar.

Die Erzählweise ist diesmal nicht chronologisch, sondern man bekommt stellenweise immer nur kurze, knappe Häppchen serviert.

Auch wechselt die Perspektive oft zwischen den einzelnen Figuren, so dass man als Leser schon konzentriert bei der Sache bleiben sollte, um nicht den Faden zu verlieren.

Man sollte sich als Leser genügend Lesezeit einplanen, um dem Buch in seinem ganzen Umfang auch gerecht zu werden.

Thomas Olde Heuvelt ist ein Meister darin, den Leser bei der Stange zu halten und die Spannung konstant immer weiter zu steigern und voranzutreiben.

Bergsteigen bekommt nach der Lektüre dieses Buches jedenfalls eine völlig neue Dimension.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung von mir.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Kleinstadtfarben von Martin Becker

Kleinstadtfarben: Roman

 

Titel : Kleinstadtfarben

Autor : Martin Becker

Verlag : Luchterhand (Verlagsgruppe Random House GmbH)

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

Er frisst, statt zu essen, er säuft, statt zu trinken, er quarzt, statt zu rauchen, und er ackert, statt zu arbeiten. Pinscher wiegt hundertdreißig Kilo bei einer Körpergröße von einssiebzig, wobei das um fünf Zentimeter geschummelt ist. Sein Aussehen gibt nur zum Teil seine Maßlosigkeit preis. Und doch, seine Kleidung ist ordentlich, ein wenig aus der Mode, er ist nie ganz von hier weggekommen. Hier, das ist Mündendorf, hartes Arbeitermilieu. Jetzt, das ist der Sommer seiner Zwangsversetzung zurück in die Polizeiwache, die er nicht erträgt. Und es ist der Abschied von seiner geliebten Mutter. Er muss nun etwas tun, was er all die Jahre vermieden hat: sich der Erinnerung stellen, vor der polierten Schrankwand im engen Reihenhaus sitzen, den kalten Zigarettenrauch im alten Wohnzimmer riechen und den Menschen auf den alten Fotos wirklich ins Gesicht sehen.

 

Über den Autor :

Martin Becker, 1982 geboren. Macht Radio. Schreibt Bücher. Mag Hunde. Er ist in der sauerländischen Kleinstadt Plettenberg aufgewachsen, freier Autor für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Literaturkritiker beim Deutschlandfunk und bei Deutschlandradio Kultur und berichtet in Features und Reportagen unter anderem aus Tschechien, Frankreich, Kanada und Brasilien. 2007 erschien sein mehrfach ausgezeichneter Erzählband »Ein schönes Leben«, 2014 sein Roman »Der Rest der Nacht«, 2017 sein Roman »Marschmusik«, außerdem die Anthologie »Die letzte Metro. Junge Literatur aus Tschechien« (gemeinsam mit Martina Lisa) sowie 2019 »Warten auf Kafka. Eine literarische Seelenkunde Tschechiens« Er realisierte eine Reihe von Hörspielen und Lesungen gemeinsam mit dem tschechischen Schriftsteller Jaroslav Rudiš. Martin Becker lebt in Halle an der Saale und Köln.

 

Mein Leseeindruck :

In diesem Buch von Martin Becker lernen wir den Polizisten Peter Pinscher kennen.Er entspricht nicht dem Idealbild eines Ordnungshüters, sondern qualmt hat Übergewicht und erledigt seinen Job mit einer gewissen Routine und nicht sonderlich engagiert.

Pinscher ist nach dem Tod seines Vaters aus seiner Heimatstadt Mündendorf regelrecht geflohen, wird aber nach einem Vorfall an seinem Arbeitsplatz als Bezirksdienstbeamter zurück nach Mündendorf “ strafversetzt“.

Pinscher hat nur noch seine Mutter, die in einem Altenheim wohnt und ihn liebevoll “ Peterle “ nennt.

Nach seiner zwangsweisen Rückkehr in seinen Heimatort wird Peter Pinscher natürlich direkt mit seiner Vergangenheit konfrontiert.
Alte und nicht immer schöne Erinnerungen bahnen sich ihren Weg an die Oberfläche.
Und es bleibt natürlich auch nicht aus, dass er alte Bekannte und Schulkameraden wieder trifft.
Dies macht sein Leben nicht unbedingt leichter.

Zu allem Elend muss er sich auch noch mit einen ungewöhnlichen Todesfall herumschlagen. Die Mutter des Käufers seines Elternhauses, Elisabeth Seifert, von Pinscher nur Glotzen-Elsbeth genannt, kam unter merkwürdigen Umständen ums leben und als das nicht schon genug wäre, trifft er auch noch seine alte Liebe Anna wieder.

Am Anfang war der Schreibstil von Martin Becker für mich gewöhnungsbedürftig. Er schreibt teilweise in sehr langen und in sich verschachtelten Sätzen.

Als ich aber ein paar Seiten gelesen hatte, war ich komplett in der Geschichte gefangen und ich flog nur so durch die Seiten.

Das Buch von Martin Becker hat für mich sehr viel Tiefgang und steckt voller Empathie.
Wir lernen sehr viel von Peter Pinschers Seelenleben und seinen Ängsten kennen, was das Buch für mich zu etwas ganz Besonderem gemacht hat.

Für mich war dieses Buch etwas ganz Besonderes, was man so nicht alle Tage liest und somit schon jetzt ein echtes Jahreshighlight war.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Der Teepalast von Elisabeth Herrmann

Der Teepalast: Roman

 

Titel : Der Teepalast

Autorin : Elisabeth Herrmann

Verlag : Goldmann Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

1834, ein kleines Dorf in Ostfriesland. Lene Vosskamp wächst in einer Fischerfamilie in bitterer Armut auf und muss schon als Kind schwere Schicksalsschläge hinnehmen. Doch dann gerät sie durch einen Fremden in den Besitz einer geheimnisvollen Münze, die sie berechtigt, in China mit Tee zu handeln. Fortan ist sie beseelt von dem Gedanken, sich aus ihren elenden Verhältnissen zu befreien und als erste Frau ein Tee-Imperium zu gründen. Für Lene beginnt eine gefahrvolle Odyssee, die sie über die Meere der Welt und in ferne Länder führt – und auf die Spur der Liebe ihres Lebens, die ihr einst in einer Weissagung prophezeit wurde …

 

Über die Autorin :

Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin arbeitete sie beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman »Das Kindermädchen« ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Joachim Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin und im Spreewald.

 

Mein Leseeindruck :

Ich liebe ja die Bücher von Elisabeth Herrmann. Die Reihe um den Anwalt Joachim Vernau ese ich besoners gerne.
Dementsprechend gespannt war ich auf das neue Werk von Elisabeth Herrmann. Das Genre ist komplett anders, denn hier handelt es sich um einen historischen Roman.

Elisabeth Herrmann nimmt uns mit auf eine Reise ins Friesland des Jahres 1834.
Die junge Lene Vosskamp wächst in einer bitterarmen Familie auf. Manchmal ist sogar das lebensnotwendigste, wie Essen und Brennholz knapp.
Nach einem Unfall des Vaters verdingt dieser sich mehr schlecht als recht als Fischer und Lene muss mithelfen, das Familieneinkommen aufzubessern.
Eines Tages rettet sie einem jungen Chinesen das Leben und wird wegen Strandräuberei in den Kerker geworfen.
Durch einen glücklichen Zufall erfährt sie, dass eine unscheinbare Münze, die ihr der junge Chinese zum Dank für seine Rettung in die Hand gedrückt hat, zum Teehandel im fernen Kanton in China berechtigt.

So begleiten wir Lene auf ihrer gefahrvollen Reise von Emden in Ostfriesland über London bis ins ferne Kanton.

Elisabeth Herrmann ist für mich ja eine begnadete Erzählerin, was sich hier in diesem Roman wieder voll und ganz bestätigt.Allein schon das Cover ist richtig gut gelungen und macht noch mehr Lust, die Geschichte um den Teepalast zu entdecken.

Lene Vosskamp habe ich schon nach ein paar Seiten in mein Herz geschlossen. Sie ist für ihre Zeit ein taffes junges Mädchen mit Mut und dem Herz auf dem rechten Fleck.

Es hat riesig Spaß gemacht, sie auf ihrer gefahrvollen Reise begleiten zu dürfen. In diesen Zeiten als Frau ein Teeimperium aufzubauen, ist meiner Meinung nach eine Meisterleistung.

Die Autorin hat auch historische Persönlichkeiten mit in ihrem Roman eingeflochten, was die ganze Handlung noch um einiges authentischer erscheinen lässt.

Es wird alles sehr bildhaft dargestellt, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.
Für mich hätte das Buch ruhig noch viel mehr Seiten haben dürfen.

Dieses Buch hat mir einige herrliche Lesestunden beschert und hoffentlich lesen wir noch viele weitere tolle Bücher von Elisabeth Herrmann.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

 

Das Dorf und der Tod von Christiane Tramitz

Das Dorf und der Tod: Kriminalroman nach einer wahren Begebenheit

 

Titel : Das Dorf und der Tod

Autorin : Christiane Tramitz

Verlag : Ludwig Buchverlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Kriminalroman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

Eine furchtbare Entscheidung, die hundert Jahre zurückliegt. Eine ausgelöschte Familie. Und ein Dorf, das bis heute schweigt.

1995, ein idyllisches Dorf in Oberbayern. Kurz vor Weihnachten geschieht dort ein bestialischer Mehrfachmord. Drei Menschen sterben, der Täter begeht Suizid, die Polizei kommt zu dem Schluss, dass „Hass“ das Mordmotiv gewesen ist, und stellt die Ermittlungen ein. Doch woher kommt dieser unbändige Hass?

Christiane Tramitz, selbst in diesem Ort aufgewachsen, macht sich auf die Suche und stößt auf furchtbare Ereignisse, die über hundert Jahre zurückliegen: Alles begann mit einer jungen Frau, einer unglücklichen Liebe und einer tragischen Entscheidung, die sich über zwei Generationen hinweg auswirkte und in die ebenso grauenhafte wie verzweifelte Tat mündete. Basierend auf dieser wahren Geschichte und ihren eigenen Recherchen hat die Bestsellerautorin einen True-Crime-Roman geschrieben, der den alten Fall neu aufrollt – abgründig, erschütternd und packend.

 

Die Autorin :

Christiane Tramitz wuchs in Oberbayern in einem kleinen Dorf auf, zeitweise auch in den rauen Ötztaler Alpen. Zudem sammelte sie während ihrer Berliner Zeit ausreichend Großstadterfahrung. Ihre Leidenschaft gilt dem Reisen, den Menschen und, seit über 30 Jahren, dem Schreiben. Nachdem die promovierte Verhaltensforscherin zahlreiche Sachbücher über menschliches Verhalten verfasst hatte, wandte sie sich vermehrt dem Genre True Crime bzw. Tatsachenroman zu. Neben den Erfolgstiteln »Irren ist männlich« und »Unter Glatzen« verfasste sie auch den Spiegelbestseller »Harte Tage, gute Jahre«. Für ihre Veröffentlichung über Straßenkinder erhielt sie den Karl-Buchrucker-Förderpreis. Die Autorin hat zwei Kinder und lebt in Oberbayern.

 

Meine Meinung :

Die Autorin Christiane Tramitz nimmt uns in ihrem neuen Buch mit ins Jahr 1995.
In einem kleinen idyllischen Ort in Oberbayern geschieht ein grausamer Mehrfachmord, bei dem der Täter anschließend Suizid begeht.
Die Polizei kommt nach ihren Ermittlungen zu dem Ergebnis, dass das Verbrechen aus blankem Hass begangen wurde.

Christiane Tramitz, die selbst in diesem Dörfchen aufgewachsen ist, macht sich daran, die Hintergründe für diese schreckliche Tat akribisch zu recherchieren.

Ihre Spurensuche führt sie zurück bis ins Jahr 1921. Zu dieser Zeit beginnt die Liebesgeschichte zwischen Vroni und Lenz.
Als diese schwanger wird, nimmt die ganze Tragödie ihren Lauf. Vronis Eltern sind gegen eine Heirat und nehmen sich des unehelichen Kindes an. Das „Butzerl“ wird ohne Liebe und sehr streng großgezogen.
Vroni muss einen Mann heiraten, den sie nicht liebt und Lenz wandert nach Amerika aus.
Leider ist dem Schürzenjäger nicht bewusst, dass er noch ein Kind mit einer weiteren Frau aus dem Dorf gezeugt hat.

Es ist sehr spannend zu lesen, welche Recherchen Christiane Tramitz hier betrieben hat.
Vroni hat mir sehr leid getan, denn sie musste den verhassten Benedikt Feistl heiraten und ihren kleinen Sohn zu den Eltern geben.

Wir lernen hier auch verschrobene Charaktere des kleinen Dorfes kennen, in dem jeder seine Macken und Eigenarten hat.

Sehr gut gefallen hat mir auch der zu dieser Zeit passende Schreibstil der Autorin. So ist man als Leser mitten drin in dieser längst vergangenen Zeit.

Für mich war das Buch sehr spannend zu lesen und ich bin schon sehr neugierig auf weitere Bücher der Autorin.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle True-Crime Liebhaber.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Die Vermissten aus Boundary Pond von Andree A. Michaud

Die Vermissten aus Boundary Pond: Thriller

 

Titel : Die Vermissten aus Boundary Pond

Autor : Andree A. Michaud

Verlag : btb-Verlag ( Verlaggruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

Die Sonne brennt über Boundary Pond, dem traumhaften Urlaubsparadies an der kanadisch-amerikanischen Grenze. Doch als Zaza Mulligan und Sissy Morgen, beste Freundinnen und zwei blonde Lolitas, nacheinander im tiefen Wald verschwinden, beginnen sich Wolken über dem Paradies am See zusammenzubrauen. Die Dunkelheit erfasst die Idylle von Boundary Pond … Wer könnte es auf die Mädchen abgesehen haben? Und vor allem, warum?

 

Die Autorin :

Andrée A. Michaud, 1957 in Saint-Sébastien in Québec geboren, hat an der Université du Québec à Montréal studiert und zahlreiche Literaturpreise für ihre Thriller erhalten, zuletzt den Prix Saint-Pacôme du roman policier, den Prix du Gouverneur général pour romans et nouvelles und den Prix Arthur Ellis sowie den SNCF-Preis für ihren Erfolgsroman »Die Vermissten aus Boundary Pond«.

 

Meine Meinung :

Die kanadische Schriftstellerin Andree A. Michaud nimmt uns in ihrem neuen Roman mit ins Jahr 1967.
Boundary Pond ist ein wundervoller und traumhaft schöner Urlaubsort. Es gibt einen herrlichen See und der Ort ist umgeben von Wäldern, in denen man jagen oder sich auch einfach nur erholen kann.

Die Menschen, die dort Urlaub machen kommen zumeist aus Kanada oder dem angrenzenden Neuengland.

Wir lernen die beiden Teenager Zaza Mulligan und Sissi Morgan kennen. Sie kokettieren in diesem Sommer mit ihrem Aussehen und verdrehen so manchem Mann den Kopf.

Dann passiert das Unfassbare. Zaza Mulligan verschwindet spurlos und wird später tot aufgefunden. Sie ist in eine Bärenfalle geraten und verblutet.

Die Ermittlungen, die von Stan Michaud geleitet werden, ergeben schließlich, dass der Tod von Zara Mulligan ein schrecklicher Unfall gewesen ist.

Mit der beschaulichen Ruhe des Örtchens ist es jetzt vorbei.

Parallel erfahren wir die Geschichte des Deserteurs Pierre Landry, der dem zweiten Weltkrieg entkommen wollte und in den Wäldern als Einsiedler gehaust hat.
Von ihm stammen auch die Fallen, da er sich als Trapper verdingt hat.

Gerüchte machen im Dorf die Runde. Ist Landry zurück ?

Dann verschwindet ein zweites Mädchen und Michaud muss ermitteln.

Andree A. Michaud hat hier einen tollen Roman geschrieben. Mit ihrer bildhaften Sprache kann man die Seeluft förmlich riechen und man ist als Leser mitten im Geschehen.

Ein winzig kleiner Minuspunkt waren für mich die vielen eingestreuten Anglizismen. Das hat meinen Lesefluss doch manchmal gestört.

Alles in allem hat mir das Buch richtig gut gefallen und ich hoffe, noch mehr von dieser tollen Autorin zu lesen.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Liebe deine Nachbarn wie dich selbst von Louise Candlish

Liebe deine Nachbarn wie dich selbst: Thriller

 

Titel : Liebe deine Nachbarn wie dich selbst

Autor : Louise Candish

Verlag : btb-Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

Hinter der Idylle lauert das Verbrechen.

Lowland Way im Süden Londons: ein Vorortparadies. Gepflegte Häuser. Freundliche Menschen. Spielende Kinder auf der Straße. Bis im Haus Nr. 1 neue Nachbarn einziehen.
Sie halten sich nicht an Regeln, ihre Musik ist zu laut, sie parken falsch – und überhaupt!
Dann erschüttert ein schreckliches Verbrechen das Viertel. Und für die Anwohner ist die Sache sonnenklar: Die haben es getan. Die haben ein Leben auf dem Gewissen. Es gibt nur ein Problem. Die Polizei glaubt ihnen nicht…

 

Die Autorin :

Louise Candlish ist preisgekrönte Sunday-Times-Bestsellerautorin, ihre Bücher werden von großen Zeitungen wie der »Washington Post« oder dem »Guardian« gefeiert. Sie studierte Englisch am University College in London, wo sie heute mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebt. Louise Candlish arbeitete als Redakteurin und Texterin, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. »Liebe deine Nachbarn wie dich selbst« erscheint bei btb erstmals auf Deutsch.

 

Meine Meinung :

Lowland Way, ein Viertel im Süden von London, ist der ideale Wohnort für Familien mit Kindern. Hier wohnt die obere Mittelschicht in gepflegten Häusern und für Londoner Verhältnisse grossen Gärten.
Die Mütter haben sogar einen “ Play Out Sunday “ eingeführt, was bedeutet, dass die Straße Sonntags autofrei ist und die Kinder der Anwohner sorglos draußen toben und spielen können.

Diese scheinbar so friedliche Idylle wird eines Tages allerdings empfindlich gestört. In einem Nachbarhaus ziehen Personen ein, die so gar nicht in den Lowland Way zu passen scheinen.

Das Pärchen ist laut, ordinär, spielt bis nachts laute Musik und Darren scheint vor dem Haus eine Autowerkstatt zu betreiben.

Dann geschieht ein Verbrechen und die Bewohner sind sich sofort darüber einig, dass es das Pärchen aus Hausnummer 1 gewesen sein muss.

Aber ist das auch die ganze Wahrheit ?

Der Plot hat hat sich für mich sehr spannend angehört, da es dem Leser sicherlich schnell klar wird, dass nichts so ist, wie es scheint.

Das Geschehen wird aus den verschiedenen Perspektiven der Nachbarn erzählt. So entsteht für uns Leser nach und nach ein Geflecht aus Intrigen und Lügen.

Hinter der scheinbar so friedlichen Fassade lauert Eifersucht, Tratsch und Missgunst.

Je weiter man in der Geschichte vorankommt, umso mehr entwirren sich die Verbindungen der einzelnen Personen untereinander.Ich würde die Geschichte vielleicht nicht als Thriller bezeichnen, sondern eher als Roman mit Krimi-Elementen.

Mir waren alle Nachbarn relativ unsympathisch, außer den Neuzugezogenen, Darren und Jodie, die sich nicht verbiegen ließen.

Am Schluss nimmt die Geschichte noch einmal gehörig Fahrt auf und die Auflösung ließ mich doch verblüfft zurück.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen und ich werde mir Louise Candlish als Autorin sicherlich merken.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Im letzten Licht des Herbstes von Mary Lawson

Im letzten Licht des Herbstes: Booker Prize Longlist 2021: Roman

 

Titel : Im letzten Licht des Herbstes

Autorin : Mary Lawson

Verlag : Heyne ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

Die kanadische Bestsellerautorin verknüpft drei Schicksale zu einem hoffnungsvollen und zutiefst menschlichen Roman

In der idyllischen Kleinstadt Solace ist ein Teenager spurlos verschwunden. Die siebenjährige Clara ist untröstlich. Seit Tagen wartet sie am Fenster auf die Rückkehr ihrer Schwester. Zu allem Unglück liegt auch noch ihre geliebte Nachbarin, die alte Mrs. Orchard, im Krankenhaus. Eines Abends zieht nebenan ein Fremder ein. Liam Kane wurde das Haus von Mrs. Orchard geschenkt, obwohl er kaum Erinnerungen an sie hat. Ist hier, im Norden Ontarios, ein Neuanfang für ihn möglich? Nach und nach erinnert sich Liam an seine eigene, von Verlust geprägte Kindheit. Und auch Mrs. Orchard stellt sich ihrer Vergangenheit. Denn vor dreißig Jahren gab es einen Vorfall, der für zwei Familien tragische Folgen hatte.

 

Die Autorin :

Mary Lawson, aufgewachsen in Ontario, lebt seit 1968 in Surrey, England. Mindestens einmal im Jahr reist sie in ihre Heimat Kanada. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Ihr Debüt »Rückkehr nach Crow Lake« war ein internationaler Erfolg und wurde in 20 Länder verkauft. 2006 wurde sie für den Booker Prize nominiert. Ihr neuester Roman, »Im letzten Licht des Herbstes«, ist in Kanada ein Bestseller.

 

Meine Meinung :

Die siebenjährige Klara erleidet einen schweren Schicksalsschlag.
Ihre große Schwester ist nach einem schlimmen Streit mit ihrer Mutter spurlos verschwunden.
Seitdem sitzt Clara am Fenster und wartet sehnsüchtig auf die Rückkehr der Schwester.
Als wäre das nicht schon schlimm genug, ist auch noch ihre liebe Nachbarin, Mrs.Orchard seit Wochen im Krankenhaus und kann somit der kleine Clara keinen Trost spenden.

Dann beobachtet Clara eines Tages, wie ein scheinbar fremder Mann sich in Mrs. Orchards Haus einnistet.

Wer ist der Fremde und was hat er in diesem Haus zu suchen ?

Wir bekommen das Buch aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Zum einen aus der Sicht der kleinen Clara, dann begleiten wir Mrs. Orchard und zu guter Letzt lernen wir Liam, den unbekannten Mann kennen.

Es stellt sich schnell heraus, dass die Schicksale unserer drei Protagonisten miteinander verwoben. sind.
Mrs. Orchard muss sich einigen unangenehmen Wahrheiten in ihrer Vergangenheit stellen, zu denen offensichtlich auch Liam gehört.

Die Autorin hat hier eine unaufgeregte, stimmungsvolle Geschichte zu Papier gebracht. Sie fängt gekonnt den Zeitgeist der 1970er Jahre ein und zeichnet ein zu Herzen gehendes Bild der Kleinstadt Solace.

Ich musste das Buch in einem Rutsch durchlesen und war rundum begeistert von dieser tollen Geschichte.

Mary Lawson wird mir definitiv im Gedächtnis bleiben und ich bin auf weitere Bücher der Autorin sehr gespannt.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

The Watchers – Wissen kann tödlich sein von John Marrs

The Watchers - Wissen kann tödlich sein: Roman

 

Titel : The Watchers – Wissen kann tödlich sein

Autor : John Marrs

Verlag : Heyne Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

Im digitalen Zeitalter sind Informationen wertvoller als Gold. Doch Computer können gehackt und Files gestohlen werden. Nach einem massiven Cyberangriff fürchtet die britische Regierung um ihre Staatsgeheimnisse und entwickelt einen ebenso riskanten wie genialen Plan: die brisantesten Informationen werden offline genommen, in einen genetischen Code umgewandelt und fünf Zivilisten implantiert. Dafür bekommen diese so genannten Wächter die Chance auf ein neues Leben, eine neue Identität und finanzielle Unabhängigkeit. Auf keinen Fall aber dürfen sie Kontakt zueinander aufnehmen, denn gemeinsam kennen sie jede noch so schmutzige Parteiaffäre, die Wahrheit über Lady Di’s Tod und die intimsten Geheimnisse der Queen. Doch jeder der Wächter verfolgt eine eigene Agenda, und schon bald entwickelt das Regierungsprojekt eine Dynamik, in der niemand mehr weiß, wem er eigentlich noch trauen kann …

 

Der Autor :

John Marrs arbeitete über zwanzig Jahre als freischaffender Journalist für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Mit seinem Roman »The One« gelang ihm in England der Durchbruch, eine Verfilmung durch Netflix ist bereits in Vorbereitung. Der Autor lebt und arbeitet in London.

Meine Meinung :

Ich muss ja zu meiner Schande gestehen, dass dies mein erstes Buch von John Marrs war.
Der Klappentext hat mich dermaßen begeistert, dass ich es gar nicht erwarten konnte, mit dem Lesen zu beginnen.

Diese Geschichte scheint in einer nicht allzu weit entfernten Zukunft zu spielen. Es geht um Computer, Hacker und Drohnen.
Ein Kollektiv von Hackern hat es sich zur Aufgabe gemacht, Staatsgeheimnisse zu hacken und die betreffenden Staaten zu erpressen.

Um brisante Staatsgeheimnisse vor eben diesen Hackerangriffen zu schützen, werden diese mit Hilfe eines genetischen Codes fünf Personen eingepflanzt.
Diese sogenannten Watcher erhalten eine neue Identität und eine großzügige finanzielle Absicherung.

Doch es kommt, wie es kommen muss. Jeder dieser Wächter hat seine eigenen Geheimnisse und damit fangen die Probleme erst richtig an.

Wir verfolgen abwechselnd die Geschehnisse rund um die fünf Watcher, so dass die Geschichte durchweg spannend bleibt und das Buch zu einem echten Pageturner macht.
Die persönlichen Schicksale aller fünf Protagonisten sind mir unter die Haut gegangen und es war spannend zu lesen, wie sie mit dieser neuen Situation umgehen.

John Marrs entwirft hier ein erschreckendes Zukunftsszenario, welches irgendwann mit Sicherheit im Bereich des Möglichen liegt.

Dieses Buch war für mich ein Leseerlebnis par excellence und ich habe hier einen neuen Lieblingsautoren für mich entdeckt.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Das Fluchholz von Johan de Boose

Das Fluchholz: Roman

 

Titel : Das Fluchholz

Autor : Johan de Boose

Verlag : btb ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

Ein Stück Holz erzählt seine Geschichte: Einst gehörte es zu einem alten Olivenbaum in Palästina, der dem Propheten Jeschua und seinen Freunden Schatten spendete, dann wird es zum Kreuz, an dem der Prophet endet. Und als der Direktor eines Wandertheaters einen Klotz mitnimmt und in seine Bühne verbaut, beginnt eine abenteuerliche Reise. Das Holz trifft auf den römischen Kaiser Nero, orthodoxe Mönche, den russischen Zaren, islamische Gelehrte, den Papst, Faschisten und Kommunisten, Erfinder und Terroristen – und verfolgt mit Ironie und Skepsis, was der Mensch durch die Jahrhunderte so treibt …

 

Der Autor :

Johan de Boose wurde 1962 in Gent geboren, hat Slawistik studiert und sich intensiv mit Osteuropa beschäftigt. Er hat Romane, Sachbücher, Gedichte und Theaterstücke verfasst. Für sein bisheriges Werk wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet, u.a dem Halewijn-Preis, dem Henriette-Roland-Holst-Preis und dem Cutting Edge Award. »Das Fluchholz« kam auf die Shortlist des Libris-Literaturpreises und erhielt den Preis für das beste spirituelle Buch.

 

Meine Meinung :

Johan de Boose hat hier meiner Meinung nach einen bemerkenswerten Roman verfasst.

Ein Stück Holz, welches ursprünglich einmal ein stolzer Olivenbaum in der Wüste war, erzählt hier seine lange Geschichte.

Irgendwann im Laufe der Zeit wird er von Soldaten gefällt und zu dem Kreuz, an dem Jeschua stirbt. Danach wird er in winzige Stücke gehauen.

Und so beginnt die Reise des einst stolzen Baumes, auf die uns der Autor mitnimmt.

In kurzen Kapiteln nimmt uns das Fluchholz mit auf seine abenteuerliche Reise durch die Zeit und die Geschichte.

Das Buch lädt den Leser auf jeden Fall ein, sich näher mit der Geschichte zu beschäftigen. Ich musste auch so manches Mal googeln, was mir aber sehr viel Spaß bereitet hat.

Das Buch hält auf jeden Fall viele Denkanstösse für uns Leser bereit und ist in einer ganz aussergewöhnlichen Form geschrieben.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

 

All die bösen Taten von Heather Chavez

 

Titel : All die bösen Taten

Autor : Heather Chavez

Verlag : Blanvalet ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

Wessen Leben wirst du retten? Du hast die Wahl! Ein mitreißendes Thrillerdebüt um ein perfides Katz- und Maus-Spiel.

Auf dem Weg nach Hause bemerkt Tierärztin Cassie Larkin einen Mann, der eine junge Frau brutal angreift. Sie hält an, und nachdem sie die Polizei gerufen hat, geht sie aller Warnungen zum Trotz dazwischen. Daraufhin stößt der Angreifer eine seltsame Drohung aus: »Lass sie sterben, und ich werde dich am Leben lassen.« Doch das kann Cassie nicht. Während sie dem Opfer hilft, stiehlt der Unbekannte ihr Auto und verschwindet. Jetzt kennt er ihren Namen, ihre Adresse. Er weiß von ihren Kindern …
Am nächsten Tag verschwindet Cassies Ehemann spurlos. Ein Zufall? Verzweifelt versucht sie, ihn zu finden, und macht eine schockierende Entdeckung. Nichts geschieht so zufällig, wie es zunächst scheint, und plötzlich ist Cassie gezwungen, eine schier unmögliche Wahl zu treffen, um ihre Familie zu retten …

 

Die Autorin :

Heather Chavez ist Absolventin der UC Berkley in Englischer Literatur und hat als Zeitungsjournalistin und Lektorin gearbeitet. Mit ihrem Ehemann und den gemeinsamen Kindern lebt sie in Santa Rosa, Kalifornien. »All die bösen Taten« ist ihr erster Roman.

 

Meine Meinung :

Ich kannte die Autorin bis dato noch nicht und war dementsprechend gespannt auf ihr neu erschienenes Buch.

Die Geschichte beginnt schon auf den ersten Seiten sehr rasant und spannend.
Die Tierärztin Cassie Larkin bemerkt nach einem langen Arbeitstag, wie ein Mann eine Frau brutal attackiert. Sie ruft noch im Auto den Notruf, von dem sie instruiert wird, im Auto sitzen zu bleiben.
Doch Cassie steigt aus und eilt der Frau zu Hilfe und löst so unbewusst eine Kettenreaktion an Ereignissen aus.

Gleichzeitig lernt man auch die Familie von Cassie kennen und spürt, dass es mit der Harmonie nicht zum Besten steht.

Dann verschwindet ihr Mann Sam spurlos und für Cassie beginnt ein Albtraum ungeahnten Ausmasses.

Heather Chavez hat ein Talent dafür, die Spannung von Seite zu Seite zu steiger, so dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Sie spielt mit uns Lesern, indem es jede Menge falscher Spuren und Verwirrungen gibt.Man ist bis zum spannenden Ende am Grübeln, wie die Lösung aussehen könnte. So muss für mich ein guter Thriller sein.

 

Ich vergebe für das Buch 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Nur ein Schritt von Samantha M. Bailey

Nur ein Schritt: Thriller

 

Titel : Nur ein Schritt

Autorin : Samantha M. Bailey

Verlag : Diana Verlag ( Verlagsgruppe Random House Gmbh )

Genre : Thriller

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

»Nimm mein Kind!«, sagt die Fremde und stürzt vor den einfahrenden Zug. Morgan steht fassungslos mit dem Baby in den Armen am Gleis. Schnell gerät sie in Verdacht, nicht so unschuldig und ahnungslos zu sein, wie sie aussagt. Denn sie wünscht sich schon lange ein Kind. Doch wie konnte die Fremde das wissen? Und wieso hat sie Morgan in ihrem Testament berücksichtigt, obwohl sie einander noch nie begegnet sind? Morgan muss die Wahrheit herausfinden. Dabei stößt sie auf jemanden, der für die Erreichung seiner Ziele töten würde …

 

Die Autorin :

Samantha M. Bailey lebt in Kanada und arbeitet als Journalistin in Toronto, unter anderem für die Oxford University Press. Bailey ist die Co-Gründerin von BookBuzz, einem interaktiven Event für Autorinnen und Autoren in New York und Toronto. Weil sie lesen fast so sehr liebt wie schreiben, findet man sie mit einem guten Buch auf dem Sofa, wenn sie nicht gerade neue Geschichten verfasst. »Nur ein Schritt« ist ihr spannendes Debüt, das in sieben Sprachen übersetzt wurde.

 

Meine Meinung :

Als erstes fiel mir das außergewöhnliche Cover ins Auge. Ein junge Frau steht nicht weit von der Bahnsteigkante entfernt und scheint zu überlegen, ob sie springen soll.
Schon der Einstieg ins Buch beginnt mit einem Knaller.

Eine junge Frau drückt Morgan ihr Baby in die Arme und wirft sich dann vor einen Zug.

Im weiteren Verlauf des Buches erleben wir die Geschichte dann aus zwei Erzählperspektiven. Einmal aus der Sicht von Nicole und dann aus der Sicht von Morgan.

Diese war mir gleich sympathisch. Sie scheint einen schweren Schicksalsschlag erlitten zu haben, an dem sie immer noch zu knabbern hat.

Als ob es nicht noch schlimmer kommen könnte, wird sie im weiteren Verlauf auch noch von Der Polizei verdächtigt, die fremde Frau gestoßen zu haben.

Also bleibt Morgan nichts anderes übrig, als auf eigen Faust Nachforschungen anzustellen. Und damit bringt sie sich natürlich in größte Gefahr.

Nicole wiederum nimmt durch ihre Psychose kaum mehr am Alltagsleben teil und man würde ihr als Leser am liebsten sofort helfen.

Samantha M. Bailey schafft es, den Spannungsbogen konstant hochzuhalten, so dass beim Leser zu keiner Zeit Langeweile aufkommt.

Durch den Wechsel der Erzählperspektiven wird das Buch zu einem echten Pageturner.

Bis zum Schluss ist man sich als Leser nicht sicher, wie die Geschichte enden wird. Und genau das macht für mich ein guter Thriller aus.

Hut ab für dieses tolle Debut.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

 

Im Schatten der Macht von Elizabeth Fremantle

Im Schatten der Macht: Historischer Roman

 

Titel : Im Schatten der Macht

Autorin : Elizabeth Fremantle

Verlag : Penguin ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Historischer Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

Liebe, Macht und tödliche Missgunst …

England 1615: Die junge Frances ist adlig und atemberaubend schön, der ganze Königshof liegt ihr zu Füßen. Doch ihre dunkle Vergangenheit lässt sich nicht ungeschehen machen – und um ihr neues Leben zu schützen, würde sie alles tun. Dann der Skandal, der ganz London erschüttert: Frances wird wegen eines furchtbaren Verdachts verhaftet und in den Tower gebracht. Auch Frances‘ geheimnisvoller Ehemann Robert ist angeklagt. Aus den ehemals Liebenden werden plötzlich Gegner, denn beide wissen, dass nur einer mit dem Leben davonkommen wird …

 

Vita :

Elizabeth Fremantle hat als Journalistin für Magazine wie Elle, Vogue und Vanity Fair gearbeitet. Ihre opulente Tudor-Trilogie begeisterte bereits eine riesige Fangemeinde. Mit ihrem neuen Roman »Im Schatten der Macht« entführt sie ihre Leser an den englischen Königshof unter James I. und widmet sich einem der aufregendsten Skandale dieser Zeit. Elizabeth Fremantle lebt in London.

 

Mein Leseeindruck :

Ich liebe ja die Tudor-Trilogie von Elizabeth Fremantle, deswegen war ich schon sehr gespannt auf ihr neuestes Werk.
Die Autorin greift in ihrem Roman einen Mordfall auf, der sich am Hofe James I ereignete.

Frances Howard und ihr Mann stehen im Verdacht, mittels Gift Thomas Overbury, einen englischen Dichter im Jahre 1613 ermordet zu haben.
Ihre erste Ehe mit Robert Devereux wurde im September 1613 annuliert und keine zehn Tage danach starb Thomas Overbury.

1615 nun kam ans Tageslicht, dass der Gefängniswärter des Tower Overbury mittels Gift ermordet haben soll.
Anstifter der Tat soll Frances Howard gewesen sein, da Overbury ein potenzieller Gegner ihrer Heiratspläne mit Robert Carr gewesen sein soll.

Frances Howard bekannte sich schuldig und blieb bis 1622 im Tower inhaftiert, ebenso ihr Mann Robert Carr, der sich als unschuldig bezeichnete.

Elizabeth Fremantle hat hier einen fulminanten Roman geschrieben.
Dieser wird abwechselnd aus der Sicht von Frances Howard und Robert Carr erzählt.

Im ersten Teil erfahren wir als Leser in Rückblenden, wie es zu dem Mord an Thomas Overbury kam.

Diesen Teil fand ich sehr spannend und habe ihn fast in einem Rutsch durchgelesen.

Man merkt hier die sehr akribische und gründliche Recherche der Autorin. Dieser Aspekt hat mir auch schon bei ihrer Tudor-Reihe sehr gut gefallen.

Elizabeth Fremantle erzählt hier sehr bildhaft, so dass man sich sehr gut in die damalige Zeit hineinversetzen kann.

Hilfreich sind auf jeden Fall Kenntnisse dieser englischen Epoche, sonst kann das Lesevergnügen etwas beeinträchtigt werden.

Mir hat die Geschichte auf jeden Fall wieder sehr gut gefallen und ich freue mich auf noch hoffentlich viele weitere Bücher dieser tollen Autorin.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

 

Annabel Abbs : Frieda von Richthofen : Eine Frau sprengt die Fesseln ihrer Zeit

Frieda von Richthofen: Eine Frau sprengt die Fesseln ihrer Zeit

 

Titel : Frieda von Richthofen – Eine Frau sprengt die Fesseln ihrer Zeit

Autorin : Annabel Abbs

Verlag : btb ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Deutschland, 1907: Frieda von Richthofen, in Nottingham mit dem britischen Professor Ernest Weekley verheiratet und Mutter dreier Kinder, besucht ihre Schwestern in München. Sie taucht ein in die Schwabinger Bohème, in die Welt der Künstler, Freigeister und freien Liebe. Sie beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit dem Psychoanalytiker Otto Gross und entdeckt, dass sie mehr sein will als Mutter und Ehefrau.

England, 1912: Gefangen in ihrer Ehe, trifft Frieda den mittellosen, aber ehrgeizigen jungen Schriftsteller D. H. Lawrence. Ihre stürmische Liebe ist ein gesellschaftlicher Skandal. Und Frieda muss für ihren Mut, die Fesseln ihrer Zeit zu sprengen, einen hohen Preis zahlen.

 

Vita :

Annabel Abbs ist Schriftstellerin und Journalistin. Ihre Romanbiographie „Frieda“ wurde als »Times Book of the Year« ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrem Mann und vier Kindern in London und Sussex.

 

Mein Lesefazit :

Annabel Abbs hat hier eine tolle und interessante Romanbiografie über Frieda von Richthofen verfasst.
Diese interessante Dame ist so ganz anders, als man es von den Frauen in der Zeit um 1900 erwarten würde.
Mit gerade einmal zwanzig Jahren heiratete sie den britischen Professor Ernest Weekley und bekam mit ihm drei Kinder.
Desweiteren arbeitete sie als Übersetzerin.

Mit 33 Jahren schließlich verliebte sie sich in D.H Lawrence und verließ für ihn Mann und Kinder.
Sie war es auch, die Lawrence zu seinem berühmten Werk “ Lady Chatterley “ inspirierte.

Annabel Abbs schafft es, uns Lesern das Leben dieser faszinierenden Frau sehr nahe zu bringen.

Wir lernen sie als Ehefrau eines britischen Professors kennen und begleiten sie ein kleines Stück in ihrem Leben in der englischen Provinz.
Das es der wissbegierigen jungen Frau dort irgendwann viel zu eng wird und sie dieses doch recht langweilige Leben nicht erfüllt, wird uns schnell klar.

Als sie 1907 ihre Schwester in München besucht, lernt sie das Leben der Schwabinger Boheme kennen und bekommt dort endlich wieder Luft zum Atmen und sie fühlt sich wieder frei und ungezwungen.

Nach einer leidenschaftlichen Affäre mit dem Münchner Psychoanalytiker Otto Gross kehrt sie 1912 nach England zurück.

Dort begegnet sie schlussendlich dem ambitionierten Schriftsteller D.H.Lawrence, den sie 1914 ehelicht.

Mir hat diese Romanbiografie außerordentlich gut gefallen. Annabel Abbs hat sehr gut recherchiert und die Geschichte mit viel Fingerspitzengefühl erzählt. Auch die Sichtweise ihres Mannes Ernest und des Sohnes Monty waren sehr interessant zu lesen.

Frieda von Richthofen muss wirklich eine außergewöhnliche Frau gewesen sein.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Was in jener Nacht geschah von Katherena Vermette

Was in jener Nacht geschah: Roman

Titel : Was in jener Nacht geschah

Autorin : Katherena Vermette

Verlag : btb-Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Winnipeg, am Rande der Stadt. In einer kalten Winternacht schaut die junge Mutter Stella aus dem Fenster und bemerkt, dass draußen auf der einsamen Brache vor ihrem Haus ein Mädchen überfallen wird. Voller Furcht ruft sie die Polizei. Als die Beamten eintreffen, finden sich zwar Zeichen eines Kampfes, eine zerbrochene Bierflasche und Blut im Schnee, aber vom Opfer fehlt jede Spur. Und die Beamten haben Zweifel, dass Stellas Aussage, eine Frau sei vergewaltigt worden, der Wahrheit entspricht. Doch es ist die Polizei, die sich irrt.

 

Vita :

Katherena Vermette, kanadische Ureinwohnerin aufgewachsen in Winnipeg, Manitoba, Filmemacherin, Lyrikerin und Schriftstellerin. Ihr Debütroman Was in jener Nacht geschah war Bestseller und Debattenbuch in Kanada und wurde vielfach ausgezeichnet: McNally Robinson Book of the Year Award, Margaret Laurence Award for Fiction, Carol Shields Winnipeg Book Award. Shortlist Governor’s General Literaray Award und Rogers Writers‘ Trust, Endrunde von Canada Reads, der großen Buchkampagne der kanadischen öffentlichen Fernrsehens CBC.

 

Mein Leseeindruck :

Die junge Mutter Stella wohnt in einer etwas heruntergekommenen Wohnsiedlung in Winnipeg, Kanada. Dort beobachtet sie eines Abends die Vergewaltigung eines jungen Mädchens.
Als jedoch die herbeigerufene Polizei am vermeintlichen Tatort erscheint, sind sowohl Täter als auch Opfer verschwunden.

Da die Gegend aufgrund vieler Gewaltdelikte polizeibekannt ist, unternimmt diese nicht viel, um den Fall aufzuklären.

Dieser Roman wird aus der Ich-Perspektive erzählt und berichtet gleichzeitig über das Schicksal vieler Frauen.
Fast alle haben Gewalterfahrungen hinter sich und versuchen mehr schlecht als recht, ihre Kinder durchzubringen.

Ich habe einige Seiten gebraucht, um in die Geschichte zu finden, da von vielen Personen berichtet wird und man einige Zeit braucht, um diese richtig „einzusortieren“.

Beeindruckt haben mich diese Frauen, die trotz aller Gewalt stark geblieben sind und sich nicht kampflos ihrem Schicksal ergeben.
Trotzdem sehen wir, dass sich diese Spirale der Gewalt auch in der nächsten Generation wiederfindet.

Wir lernen in diesem Buch viel über das Leben der indigenen Bevölkerung, was teilweise für mich sehr erschreckend war.

Katherena Vermette hat mit ihrer klaren Sprache hier ein sehr eindringliches Buch geschrieben, was mich sehr zum Nachdenken gebracht hat.

Es geht natürlich in erster Linie um die Aufklärung des Verbrechens an dem jungen Mädchen, gleichzeitig reißt das Buch aber auch Themen wie Rassismus, Drogenmissbrauch und Gewalt gegen Frauen an.

Es war für mich ein eher düsterer Roman, der oft von kompletter Hoffnungslosigkeit und Perspektivlosigkeit geprägt war.

Die Autorin hat es auf jeden Fall geschafft, mich zu fesseln und komplett in die Geschichte hineinzuziehen.

Für einen Debutroman hat Katherena Vermette hier auf jeden Fall ein tolles Buch abgeliefert und ich bin auf weitere Bücher sehr gespannt.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

 

 

Das Tal in der Mitte der Welt von Malachy Tallack

Das Tal in der Mitte der Welt: Roman

 

Titel : Das Tal in der Mitte der Welt

Autor : Malachy Tallack

Verlag : Luchterhand ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt:

Shetland – Schafe und Natur, unbarmherziges Wetter, enge Bindungen und althergebrachte Lebensweisen. Hier, in dem Tal auf einer kleinen Insel, hat David sein ganzes Leben verbracht, wie vor ihm sein Vater und sein Großvater. Hier will Sandy eine neue Heimat finden, hier hat Alice nach dem Tod ihres Mannes Zuflucht gesucht. Aber die Zeiten ändern sich, Menschen sterben oder ziehen weg, und David fragt sich, wie die Geschichten und Traditionen seines Tals weitergeführt werden sollen, während andere zweifeln, ob sie jemals dazugehören werden. Die Geschichte des kleinen Tals birgt die ganze Welt.

 

Vita :

Malachy Tallack ist Schriftsteller, Singer-Songwriter und Journalist. 2014 gewann er den New Writers Award des Scottish Book Trust und 2015 die Robert Louis Stevenson Fellowship. Mit seinem ersten Buch »60 Degrees North« kam er auf die Shortlist des Saltire First Book Award, das zweite, »Von Inseln, die keiner je fand«, wurde 2016 bei der Verleihung der Edward Stanford Travel Writing Awards als Illustrated Travel Book of the Year ausgezeichnet. Beide Bücher beschäftigen sich mit Nature Writing, Geschichte und Memoir. Sein Debütroman »Das Tal in der Mitte der Welt« kam 2018 auf die Shortlist des Highland Book Prize und wurde für den Royal Society of Literature Ondaatje Prize nominiert. Malachy Tallack ist in Shetland aufgewachsen und lebt zurzeit in Dunblane.

 

Mein Leseeindruck :

Malachy Tallack nimmt uns hier mit in ein kleines Dörfchen auf den schottischen Shetlands. Hier gibt es nur einige wenige Häuser und Bewohner.

Wir lernen David, einen alteingesessenen Bewohner der Shetlands und seine Frau Mary kennen. Dann gibt es noch Alice, die neu in das Tal gezogen ist, Sandy und seine Freundin Emma, die wiederum genug von diesem Leben hat und die Insel verlässt.

Malachy Tallack gewährt uns in diesem Roman einen kleinen Einblick in das Leben all jener Personen. Es ist in der Regel weder aufregend noch spektakulär.

Auch die Landschaft der Shetlands beschreibt der Autor ganz grossartig. Man kann sich als Leser richtig in die raue Natur hineinversetzen und ist mittendrin in diesem kleinen Fleckchen Erde.

Malachy Tallack hat einen ruhigen und unaufgeregten Schreibstil, so dass man sich als Leser sehr gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen kann.

Gut gelungen ist dem Autor, so viele unterschiedliche Charaktere und Lebensentwürfe auf so einem kleinen Stück Land unterzubringen.

Nach der Lektüre ist mir klar geworden, mit wie wenig man eigentlich auskommen und zufrieden sein kann und dass Zwischenmenschlichkeit und Achtsamkeit anderen Menschen gegenüber wieder mehr Wichtigkeit erlangen muss.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Die Sternenbucht von Lorna Cook

Die Sternenbucht: Roman. Das Sensationsdebüt aus England

 

Titel : Die Sternenbucht

Autorin : Lorna Cook

Verlag : Penguin Verlag ( Verlagsgruppe Random House Verlag )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

1943: Der Krieg steht vor den Toren Englands. Nur mit dem Allernötigsten im Gepäck verlässt die junge Lady Veronica das edle Anwesen an der malerischen Südküste, das für sie immer mit ihrer großen Liebe verbunden sein wird. Die britische Armee braucht das Gebäude als Stützpunkt. Doch Veronica weiß, dass sie auch nach Ende des Krieges niemals zurückkehren wird. Denn das Haus birgt nicht nur glückliche Erinnerungen …

2018: Im Sommerurlaub an der englischen Küste entdeckt Melissa die Fotografie einer geheimnisvollen Frau. Gemeinsam mit dem attraktiven Journalisten Guy versucht sie, mehr über sie herauszufinden. Immer tiefer taucht sie in ihre Vergangenheit ein – nicht ahnend, dass dort ein Geheimnis begraben liegt, das auch ihr eigenes Leben für immer verändern wird …

 

Vita :

Lorna Cook lebt gemeinsam mit ihrem Mann, zwei kleinen Töchtern und dem Familienhund in einem Häuschen an der englischen Küste. Früher arbeitete sie als Journalistin, doch nun hat sie ihren Traum wahr gemacht und konzentriert sich ausschließlich aufs Schreiben von Romanen. Wenn sie nicht selbst schreibt, dann liest sie – gern mit einem Glas Wein neben sich. »Die Sternenbucht« ist ihr Debüt.

 

Meine Meinung :

Lorna Cook hat hier einen Roman auf zwei Zeitebenen geschrieben, was mir persönlich ja immer sehr gut gefällt.

Zum einen befinden wir uns im Jahre 1943 in dem Dorf Tyneham an der Südküste Englands. Dort lernen wir Lady Veronica kennen, die von ihrem Landsitz Abschied nehmen muss, da das ganze Dorf für militärische Zwecke gebraucht wird und deswegen komplett geräumt werden muss.
Den Bewohnern wird zugesichert, dass sie nach dem Krieg sofort wieder in ihr Dorf und ihre Häuser zurückkehren können.

In der Gegenwart lernen wir die junge Melissa kennen. Diese macht Urlaub an der Südküste Englands und macht einen Ausflug in das verlassene Dorf Tyneham. Dort findet sie in den alten Ruinen das Bild einer Frau, was sie neugierig werden lässt.
Daraufhin beginnt Melissa zu recherchieren. Hilfreich zur Seite steht ihr der Journalist Guy.
Werden sie das Rätsel um das Dorf und Lady Veronica lösen können ?

Lady Veronica war mir gleich von Anfang an sympathisch. Sie ist in einer Ehe mir Sir Albert gefangen, die von körperlichem und seelischem Missbrauch geprägt ist. Zudem trauert sie einer Liebe nach, die später wieder in ihr Leben treten soll.
Aller Widrigkeiten zum Trotz ist Veronica ein starker und selbstbewusster Charakter, die mit allen Mitteln versucht, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen.

Melissa ist ebenfalls noch auf der Suche nach ihrer Bestimmung im Leben und auch die Beziehung zu ihrem Freund befindet sich in einer tiefen Krise. Doch im Zuge ihrer Recherchen und der Bekanntschaft mit dem gutaussehenden Guy entwickelt sich auch Melissa weiter.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, so dass man als Leser den Figuren sehr nahe kommt. Durch den Wechsel der Perspektiven wird das Buch auch nie langweilig und verschiedene Plottwistes halten die Spannung ebenfalls hoch.

Auch hat Lorna Cook ein großses Geschick darin, die Landschaften und Orte sehr bildhaft darzustellen. So fühlt man sich als Leser hautnah dabei.

Hoffentlich schreibt Lorna Cook noch viele weitere Bücher, mich hat sie als Leserin auf jeden Fall von ihrem Schriftstellerischen Können überzeugt.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Die Glasperlenmädchen von Lisa Wingate

Die Glasperlenmädchen: Roman

 

Titel : Die Glasperlenmädchen

Autorin : Lisa Wingate

Verlag : Limes ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Blau ist die Farbe der Treue. Diese Perlen bedeuten, dass wir immer zusammenhalten, egal, wo wir sind …«

1875: Nachdem der Amerikanische Bürgerkrieg das Land in Chaos gestürzt hat, werden drei Frauen auf ihrer Reise nach Texas zu unfreiwilligen Weggefährtinnen: Lavinia, die Tochter weißer Plantagenbesitzer, ihre Halbschwester Juneau Jane sowie Hannie, eine ehemalige Sklavin. Jede der drei ist in eigener Mission unterwegs, während es Lavinia und Juneau jedoch um ihr Erbe geht, sehnt sich Hannie nach ihrer Familie, die von Sklavenhändlern verschleppt wurde. Einzig drei blaue Glasperlen sind Hannie als Andenken geblieben – und als Erkennungsmerkmal, sollte sie ihre Liebsten je wiedersehen …
1987: Als die frischgebackene Lehrerin Benedetta Silva das erste Mal die Schule in Augustine, Louisiana, betritt, ist nichts wie erwartet: Statt moderner Klassenzimmer und lernfreudiger Schüler begegnen ihr Armut sowie Skepsis gegenüber Fremden und jeder Art von Fortschritt. Eines Tages kommt ihr eine Idee: Wenn die Schüler Neuem gegenüber so unaufgeschlossen sind, wie verhält es sich dann mit der Vergangenheit? Kurz darauf ruft sie ein Ahnenforschungsprojekt ins Leben – und stößt dabei auf eine alte Geschichte, die alles verändert …

 

Vita :

Lisa Wingate, geboren im rheinischen Landstuhl, ist Journalistin und Autorin mehrerer preisgekrönter Romane. Ihren großen Durchbruch feierte sie mit »Die Libellenschwestern«. Der Roman führte nicht nur die »New York Times«-Bestsellerliste über ein Jahr hinweg an, er eroberte auch die SPIEGEL-Bestsellerliste sowie Tausende Leserherzen im Sturm. Die Autorin lebt in den Ouachita Mountains in Arkansas, USA.

 

Meine Meinung :

Wir befinden uns in den USA im Jahre 1875.
Hannie ist eine ehemalige Sklavin, die ihre Mutter und ihre acht Geschwister in den Wirren des Bürgerkriekes verloren hat.

Sie lebt auf der Plantage Gosset Crove, die den ehemaligen „Besitzern“ ihrer Mutter gehört.
Als einziger Besitz sind Hannie drei blaue Glasperlen geblieben. Diese erhielt sie von ihrer Mutter, damit sie eines Tages ihre Familie wiedererkennen kann.

Doch dann verschwindet William Gossett, der Besitzer der Plantage und seine Kinder machen sich auf die Suche nach ihm.
Hannie begleitet sie und macht sich auf die gefährliche Reise von Louisiana nach Texas.

Hannie schöpft wieder Hoffnung, ihre Angehörigen zu finden, als sie von der Vermisstenrubrik im Southwestern Christian Advocte erfährt. Dort werden die Namen ehemaliger Sklaven abgedruckt und während des Gottesdienstes in der Kirche vorgelesen.

In einem zweiten Erzählstrang lernen wir Benedetta Silva kennen, die als Lehrerin in eine kleine Stadt nach Louisiana versetzt wird.
Es fällt ihr zunächst sehr schwer, Zugang zu den Schülern zu finden und erst durch ein gemeinsames Schulprojekt erweckt Benedetta das Interesse der Schüler.

Mir hat mein erstes Buch von Lisa Wingate sehr gut gefallen. Mit der Person der Hannie hatte ich sehr viel Mitgefühl, denn die Zeit der Sklaverei muss einfach schrecklich gewesen sein.
Die Geschichte bleibt durchweg spannend, da man die Geschehnisse abwechselnd aus der Sicht von Hannie und Benedetta, genannt Benny erfährt.

Ich habe das Werk förmlich verschlungen und dies wird mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von Lisa Wingate sein.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Das Meer von Mississippi von Beth Ann Fennelly und Tom Franklin

Das Meer von Mississippi: Roman

 

Titel : Das Meer von Mississippi

Autor : Beth Ann Fennelly und Tom Franklin

Verlag : Heyne Hardcore ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

1927, im Süden der USA. Es regnet seit Tagen, und der mächtige Mississippi droht über die Ufer zu treten, als die Prohibitionsagenten Ingersoll und Johnson die kleine Ortschaft Hobnob erreichen. Sie sind auf der Suche nach zwei verschwundenen Kollegen, die einem örtlichen Schwarzbrenner auf der Spur waren. Am Schauplatz eines Verbrechens finden sie ein schreiendes Baby, das Ingersoll nicht zurücklassen will. Bei Dixie Clay Holliver, einer jungen Frau aus dem Ort, findet er ein Zuhause für das Kind. Die beiden mögen sich auf Anhieb, doch Ingersoll weiß nicht, dass Dixie Clay die beste Schwarzbrennerin des Landes ist und etwas mit den vermissten Ermittlern zu tun haben könnte.

 

Vita :

Beth Ann Fennelly, 1971 in New Jersey geboren, hat drei Gedichtbände und ein Sachbuch veröffentlicht. Sie leitet den Studiengang Kreatives Schreiben an der Universität von Mississippi. Tom Franklin wurde 1963 in Dickinson, Alabama geboren. Für sein literarisches Werk wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2019 mit dem Deutschen Krimipreis. Franklin unterrichtet an der Universität von Mississippi. Beth Ann Fennelly und Tom Franklin sind seit 1998 verheiratet und leben mit den gemeinsamen Kindern in Oxford, Mississippi.

Tom Franklin wurde 1963 in Dickinson, Alabama geboren. Für sein literarisches Werk wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2019 mit dem Deutschen Krimipreis. Beth Ann Fennelly, 1971 in New Jersey geboren, hat drei Gedichtbände und ein Sachbuch veröffentlicht. Sie leitet den Studiengang Kreatives Schreiben an der Universität von Mississippi. Beth Ann Fennelly und Tom Franklin sind seit 1998 verheiratet und leben mit den gemeinsamen Kindern in Oxford, Mississippi.

 

Meine Meinung :

Ich kannte die beiden Autoren bis dato noch nicht und war dementsprechend gespannt auf dieses Werk.

Das Cover ist auf jeden Fall sehr ansprechend gestaltet und macht neugierig auf die Geschichte.

Wir begeben uns in die Kleinstadt Hobnob Landing im Mississippi Delta zur Zeit der Prohibition 1927.
Zwei Prohibitionsagenten namens Ham Johnson und Ted Ingersoll machen sich im Auftrag der Regierung in diesen Ort auf um nach zwei Kollegen zu fahnden.
Diese sind während ihres Aufenthaltes dort spurlos verschwunden.

Haben sich die beiden mit Bestechungsgeldern der örtlichen Schwarzbrenner auf und davon gemacht oder sind sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen ?

Kaum im Ort angekommen finden die beiden eine schreiendes Baby, dessen Eltern bei einer Schießerei getötet wurden.

Ted Ingersoll gibt das Baby bei Dixie Clay ab, die ihr eigenes Kind verloren hat und zu allem auch noch die bekannteste Schwarzbrennerin der Gegend ist.

Es kommt wie es kommen muss : Ted verliebt sich in Dixie und damit fangen die Schwierigkeiten erst richtig an.

Thematisiert wird in diesem Buch die Mississippiflut von 1927, die als die verheerendste Flutkatastrophe gilt.

Das Buch ist sehr spannend geschrieben und man erfährt als Leser sehr viel über die Zeit der Prohibition in den USA und natürlich damit verbunden auch der Entstehung der Schwarzbrennereien.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch die Figuren waren gut herausgearbeitet und auch das zwischenmenschliche kam nicht zu kurz.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Besuch aus ferner Zeit von Katherine Webb

Besuch aus ferner Zeit: Roman

 

Titel : Besuch aus ferner Zeit

Autor : Katherine Webb

Verlag : Diana Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Liv Molyneaux ist gerade in das alte Haus ihres Vaters in Bristol gezogen. Er ist verschwunden und Liv glaubt nicht an die Theorie der Polizei, dass er Selbstmord begangen hat. Sie hofft, zwischen Martins Sachen in der Wohnung und der Buchbinderwerkstatt einen Hinweis zu finden. Neben der Trauer um ihr totgeborenes Kind wird Liv nachts immer wieder von seltsamen Geräuschen und dem Weinen eines Babys geweckt. Ist das alles Einbildung, oder steckt mehr dahinter?

 

Vita :

Katherine Webb, geboren 1977, wuchs im englischen Hampshire auf und studierte Geschichte an der Durham University. Später arbeitete sie mehrere Jahre als Wirtschafterin auf herrschaftlichen Anwesen. Auf ihr großes internationales Erfolgsdebüt »Das geheime Vermächtnis« folgten weitere SPIEGEL-Bestseller-Romane. Nach längeren Aufenthalten in London und Venedig lebt und schreibt sie heute in der Nähe von Bath, England.

 

Meine Meinung :

Ich liebe ja die Geschichten von Katherine Webb und fiebere jedes Jahr ihrem neuen Buch entgegen.

Die junge Liv hat in kurzer Zeit mit zwei tragischen Schicksalsschlägen zu kämpfen. Einmal mit der Trauer um ihr totgeborenes Kind und zum anderen mit der tatsache, dass ihr Vater spurlos verschwunden ist.

Kurzerhand zieht sie in das Haus ihres Vaters und macht sich auf die Suche nach ihm.

Schon kurz nach ihrer Ankunft häufen sich mysteriöse Vorfälle. So hört Liv unter anderem des Nachts einen Säugling weinen.
Bildet sie sich dies alles nur ein oder sind die Vorgänge real ?

In einem zweiten Erzählstrang lernen wir Bethia kennen, die um das Jahr 1831 lebt. Hier sind wir mitten in der Zeit der Sklavenhaltung, was mich als Leserin sehr erschüttert hat.
Und auch Bethia scheint ein Geheimnis zu verbergen.

Wie bei Katherine Webb üblich, verwebt sie verschiedene Zeitstränge zu einer ausgeklügelten Geschichte.

Nach und nach verbinden sich die losen Fäden und werden zu einem runden Ganzen.

Ich habe die Geschichte jetzt im Sommer gemütlich auf der Terrasse genossen. Die Geschichte mit ihren verschiedenen Zeitebenen ist zu keiner Zeit langweilig oder sogar langatmig, ganz im Gegenteil.

Ich habe das Werk in drei Tagen durchgesuchtet und es war wie immer ein echter Lesegenuss für mich.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Ich will Dir nah sein von Sarah Nisi

 

Ich will dir nah sein

 

Titel : Ich will Dir nah sein

Autor : Sarah Nisi

Verlag : btb-Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Psychothriller

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Er will ihr nah sein, noch näher, immer noch näher. Bis es irgendwann nicht näher geht.

London, Fundbüro des öffentlichen Nahverkehrs. Lester Sharp kümmert sich um herrenlose Fundsachen: Handys, Schlüssel, Portemonnaies – besonders gern um Kleidungsstücke und medizinische Gerätschaften. Er ist auch privat ein Sammler und Sonderling, der sich schwertut mit Frauen und zwischenmenschlichen Beziehungen. Als er der jungen Erin begegnet, weiß er zunächst nicht, wie er sich verhalten soll – findet aber schon bald eine Möglichkeit, ihr nah zu sein. Näher, als es ihr lieb sein kann…

 

Vita :

Sarah Nisi lebt seit 2012 in London. In Hildesheim geboren, arbeitete die Wirtschaftsjuristin einige Jahre in Düsseldorf, bevor sie für ein Studium in Creative Writing in die britische Hauptstadt zog. Seitdem widmet die Deutsch-Britin den Großteil ihrer Zeit dem Schreiben.
Viele ihrer Kurzgeschichten wurden bereits in Anthologien verschiedener deutscher Verlage veröffentlicht – mit »Bühne frei« belegte sie den zweiten Platz des deutschen Agatha-Christie-Krimipreises. »Ich will dir nah sein« ist ihr erster Roman.

 

Meine Meinung :

Lester Sharp arbeitet in im Fundbüro der Londoner Verkehrsbetriebe und katalogisiert dort alle Fundstücke, die im öffentlichen Nahverkehr vergessen wurden.

Gegenstände, die für ihn von besonderem Interesse sind, nimmt er auch schonmal mit nach Hause.

Als die junge Tänzerin Erin Sharp in die Nachbarwohnung zieht, entwickelt Lester ein geradezu obsessives Verlangen. Er beobachtet und belauscht die junge Frau und da er einen Zweitschlüssel für ihre Wohnung besitzt, geht er dort, wann immer es geht, ein und aus.

Erin ist Lester Sharp von Anfang an suspekt und wann immer es geht, meidet sie den Kontakt zu ihm.

In einem weiteren Erzählstrang lernen wir den Immobilienmakler Rhys kennen, der Erin Sharp die Wohnung vermittelt hat.

Ihm fallen die häufigen Mieterwechsel auf und er will der Sache auf den Grund gehen und fängt an, Nachforschungen anzustellen.

Durch den ständigen Wechsel zwischen den drei Erzählsträngen bleibt die Story durchgehend spannend und es kommt zu keinerlei Längen.

Dazwischen gibt es immer mal wieder einen Blick in Lester Sharps Vergangenheit. Dort erfahren wir von Shannon, an die Lester durch Erin erinnert wird.

Nach und nach fügt sich das Puzzle zusammen und ergibt ein rundes Gesamtbild.

Und kurz vor dem Ende schafft es Sarah Nisi, den Leser durch einen absolut nicht vorhersehbaren Plottwist völlig zu überraschen.

Mit diesem Ende hätte ich nie und nimmer gerechnet und dies hat das Buch für mich zu einem nahezu perfekten Lesegenuss gemacht.

Ein kleiner Kritikpunkt waren für mich die etwas blassen Charaktere, diese hätten noch mehr herausgearbeitet werden können und die Autorin hätte ihnen etwas mehr Kontur verleihen können.

Dies tat dem Lesevergnügen aber keinerlei Abbruch.

Wer einen perfekten Thriller mit einem absolut nicht vorhersehbaren Turn sucht, ist hier genau richtig.

Hoffentlich erscheinen noch mehr spannende Thriller von dieser tollen und talentierten Autorin.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Klippentod von Ian Bray

Klippentod: Ein Cornwall-Krimi (Simon Jenkins ermittelt, Band 1)

Titel : Klippentod

Autor : Ian Bray

Verlag : Penguin Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Kriminalroman

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

Inhalt :

Wenn die tosende Brandung dunkle Geheimnisse an Land spült

Nie wieder ermitteln – das hatte sich der ehemalige Polizist Simon Jenkins einst geschworen, als er in das ruhige Fischerdorf in Cornwall zog. Zu schwer wogen die Ereignisse aus seiner Vergangenheit. Daher weist er auch die verzweifelt klingende Victoria ab, als sie ihn eines Nachts anruft und um Hilfe bittet. Doch dann wird die junge Frau am nächsten Tag tot am Fuße einer berüchtigten Klippe aufgefunden. Jenkins macht sich schwere Vorwürfe – hätte er sie womöglich von einem Sprung abhalten können? Alles deutet auf Selbstmord hin, nur Victorias beste Freundin Mary ist sicher, dass es Mord gewesen sein muss. Auf ihr Bitten hin beginnt Jenkins, hinter dem Rücken der Polizei zu ermitteln. Und dann wird eine weitere Leiche gefunden …

Vita :

Ian Bray, geboren 1954, ist das Pseudonym eines deutschen Krimiautors. Wenn er sich nicht gerade spannende Mordfälle ausdenkt, ist er als freiberuflicher Journalist im Einsatz. Cornwall wurde vor vielen Jahren zu seinem liebsten Reiseziel, und Cadgwith hat es ihm ganz besonders angetan. Daher verbringt er dort nicht nur regelmäßig seinen Urlaub, sondern verlegt neuerdings auch seine Kriminalfälle in das beschauliche Fischerdorf.

Meine Meinung :

Cornwall kennt man normalerweise ja nur als Kulisse für romantische Romane. Umso neugieriger war ich auf diesen Kriminalroman.

Ian Bray erzählt uns die Geschichte des ehemaligen Polizisten Simon Jenkins.

Dieser hat sich in ein kleines Fischerdorf an der Küste Cornwalls zurückgezogen. Seinen Beruf hat er an den Nagel gehängt und will auch alle schlimmen Erinnerungen daran hinter sich lassen.

Simon Jenkins will fortan nur noch künstlerisch tätig sein und sich ganz der Malerei widmen.

Eines Tages bittet ihn jedoch eine junge Frau um Hilfe, er aber weist sie ab. Tragischerweise wird diese junge Frau am nächsten Tag tot an den Klippen aufgefunden und Jenkins macht sich schwerste Vorwürfe.

Die Polizei geht von einem Unfall aus und stellt die Ermittlungen ein.

Eine Freundin der Toten stellt dies aber in Frage, da Victoria diese Klippen immer strikt gemieden hat.

Und so wird Simon Jenkins nach und nach in den Fall involviert und nimmt die Ermittlertätigkeiten wieder auf.

Ian Bray schreibt mit einer solchen Leidenschaft, dass das Buch wie ein Film vor dem inneren Auge des Lesers abläuft. Man merkt ihm seine grosse Liebe für Cornwall regelrecht an und stellenweise wirkt das Buch sogar wie ein Reisebericht. Auch die exzentrische und teilweise skurill anmutende Lebensweise der Briten stellt Ian Bray gut heraus und mehr als einmal musste ich herzhaft schmunzeln.

Das Buch liest sich sehr spannend und auch die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet.

Hoffentlich gibt es noch weitere Bücher um Simon Jenkins, denn ich würde gern erfahren, wie es mit ihm weitergeht.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Trauma von Angelique Mundt

Trauma: Wenn sie sich erinnert, wird sie zur Mörderin. Thriller

Titel : Trauma

Autor : Angelique Mundt

Verlag : btb ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

Inhalt :

»Nur weil ich die Abgründe kenne, kann ich darüber schreiben.« – Angélique Mundt

Leila wacht auf, und ihr Leben ist nicht mehr dasselbe. Wie ist sie an diesen Ort geraten, in dieses Bett, in diese Psychiatrie? Erinnerungen mischen sich mit Ahnungen, sie hat Angst, sie weiß nicht mehr, wer sie wirklich ist. Wann ist ihr Traum zum Alptraum geworden? Und was hat sie wirklich getan?

Die Autorin :

Angélique Mundt wurde 1966 in Hamburg geboren. Nach ihrem Studium der Psychologie arbeitete sie lange in der Psychiatrie, bevor sie sich 2005 als Psychotherapeutin mit einer eigenen Praxis selbstständig machte. Sie arbeitete 12 Jahre ehrenamtlich im Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuz, das Menschen bei potentiell traumatisierenden Ereignissen „Erste Hilfe für die Seele“ leistet. „Trauma“ ist nach „Nacht ohne Angst“, „Denn es wird kein Morgen geben“ und „Stille Wasser“ ihr vierter Roman bei btb. Angélique Mundt lebt in Hamburg.

Meine Meinung :

Ich hatte von der Autorin bislang noch kein Buch gelesen und dementsprechend gespannt war ich.

Leila kommt nach einem gescheiterten Suizidversuch in einer psychiatrischen Klinik zu sich und leidet an einer kompletten Amnesie. Ihr Musikproduzent wurde getötet und Leila kann sich an die Geschehnisse nicht erinnern.

Leider glaubt ihr niemand und so beginnt ihr schlimmster Albtraum.

Wir erleben Leilas Alltag in der Psychiatrie und lernen auch die Psychologin kennen, mit derenHilfe Leila ihre Erinnerungen zurückerhalten soll.

Zunächst blitzen aber nur kleine Erinnerungsfetzen in Form von Flashbacks auf. Gekonnt wird der Leser immer wieder auf falsche Fährten gelockt. Ist Leila die Mörderin, für die sie alle halten oder nicht ?

Auch die Abläufe in der Psychiatrie bringt Angelique Mundt dem Leser sehr nahe.

Da die Geschichte ausschließlich aus der Sicht von Leila erzählt wird, kommt der Leser der Protagonistin und ihrer Gedankenwelt sehr nahe und kann nach und nach auch eine Bindung zu Leila aufbauen.

Das Ende war für mich komplett schlüssig und hätte meiner Meinung nach auch nicht anders sein dürfen.

Dies war mit Sicherheit nicht das letzte Buch, welches ich von Angelique Mundt gelesen habe.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Das Haus in der Nebelgasse von Susanne Goga

Das Haus in der Nebelgasse: Roman

Klappentext :

London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens. Ihre Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt.

Meine Meinung :

Unsere Protagonistin Mathilda ist Lehrerin an einer Mädchenschule im London des Jahres 1900 und muss für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen.

Eines Tages verlässt ihre Schülerin Laura unter etwas merkwürdigen Gründen die Schule. Angeblich kränkelt sie und unternimmt mit ihrem Vormund eine Reise durch die Mittelmeerregion zwecks Erholung und Wiederherstellung ihrer Gesundheit.

Diese Reise scheint Laura aber nicht ganz freiwillig angetreten zu haben, denn sie hinterlässt der forschen Mathilda ein ominöses Holzkästchen und eine Spur von Hinweisen.

Mit Hilfe ihrer Vermieterin, Mrs. Westlake, einer erfolgreichen Autorin von Abenteuerromanen, lernt Mathilda viele interessante Personen kennen.

Mit Hilfe des Collegeprofessors Stephen Fleming kommt sie einem uralten Geheimnis auf die Spur, die weit ins 17.Jahrhundert reicht.

Susanne Goga hat es geschafft, dass mich das Buch von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Man hat als Leser das Gefühl, mitten im London des Jahres 1900 zu sein. Man kann das neblige und düstere London förmlich vor sich sehen und fühlt sich mitten drin im Treiben in den Spelunken von Spitalfields und anderen verrufenen Orten, von denen sich die Damen tunlichst fernhalten sollten.

Mir hat das Buch auf jeden Fall Lust gemacht, mehr über die Entstehung Londons zu erfahren. Besonders über die Zeit der Pest um 1665 werde ich mich noch gründlicher informieren.

Mrs. Westlake, die Hauswirtin von Mathilda ist mir auch sehr ans Herz gewachsen. Sie ist für die damalige Zeit sehr fortschrittlich und nimmt die junge Mathilda unter ihre Fittiche. Die Diskussionen über die Abenteuer von Adela, der Protagonistin in den Büchern von Mrs.Westlake haben mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht und haben unserer Geschichte eine gewisse Leichtigkeit verliehen.

Auch erleben wir als Leser eine zarte Romanze, die sehr behutsam in die Geschichte eingeflochten ist und zu keiner Zeit übertrieben oder „too much “ erscheint.

Mir hat dieses Buch eine wunderbare Lesezeit beschert und ich werde definitiv noch mehr Bücher von Susanne Goga lesen.

Ich vergebe für dieses Buch volle 5 Sterne.

Die Insel der Wünsche von Anna Jessen

Die Insel der Wünsche - Stürme des Lebens -: Roman - Die Helgoland-Saga 1

Titel : Die Insel der Wünsche – Stürme des Lebens

Autor : Anna Jessen

Verlag : Goldmann ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

Inhalt :

Helgoland ist ihr Schicksal.

Hamburg 1887. Das junge Blumenmädchen Tine Tiedkens lebt in ärmlichsten Verhältnissen. Um ihrer Not zu entfliehen, will sie ihr Glück auf Helgoland suchen. Doch die Überfahrt auf die mondäne Insel wird zum Albtraum, und vor Ort scheint sich alles gegen sie zu verschwören. Als sie zufällig den jungen Hotelier Henry Heesters wiedertrifft, der in Hamburg Blumen bei ihr gekauft hat, erhält sie eine Stellung in seinem eleganten Hotel. Mit Fleiß und Leidenschaft arbeitet sich Tine vom Serviermädchen zur Hausdame hoch – und verliebt sich in Henry, der ihre Gefühle erwidert. Doch als ihr Glück zum Greifen nah scheint, wendet sich das Schicksal erneut …

Vita :

Anna Jessen liebt die Nordsee seit der Kindheit. Daher ist jede mögliche Reise dorthin eine willkommene Gelegenheit, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen, Feuersteine zu sammeln und auf der Düne den Gedanken nachzuhängen. Helgoland ist für Anna Jessen die »Insel der Wünsche«, faszinierend durch die einzigartige Natur, die liebenswerten Menschen und nicht zuletzt durch die besondere Geschichte, die dieser Fels erlebt hat. Neben dem Reisen gilt die besondere Leidenschaft Anna Jessens dem Schreiben, der Musik und der Arbeit im Buchhandel.

Meine Meinung :

Die Insel der Wünsche ist der Auftakt der Helgoland-Trilogie von Anna Jessen.

Ich liebe Geschichten, die auf einer Insel spielen und so hat mich das neue Buch von Anna Jessen direkt angesprochen.

Wir lernen die junge Tine Tiedkens, die aus sehr ärmlichen Verhältnissen stammt und ihr Glück auf Helgoland versuchen will.

Nach und nach arbeitet sie sich bis zur Hausdame eines vornehmen Hotels hoch und verliebt sich in den charmanten Hotelbesitzer Henry Heesters.

Tine war mir von Anfang an sympathisch. Zu Beginn noch schüchtern und unerfahren, entwickelt sie sich im Laufe der Geschichte zu einer selbstbewussten jungen Dame.

Anna Jessen schafft es mit ihrem tollen Schreibstil, dass man als Leser komplett in die Geschichte versinken kann. Tines Schwester Fritzi taucht auch einige Male in der Geschichte auf und ist ein echter Sonnenschein. Es hat mir immer gut gefallen, etwas von ihr zu lesen und zu erfahren.

Auch die wechselvolle Geschichte Helgolands hat die Autorin sehr gut gezeichnet. Man hat das Gefühl, die salzige Meerluft auf der Zunge zu spüren. Man kann als Leser Helgoland durch die Augen unserer Protagonistin förmlich sehen.

Wenn Reisen wieder möglich ist, werde ich mir diese Insel unbedingt einmal ansehen.

Anna Jessen hat hier ein ganz bezauberndes Buch geschaffen und ich bin schon sehr gespannt auf die Folgebände, die definitiv bei mir einziehen werden.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Glückskinder von Teresa Simon

Glückskinder: Roman

Titel : Glückskinder

Autor : Teresa Simon

Verlag : Heyne Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

Inhalt :

München 1945. Auf dem Schwarzmarkt in der Möhlstraße treffen sich alle, die nach Glück und ein wenig Leben suchen. Nylons, Kaffee, Schokolade und Schmuck wechseln hier die Besitzer. Auch Toni, die ihr Zuhause verloren hat und nun bei ihrer Tante Vev wohnt, versucht, auf dem Schwarzmarkt das Nötigste für die Familie zu organisieren. Als sie die Holländerin Griet kennenlernt, spürt Toni zunächst eine tiefe Abneigung. Sie ahnt nicht, dass Griet eine schwere Zeit hinter sich hat, über die sie nie wieder sprechen möchte. Sie könnten einander helfen. Doch das geht nur, wenn sie ehrlich zueinander sind und ihre Vorurteile überwinden …

Vita :

Teresa Simon ist das Pseudonym der promovierten Historikerin und Autorin Brigitte Riebe. Sie ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale und lässt sich immer wieder von historischen Ereignissen und stimmungsvollen Schauplätzen inspirieren. Die SPIEGEL-Bestsellerautorin ist bekannt für ihre intensiv recherchierten und spannenden Romane, die tiefe Emotionen wecken. Ihre Romane Die Frauen der Rosenvilla, Die Holunderschwestern und Die Oleanderfrauen wurden alle zu Bestsellern.

Meine Meinung :

Ich mag die Bücher von Teresa Simon sehr gerne und deshalb war ich schon sehr neugierig auf ihr neuestes Werk.

Wir befinden uns im München der Nachkriegszeit und begleiten unsere Protagonisten eine zeitlang durch ihr Leben. Alle Güter sind knapp und vieles ist nur auf dem Schwarzmarkt zu horrenden Preisen erhältlich.

Anschaulich schildert Teresa Simon die Entbehrungen in dieser Zeit, aber auch die Wohnungsnot und desolaten Zustände werden nicht verschwiegen.

Glückskinder sind unsere Protagonisten allesamt, denn sie haben überlebt.

Toni Brandl und Griet van Mook sind mir sofort ans Herz gewachsen. Griet ist eine ehemalige KZ-insassin, die die Familie Brandl bei sich aufnehmen muss. Zuerst begegnen sich die beiden mit Misstrauen, was aber schließlich in einer engen Freundschaft mündet. Die beiden sind wahre Sympathieträger, aber auch mit allen anderen bin ich direkt warm geworden.

Teresa Simon hat für dieses Buch meiner Meinung nach akribisch genau recherchiert, was mir sehr gut gefallen hat. Man kann sich das München jener Tage bildlich genau vorstellen, wie z.b. die zerstörten Gebäude oder auch das chaotische Treiben auf den Straßen.

Auch die Kochrezepte am Ende des Buches waren sehr interessant und informativ. Wie einfallsreich die Menschen doch waren, aus so wenig so viel zu machen.

Das Buch hat eine regelrechte Lesesucht bei mir ausgelöst, so dass ich das Buch in zwei Tagen komplett verschlungen habe.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Tief in der Erde von Christa von Bernuth

Tief in der Erde: Kriminalroman nach einer wahren Begebenheit

Titel : Tief in der Erde
Autorin : Christa von Bernuth
Verlag : Goldmann Verlag
Genre : Kriminalroman
Broschiert : 384 Seiten
ISBN-10 : 3442315735

 

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

1981, ein Dorf in Oberbayern. Die zehnjährige Annika Schön ist mit dem Fahrrad auf dem Heimweg von einer Freundin, doch sie kommt nie zu Hause an. Tage des qualvollen Wartens verstreichen, bis die Polizei einen erschütternden Fund macht – eine Kiste, vergraben im Wald, darin die Leiche des Mädchens, das dort erstickt ist. Eine mögliche Spur in das nahe gelegene Internat wird nur halbherzig verfolgt. Jahre später verurteilt man einen Verdächtigen, doch es bestehen Zweifel an seiner Täterschaft. Basierend auf dieser wahren Geschichte und ihren eigenen Recherchen hat Christa von Bernuth, selbst ehemalige Internatsschülerin, einen Roman geschrieben, der den alten Fall neu aufrollt – auf der Suche nach der Wahrheit, was damals wirklich geschah.

 

Über die Autorin :

Christa von Bernuth ist Schriftstellerin und Journalistin. Ihre Kriminalromane »Die Stimmen«, »Untreu«, »Damals warst du still« und »Innere Sicherheit« wurden mit Mariele Millowitsch und Hannah Herzsprung in den jeweiligen Hauptrollen verfilmt und in mehrere Sprachen – unter anderem ins Schwedische, Holländische und Russische – übersetzt. »Tief in der Erde« ist ihr erster Roman, der von einer wahren Begebenheit inspiriert wurde. Weitere True-Crimes der Autorin sind bei Goldmann in Planung. Christa von Bernuth lebt mit ihrem Mann in München.

 

Christa von Bernuth verwebt hier eine fiktive Geschichte mit einem wahren Kriminalfall.

Die kleine Ursula Herrmann wurde 1981 in der Nähe des Ammersees entführt und ermordet. Ein Verdächtiger wurde 2010 im Rahmen eines Indizienprozesses zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.

In unserem Buch geht es um die kleine Annika Schön, die 1981 entführt wurde und anschliessend tot aufgefunden wurde.

Die Journalistin Julia Neubacher berichtet über die Prozesstage im Jahre 2010. Dort wird dem Tatverdächtigen Karl Leitmeir der Prozess gemacht.

In der Geschichte von Christa von Bernuth kommen viele Personen zu Wort. Es wird ein möglicher Tathergang beschrieben, ebenso lernen wir den Personen- und Familienkreis rund um Annika Schön kennen.

Sehr anschaulich werden auch die Prozesstage dargestellt und auch mögliche Fehler seitens der Polizei und Justiz werden nicht verschwiegen.

Obwohl es berechtigte Zweifel an der Täterschaft von Karl Leitmeir gibt, wird er kurz vor der Verjährung verurteilt.

Die Autorin präsentiert uns einen möglichen Tathergang inklusive möglicher Täter, der sich so auch tatsächlich abgespielt haben könnte.

Christa von Bernuth schreibt sehr anschaulich, weswegen ich das Werk fast in einem Rutsch durchgelesen habe.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es den Leser mit einem mulmigen Gefühl zurücklässt.

Mir kam mehr als einmal in den Sinn, dass womöglich der falsche Mann verurteilt wurde und jetzt vielleicht unschuldig im Gefängnis ist.

Sowas mag man sich nicht mal ansatzweise vorstellen.

Für True Crime Liebhaber ist dieses Buch auf jeden Fall ein absolutes Must-Read.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Hinter diesen Türen von Ruth Ware

Gesponserte Anzeige – Hinter diesen Türen: Thriller

Titel : Hinter diesen Türen
Autorin : Ruth Ware
Verlag : dtv Verlagsgesellschaft
ISBN-10 : 3423262710
Originaltitel : The Turn of the Key
Genre : Thriller

 

 

 

Klappentext :

Ein Haus in den Highlands – das zum Albtraum wird

Es schien der ideale Job zu sein: Rowan Caine ist überglücklich, als sie die Stelle als Kindermädchen in einem einsam gelegenen Haus in Schottland bekommt – bei einer perfekten Familie mit vier Töchtern. Doch in kürzester Zeit wird der vermeintliche Traumjob zum absoluten Albtraum. In dem Haus, das eine denkmalgeschützte Fassade hat und – im krassen Gegensatz dazu – innen mit einer High-Tech-Ausstattung aufwartet, geschehen beängstigende, unerklärliche Dinge. Rowan fühlt sich ständig beobachtet, nicht nur von den Überwachungskameras, die in jedem Zimmer hängen. Auch das Verhalten der Kinder wird immer seltsamer. Bis es einen schrecklichen Todesfall gibt – und Rowan unter Mordverdacht gerät.

Das Setting hat mich direkt neugierig auf das Buch gemacht. Ein alter Herrensitz namens Heatherbrae House in den schottischen Highlands.

Sandra und Bill Elincourt, ein vielbeschäftigtes Architektenehepaar, sucht für seine vier Kinder eine Nanny. Rowan Caine, eine Erzieherin in einer Kita in London, liest zufällig die Stellenanzeige und ist über die Höhe des Einkommens mehr als erstaunt. 55000 Pfund im Jahr ist für die junge Frau ein kleines Vermögen.

Rowan bewirbt sich auf die Stelle und wird auch prompt eingestellt. Nach und nach wird sie mit den Besonderheiten des Hauses vertraut gemacht. Das alte Gemäuer verfügt über eine ultramoderne Überwachungsanlage. Alle Zimmer sind mit Kameras und Mikrofonen ausgestattet.

Da Sandra und Bill Elincourt schon kurz nach Rowans Ankunft beruflich verreisen müssen, ist sie von Anfang an auf sich allein gestellt.

Kurz nach der Abreise der beiden häufen sich unerklärliche Zwischenfälle, wie Fussgetrappel auf dem Dachboden und ähnliches.

Will jemand Rowan loswerden oder um was handelt es sich bei diesen unerklärlichen Vorgängen ?

Das Buch hätte meiner Meinung nach so viel Potenzial gehabt, doch leider hat Ruth Ware nichts davon umgesetzt.

Rowan Caine war mir leider von Anfang an komplett unsympathisch. Sie hat von Kindererziehung keine Ahnung und kann diese auch nicht ausstehen. Sie nimmt auch kommentarlos hin, dass wohl jeder Schritt und jedes Gespräch von ihr aufgezeichnet wird und dass sie in diesem Haus keinerlei Privatsphäre hat.

Spannend war, dass man als Leser von Anfang an den Verdacht hat, dass mit Rowan Caine etwas nicht stimmt oder sie ein Geheimnis verbirgt.

Dies alles kommt im Verlauf der Geschichte ans Tageslicht.

Die Auflösung war jedoch so hanebüchen und an den Haaren herbeigezogen, dass ich als Leser das Buch am liebsten in die Ecke gepfeffert hätte.

Viel mehr möchte ich darüber auch nicht schreiben. Wer einen soliden Thriller sucht, dem würde ich raten, von diesem Buch hier die Finger zu lassen.

Ich vergebe hier gutgewollte 2 Sterne.

 

 

 

Final Girls von Riley Sager

Gesponserte Anzeige – Final Girls: Thriller

   Titel : Final Girls
   Autor : Riley Sager
   Verlag : dtv Verlagsgesellschaft
   Genre : Thriller

 

 

 

Inhalt :

Sie haben die Hölle überlebt. Aber das war erst der Anfang …

Als Einzige hat die Studentin Quincy ein Massaker auf einer Party überlebt. Sie hat jede Erinnerung an damals aus ihrem Gedächtnis gelöscht und sich mühsam ein normales Leben aufgebaut. Zwei andere Frauen, Lisa und Samantha, haben ähnlich Grauenvolles durchgemacht – ein Fest für die Medien, in denen die drei als »Final Girls« bekannt werden. Doch der Horror ist noch lange nicht zu Ende: Lisa wird tot aufgefunden. Ermordet? Der Schlüssel zu allem scheint in dem Massaker in Pine Cottage zu liegen, das nur Quincy überlebte. Angestachelt von Samantha, versucht sie verzweifelt sich zu erinnern, was dort geschah …

 

Meine Meinung :

Wir lernen in diesem Buch drei Frauen kennen, die jeweils als einzige ein furchtbares Massaker überlebt haben. Fortan werden Samantha Boyd, Lisa Milner und unsere Protagonistin Quincy Carpenter “ Final Girls “ genannt.

Quincy Carpenter musste vor Jahren mit ansehen, wie in der kleinen Waldhütte “ Pine Cottage “ ihre Freunde bestialisch getötet wurden.

An die schreckliche Tat selbst kann sie sich nur noch ganz vage und bruchstückhaft erinnern.

Zunächst sieht es so aus, als hätte die junge Frau ihr furchtbares Erlebnis gut verarbeitet. Sie lebt in einer festen Beziehung und betreibt einen Blog, auf dem sie selbstgemachte Kreationen wie Cupcakes und ähnliches vorstellt.

Ihre einzige dauerhafte Bezugsperson nach den schrecklichen Ereignissen ist Coop, der Polizist, der sie nach den Morden im Wald aufgegriffen hat und den vermeintlichen Täter erschoss.

Eines Tages nun kommt Lisa Milner unter ungeklärten Umständen ums Leben und Sam Boyd nimmt Kontakt zu Quincy auf, um den mysteriösen Todesfall aufzuklären.

Das Buch hat mich vom Klappentext sehr angesprochen und ich habe auf einen spannenden Thriller gehofft.

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen Erzählt. Zum einen begleiten wir Quincy in der Gegenwart, zum anderen erfahren wir nach und nach, was in Pine Cottage passiert ist.

Leider wurden meine Erwartungen an das Buch nur teilweise erfüllt. So sympathisch mir Quincy am Anfang war, so unglaubwürdig und sogar teilweise verabscheuungswürdig fand ich im weiteren Verlauf viele Verhaltensweisen von ihr.

Sam Boyd alias Tina Stone war auch nicht zu durchschauen und es war nicht klar, welche Rolle sie in den ganzen Vorkommnissen spielt. Leider war auch sie mir relativ unsympathisch.

Die Auflösung hatte ich zwar schon irgendwie im Hinterkopf, aber dass es dann genau so endet, hat mich doch ziemlich enttäuscht zurückgelassen.

Da hätte Riley Sager meiner Meinung nach wesentlich mehr herausholen können.

So kann ich dem Buch leider nur drei Sterne geben.

 

 

Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt von Erika Swyler

Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt: Roman

 

Titel : Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt

Autor : Erika Swyler

Verlag : Limes ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Ein Mädchen, das für seinen Traum kämpft, ein Vater, der für seine Tochter alles aufs Spiel setzt, und eine Stadt, in der die Zeit stehengeblieben ist.

Die elfjährige Nedda Pappas träumt davon, Astronautin zu werden – ein Traum, der in Neddas Heimatort nahe einer Raketenbasis an der Küste Floridas fast realistisch erscheint. Sie muss nur möglichst schnell erwachsen werden – doch genau das möchte Neddas geliebter Vater, ein genialer, aber vom Leben überforderter Wissenschaftler, verhindern. Er hat schon einmal ein Kind verloren und möchte Neddas Kindheit am liebsten konservieren. Seit Jahren schraubt er im Keller an einer Maschine, die genau das ermöglichen soll – doch stattdessen löst er eine Katastrophe aus. Zum ersten Mal in ihrem Leben muss Nedda ihrer Mutter vertrauen und sich mit ihr zusammentun, um ihren Vater zu retten – und die ganze Stadt.

 

Die Autorin :

Neben ihrem Debütroman »Das Geheimnis der Schwimmerin« veröffentlichte Erika Swyler bereits Texte in Literaturmagazinen und Anthologien und schrieb unter anderem für »The New York Times«. Mit ihrem Mann und ihrem Kaninchen lebt sie auf Long Island, New York.

 

Die elfjährige Nedda träumt davon, eines Tages Astronautin zu werden. Sie verpasst keinen Shuttle Start in Cape anaveral und ist auch sonst naturwissenschaftlich sehr interessiert.

Am liebsten verbringt sie ihre Zeit im Labor ihres Vaters, der ebenfalls Wissenschaftler ist und aufgrund von Sparmassnahmen bei der NASA entlassen wurde.

Im Jahr 1986 erlebt Nedda die Challenger-Katastrophe hautnah mit. Zeitgleich experimentierte ihr Vater an “ Crucible „, einer Art Zeitmaschine und verursacht damit eine Katastrophe.

Nun müssen sich Nedda und ihre Mutter, zu der sie keinen Zugang findet, zusammenraufen, um das Schlimmste zu verhindern und den Schaden zu begrenzen und den Zeitverlauf wieder in Ordnung zu bringen.

Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Zum einen begleiten wir die elfjährige Nedda im Jahr 1986, zum anderen erfahren wir in der Zukunft, dass Nedda ihren Traum verwirklichen konnte und Astronautin geworden ist.

Sie soll einen fernen Planeten kolonisieren, was eine Rückkehr zur Erde für immer ausschliesst.

Das Leben an Bord der Chawla wird sehr eingängig und detaillgetreu dargestellt und man kann sich gut vorstellen, welchen Strapazen die Crew ausgesetzt ist.

Im Verlauf des Buches sind mir Nedda, ihre Familie und die Bewohner des kleinen Örtchens sehr ans Herz gewachsen. Einmal mit der Lektüre angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Es ist zum einen ein Coming-of-Age Roman, zum anderen handelt er von Freundschaft, der Liebe zueinander und der Verantwortung, der es sich zu stellen gilt.

Das Ende war genau so, wie ich es mir vorgestellt und erhofft hatte und machte die Geschichte somit stimmig und rund.

Das Buch gehört definitiv jetzt schon zu meinen Lesehighlights in diesem Jahr.

 

 

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Sommernacht von Lucy Foley

Sommernacht: Thriller - Der neue Thriller der Bestsellerautorin – „Auf jeder Seite ein Twist!“ (Reese Witherspoon)

 

Titel : Sommernacht

Autor : Lucy Foley

Verlag : Penguin Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Eine abgelegene Insel vor der wilden Küste Irlands: An einem Sommertag versammeln sich Familie und alte Freunde, um die Hochzeit von Julia und Will zu feiern. Alles ist bis ins kleinste Detail geplant, es soll ein rauschendes Fest werden – doch der Wind dreht, und ein heftiger Sturm schneidet die Insel von der Außenwelt ab. Bald macht das Gerücht die Runde, dass dieser Ort ein schreckliches Geheimnis verbirgt. Und auch unter den Gästen dringen immer unaufhaltsamer alte Feindseligkeiten und lang begrabene Geheimnisse ans Licht. Dann wird einer der Feiernden tot draußen im Moor gefunden. Und die Situation auf der Insel eskaliert …

»Auf jeder Seite ein Twist – und ein atemberaubendes Ende!« Reese Witherspoon

 

Die Autorin :

Lucy Foley hat in der Verlagsbranche gearbeitet, bevor sie ihren großen Traum wahr machte und sich ganz dem Schreiben widmete. Ihr erster Thriller »Neuschnee« wurde ein internationaler Erfolg und stand wochenlang auch auf der deutschen Bestsellerliste. Wenn sie nicht gerade mörderisch spannende Plots entwickelt, reist Lucy leidenschaftlich gern – vor allem nach Irland, das Land, aus dem ihre Familie stammt. Die wilde und einsame Schönheit der Inseln vor der irischen Küste inspirierte sie zu »Sommernacht«. Lucy Foley lebt in London.

Ich habe ja schon Lucy Foley` s erster Thriller “ Neuschnee “ gefeiert und deswegen war ich sehr neugierig, ob ihr zweites Buch genauso gut ist oder sogar noch besser sein würde.

Der Einstieg beginnt schon mal rasant und spannend. Während einer Hochzeitsfeier fällt plötzlich der Strom aus, es wird dunkel und wie aus dem Nichts ertönt ein grauenvoller Schrei.

Will und Julia haben sich für ihre Hochzeit eine ganz besondere Location ausgesucht. Eine Insel in der irischen See, auf der ein sogenanntes Folly, ein Lustschlösschen steht.

Zu diesem Anlass versammeln sich Freunde und Familie des Paares auf der kleinen Insel.

Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Einmal aus Sicht der Hochzeitsplanerin, Braut und Bräutigam und noch einigen anderen.

Bedingt durch die Enge der Unterkunft und des Sturmes sind die Anwesenden auf engstem Raum zusammengepfercht.

So bleibt es natürlich nicht aus, dass alte Feindschaften und dunkle Geheimnisse nach und nach gnadenlos ans Tageslicht gezerrt werden.

Lucy Foley schafft es grandios, die sturmumtoste Insel und die Atmosphäre so einzufangen, dass der Leser meint, er wäre mitten drin. Man kann förmlich den Sturm spüren und die Salzluft riechen.

Durch gekonnt eingesetzte Cliffhanger kann man gar nicht anders, als das Buch in einem Rutsch durchzusuchten.

Nicht alle Protagonisten waren mir sympathisch, was aber dem Lesespass keinen Abbruch tut.

Durch die verschiedenen Blickwinkel bleibt das Buch durchweg spannend und man hat als Leser keine Ahnung, was sich wirklich zugetragen hat.

Nach und nach enthüllen sich die Geheimnisse und die Zusammenhänge werden klarer.

Auch das Ende hat mich überrascht zurückgelassen.

So soll meiner Meinung nach ein guter Psychothriller sein.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Dinosaurier auf anderen Planeten von Danielle McLaughlin

 

Titel : Dinosaurier auf anderen Planeten

Autor : Danielle McLaughlin

Verlag : Luchterhand ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman / Kurzgeschichten

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Eine junge Frau lernt ihren Mann ganz neu kennen, als sie zum ersten Mal seine Heimat an der nordirischen Küste besuchen; eine Mutter will verstehen, warum ihr kleiner Sohn so besessen ist von Tierknochen und der Apokalypse … In diesen Geschichten ist die Welt ebenso schön wie fremd. Männer und Frauen, Alt und Jung bewegen sich durchs Leben, wie ein Tourist ein fernes Land erkundet: aufmerksam, mit einer Mischung aus Staunen und Misstrauen. Sie leben in ständiger Gefahr, missverstanden, verletzt oder abgelehnt zu werden, und wollen doch nur begreifen, wer sie sind, in welcher Welt sie leben.

 

Die Autorin :

Danielle McLaughlin hat als Rechtsanwältin praktiziert, bevor sie mit 40 Jahren zu schreiben begann. Ihre Geschichten wurden in The New Yorker, The Irish Times, The Stinging Fly und verschiedenen Anthologien veröffentlicht, sie gewann u.a. die William Trevor/Elizabeth Bowen International Short Story Competition und den Willesden Herald International Short Story Prize. Ihr Erzählungsband »Dinosaurier auf anderen Planeten« kam 2015 auf die Shortlist der Irish Book Awards Newcomer of the Year und wurde 2019 mit einem der höchstdotierten literarischen Preise weltweit ausgezeichnet, dem Windham-Campbell Prize. Danielle McLaughlin lebt im County Cork, Irland und schreibt an ihrem ersten Roman.

Danielle McLaughlin schaffte es auf Anhieb, mich mit dem Titel ihres neuen Buches neugierig zu machen.

Dinosaurier auf anderen Planeten, was könnte es damit auf sich haben ?

Das Buch beinhaltet insgesamt 11 Kurzgeschichten. Schon die erste Geschichte hat mich verblüfft zurückgelassen. Ein Mädchen nimmt eine Hausarbeit über das sogenannte “ Füßebinden “ auf ihre eigene Art sehr wörtlich.

In einer anderen Geschichte lernen wir Alice kennen. Sie ist 45 Jahre alt, hat keine Arbeit und lebt bei ihrem Vater. Man begleitet Alice nur auf ca. 12 Seiten und doch hatte diese Geschichte eine unglaubliche Wucht und Sogwirkung.

Die Geschichten, die Danielle McLaughlin erzählt, sind alle grundverschieden und doch schafft die Autorin es, den Leser auf wenigen Seiten vollkommen in die Erzählungen hineinzuziehen.

Jede Geschichte braucht seine Zeit, auch um darüber nachzudenken, wie es wohl mit den Protagonisten weitergehen könnte. Es wird immer nur eine winzig kleine Momentaufnahme in den jeweiligen Leben herausgestellt.

Danielle McLaughlin hat hier ein kleines Meisterwerk geschaffen und ich möchte noch viel, viel mehr von dieser Autorin lesen.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Der Pfau von Isabel Bogdan

Der Pfau: Roman (insel taschenbuch)

 

Inhalt :

Ein charmant heruntergekommener Landsitz in den schottischen Highlands, ein völlig durchgedrehter Pfau, der bei blau nur noch rotsieht, und ein bunt zusammengewürfelter Haufen Leute, dazu ein überraschender Wintereinbruch, ein Kurzschluss und die ein oder andere Verwechslung – und schon ist das Chaos perfekt!

Pointenreich, very british und urkomisch erzählt Isabel Bogdan von einem Wochenende, an dem alles anders kommt als geplant: Eine Gruppe Investmentbanker reist samt ambitionierter Psychologin und erfindungsreicher Köchin aus London an, um in der ländlichen Abgeschiedenheit bei einer Teambildungsmaßnahme die Zusammenarbeit zu verbessern. Doch das spartanische Ambiente und ein verrückt gewordener Pfau bringen sie dabei gehörig aus dem Konzept. Und nicht nur sie: Denn die pragmatische Problemlösung des Hausherrn Lord McIntosh setzt ein Geschehen in Gang, das sämtliche Beteiligte an die Grenzen ihrer nervlichen Belastbarkeit bringt.

So britisch-unterhaltsam ist in deutscher Sprache noch nicht erzählt worden!

 

Die Autorin :

Isabel Bogdan, geboren 1968 in Köln, studierte Anglistik und Japanologie in Heidelberg und Tokyo. Lebt in Hamburg, weil es da so schön ist. Liest, schreibt, übersetzt (Jane Gardam, Nick Hornby, Jonathan Safran Foer, Jonathan Evison, Megan Abbott). Vorsitzende des Vereins zur Rettung des „anderthalb“. 2006 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung, 2011 den für Literatur. 2014 zusammen mit Maximilian Buddenbohm „Bloggerin des Jahres“ für wasmachendieda.de. Bloggt ansonsten unter isabelbogdan.de.

Ein Pfau, der plötzlich alles attackiert, was blau ist, ist der Aufhänger einer Geschichte, die genau den Humor versprüht, den ich so liebe.

Um wenigstens einen Teil der Kosten zu decken, den der schon etwas heruntergekommene Landsitz von Lord und Lady McIntosh verursacht, wird ein Teil der Gebäude an Touristen vermietet.

Aktuell wurde ein Flügel des Herrenhauses für ein Wochenende an eine Gruppe Banker aus London vermietet, die sich zwecks Teambuilding-Massnahmen gezwungenermassen zusammenraufen müssen.

Nach und nach wird jedoch ersichtlich, wo die Stärken und Schwächen jedes Einzelnen liegen und so gelingt es ihnen, ihre Teamabläufe zu optimieren und als Gruppe zu funktionieren.

Es könnte alles wunderbar laufen, wäre da nicht ein Pfau, der seit neuestem alles attackiert, was blau ist.

Und damit starten wir mit den Bankern in ein Wochenende voller Absurditäten und skurillen Begebenheiten, die normalerweise undenkbar wären.

Jeder kennt von der Geschichte nur einen kleinen Teil und reimt und spekuliert sich den Rest zusammen. Alle aus der Gruppe kommen der Wahrheit mal kurzzeitig näher, aber keiner kennt die ganze Dramatik um den Pfau.

Da sind wir als Leser unseren Protagonisten einen Schritt voraus und das macht das Lesen zu einem echten Vergnügen.

Ich musste mehr als einmal herzhaft lachen.

Isabel Bogdan erzählt diese Geschichte so wunderbar, dass mir nach und nach alle Figuren ans Herz gewachsen sind.

Eine tolle kleine Geschichte für zwischendurch.

Ich vergebe hier 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle, die den schottischen Humor mögen.

Meine Schwester, die Serienmörderin von Oyinkan Braithwaite

Meine Schwester, die Serienmörderin: Der #1 Sunday Times Bestseller

 

Titel : Meine Schwester, die Serienmörderin

Autorin : Oyinkan Braithwaite

Verlag : Blumenbar

Genre : Roman

 

Inhalt :

Zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Ayoola ist das Lieblingskind, unglaublich schön — und sie hat die Angewohnheit, ihre Männer umzubringen.
Korede ist eher praktisch veranlagt und dafür zuständig hinter ihrer Schwester aufzuräumen: die Krankenschwester kennt die besten Tricks, um Blut zu entfernen, und ihr Kofferraum ist groß genug für eine Leiche. Dann verknallt sich natürlich auch Tade, der hübsche Arzt aus dem Krankenhaus, in Ayoola, der doch eigentlich für Korede bestimmt ist. Jetzt muss die sich fragen, wie gefährlich ihr Schwester wirklich ist — und wen sie hier eigentlich vor wem beschützt. Dieser euphorisch gefeierte Roman aus Nigeria ist so beiläufig feministisch wie abgründig, er ist „fiebrig heiß“ (Paula Hawkins) und verdammt cool zugleich.

 

Die Autorin :

Oyinkan Braithwaite hat Kreatives Schreiben und Jura in Kingston studiert, in einem nigerianischen Verlag und in einer Produktionsfirma gearbeitet. Heute ist sie als freie Autorin tätig. Sie war nominiert für den Commenwealth Short Story Preis und ihr Debütroman »Meine Schwester, die Serienkillerin« war weltweit ein fulminanter Erfolg, wurde für den Booker Prize und den Women’s Prize nominiert und gewann den Los Angeles Times Prize für den besten Thriller. Eine Verfilmung ist in Vorbereitung. Oyinkan Braithwaite lebt in Lagos, Nigeria.

Im Debutroman von Oyinkan Braithwaite lernen wir die beiden Schwestern Ayoola und Korede kennen. Die beiden wohnen mit ihrer Mutter in Lagos.

Die beiden Frauen könnten nicht unterschiedlicher sein. Ayoola ist bildhübsch und selbstbewusst und die bevorzugte Tochter, während Korede stets im Schatten ihrer Schwester steht.

Wir lernen Korede als sehr pflichtbewusste Schwester kennen, da Ayoola die Angewohnheit hat, ihre Freunde umzubringen- Mittlerweile sind es schon drei an der Zahl.

Aus diesem Grund führt Korede auch immer ein komplettes Equipment an Reinigungsmitteln mit sich, um hinter Ayoola aufzuräumen und die Spuren ebenso wie die Leichen verschwinden zu lassen.

Der Plot hört sich so vielversprechend an und dementsprechend enttäuscht war ich beim Lesen. Die Autorin hat hier unglaublich viel Potential verschenkt.

Korede war mir leider überhaupt nicht sympathisch und oft konnte ich ihre Handlungen auch nicht nachvollziehen.

Dann verliebt sich Korede in den Arzt Tade, dem dann natürlich Ayoola den Kopf verdreht. Korede dreht bald durch vor Eifersucht und macht sich gleichzeitig auch Sorgen um Tade, denn nicht jeder überlebt eine Liaison mit Ayoola.

Ihre Probleme kann sich Korede nur bei Muhtar von der Seele reden, einem Komapatienten, den Korede in ihrer Eigenschaft als Krankenschwester betreut.

Wir erfahren auch nur am Rande, dass sowohl die Geschwister als auch die Mutter vom Vater schwer misshandelt wurden und dieser wohl auch nicht auf ganz natürliche Weise zehn Jahre zuvor ums Leben gekommen ist.

Ich konnte mich leider in keine der Personen hineinversetzen, geschweige denn ihre Handlungen nachvollziehen. Warum Ayoola die Männer tötet, wird nicht erklärt, man kann als Leser da nur spekulieren.

Auch Korede bleibt seltsam konturlos und erzählt ihre Geschichte ohne jede Emotion. Der Leser bleibt distanziert aussen vor  und schaut sich das Geschehen wie aus grosser Entfernung an.

Ich kann den Hype um dieses Buch nicht verstehen und auch der Preis von 20 Euro ist meiner Meinung nach total überzogen.

Leider kann ich für dieses Buch nur 2 Sterne vergeben.

 

Ausserirdisch : Intelligentes Leben jenseits unseres Planeten von Avi Loeb

Außerirdisch: Intelligentes Leben jenseits unseres Planeten

 

Titel : Ausserirdisch : Intelligentes Leben jenseits unseres Planeten

Autor : Avi Loeb

Verlag : DVA ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Sachbuch

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Wir sind nicht allein im Universum – das zeigt Harvard-Professor Avi Loeb in diesem Buch

Avi Loeb ist einer der renommiertesten Astronomen unserer Zeit. Und er ist sich sicher: Wir sind nicht allein im All. Denn Form und Eigenschaften des unbekannten Flugobjekts, das im Oktober 2017 durch unser inneres Sonnensystem schoss, ließen nur eine Erklärung zu: Oumuamua, wie man es nannte, war Alien-Technologie, von einer außerirdischen Zivilisation entwickelt und auf Erkundungsflug. Hier erzählt Loeb von der ersten Sichtung dieses »interstellaren« (aus einem anderen Sternensystem kommenden) Besuchers, belegt die hohe Wahrscheinlichkeit außerirdischen Lebens und stellt die Frage, welche Konsequenzen das für uns hat: für Wissenschaft und Religion, für die Zukunft der Menschheit und des Planeten Erde. Sein Buch ist eine Reise an die Grenzen unseres Vorstellungsvermögens.

 

Vita :

Avi Loeb, geboren 1962, ist seit 1997 Professor für Astrophysik an der Harvard University, seit 2007 Direktor des Institute for Theory & Computation (ITC) am Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics, seit 2011 Vorsitzender des Fachbereiches Astronomie der Harvard University und seit 2012 Frank B. Baird, Jr. Professor of Science. 2012 wurde Loeb in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Loeb ist Vorsitzender des Beratungskomitees des Forschungs- und Entwicklungsprojektes Breakthrough Starshot, das sich zum Ziel gesetzt hat, Forschungssatelliten in das der Sonne nächste Nachbarsternsystem Alpha Centauri zu entsenden.

 

Oumuamua ist das erste interstellare Objekt, das im Jahr 2017 in unserem Sonnensystem beobachtet wurde. Das Pan-Starrs-Teleskop auf Hawaii entdeckte das Objekt am 19.10.2017.

Avi Loeb nimmt die Entdeckung dieses Flugkörpers zum Anlass, sich die Frage zu stellen, ob wir die einzige intelligente Lebensform im All sind, oder ob es noch weitere bewohnte Welten gibt.

Ist dieses Objekt vielleicht künstlichen Ussprungs und beantwortet diese Frage somit ?

Da Oumuamua einige Anomalien zeigt, stellt Avi Loeb die Hypothese auf, das Objekt sei von einer ausserirdischen Intelligenz geschaffen worden.

Vielleicht ist es auch Weltraumschrott einer vor langer Zeit erloschenen Spezies gewesen.

Interessant fand ich die Autobiografie von Avi Loeb zu Beginn des Buches. er stammt von einer Farm in Israel und hatte schon als Kind einen ungeheueren Wissensdurst.

Sein reges Interesse an Philosophie prädestinieren ihn geradezu, sich mit Oumuamua so intensiv auseinanderzusetzen und auch einmal den Blickwinkel zu ändern.

Avi Loeb hat die Fähigkeit, auch für absolute Laien auf diesem doch recht schwierigen Terrain verständlich und spannend zu argumentieren, so dass die Lektüre nie langweilig oder zu wissenschaftlich wird.

Zahlreiche Bilder und Diagramme machen dieses Buch zu einem rundum gelungenen Lesevergnügen.

Letztendlich wird man den Ursprung, ob künstlich oder natürlich und die Herkunft von Oumuamua wohl nie enträtseln können, trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen und mich auch zum Nachdenken angeregt.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Die langen Abende von Elizabeth Strout

Die langen Abende: Roman

 

Titel : Die langen Abende

Autor : Elizabeth Strout

Verlag : Luchterhand ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

»Mir fehlt die Küste von Maine auch«, sagte Olive zu Jack. Und ab da war alles gut.

In Crosby, einer kleinen Stadt an der Küste von Maine, ist nicht viel los. Und doch enthalten die Geschichten über das Leben der Menschen dort die ganze Welt. Da ist Olive Kitteridge, pensionierte Lehrerin, die sich auch mit siebzig noch in alles einmischt, so barsch wie eh und je. Da ist Jack Kennison, einst Harvardprofessor, der ihre Nähe sucht. Beide vermissen ihre Kinder, die ihnen fremd geworden sind, woran Olive und Jack selbst nicht gerade unschuldig sind … Ein bewegender Roman, der von Liebe und Verlust erzählt, vom Altern und der Einsamkeit, von Momenten des Glücks und des Staunens.

 

Vita :

Elizabeth Strout wurde 1956 in Portland, Maine, geboren. Für ihren Roman »Mit Blick aufs Meer« bekam sie 2009 den Pulitzerpreis. »Die Unvollkommenheit der Liebe« wurde für den Man Booker Prize 2016 nominiert. »Alles ist möglich« wurde 2018 mit dem Story Prize ausgezeichnet, erhielt ein überwältigendes Presseecho in den USA und stand in allen großen Medien auf den Empfehlungslisten. Die Übersetzungsrechte ihres neuen Romans wurden in bisher 17 Länder verkauft. Elizabeth Strout lebt in Maine und in New York City.

 

“ Mit Blick aufs Meer “ ist der erste Teil der Olive Kitteridge Reihe, den ich vor einiger Zeit mit Begeisterung gelesen habe.

In diesem zweiten Teil der Reihe treffen wir Olive und viele bezaubernde Bewohner des Städtchens Crosby in Maine wieder.

Olive ist inzwischen verwitwet und auch ihr Sohn ist ihr fremd geworden. In der gleichen Situation befindet sich der ehemalige Harvardprofessor Jack Kennison. Auch er fühlt sich nach dem Tod seiner Frau einsam und zu den Kindern gibt es nur sporadischen Kontakt.

Elizabeth Strout hat die Gabe, sich ganz tief in das Seelenleben unserer Protagonisten hineinzufühlen.

Wir werden wieder ein Teil des Kleinstadtlebens mit seinem täglichen Klatsch und Tratsch.

Die Situationen sind oft unschön und nervenaufreibend, auf jeden Fall weit entfernt vom anzunehmenden Kleinstadtidyll.

Die Rahmenhandlung bildet die aufkeimende Liebe zwischen Olive und Jack, dazwischen lesen wir immer wieder von kleinen Begebenheiten in dem kleinen Städtchen.

Diese erstrecken sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren.

Als Leser braucht man seine Zeit, um mit Olive warm zu werden, denn durch ihre oft ruppige und undiplomatische Art macht sie es uns nicht leicht, sie ins Herz zu schliessen.

Elizabeth Strout beschönigt nichts, sie beschreibt sehr nüchtern das Altern und die damit einhergehenden Beschwerden und auch über das Sterben und den Tod wird sehr sachlich berichtet.

Ich habe das Buch häppchenweise genossen, denn sonst wäre es mir an manchen Stellen emotional einfach zu viel geworden.

Nichtsdestotrotz habe ich die Lektüre sehr genossen und mich über das Wiedersehen mit Olive sehr gefreut.

Um der Geschichte gerecht zu werden, empfehle ich auf jeden Fall zuerst den ersten Teil zu lesen.

Mein Lob geht auch an die Übersetzerin Sabine Roth, die diese Geschichte mit viel Feingefühl ins Deutsche übertragen hat.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Kamala Harris – Die Biografie von Dan Morain

Kamala Harris: Die Biografie

 

Titel : Kamala Harris – Die Biografie

Autor : Dan Morain

Verlag : Heyne ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Biografie

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Das Porträt einer selbstbewussten, starken und intelligenten Frau: Die erste deutschsprachige Biografie über Kamala Harris.

Kamala Harris ist die erste Frau im Amt des Vizepräsidenten der USA. Dan Morain schreibt in dieser Biografie über ihren Weg zur mächtigsten Frau im Land. Als Journalist, der sie auf diesem Weg viele Jahre lang begleitet hat, versteht er wie kaum ein anderer, welche Ereignisse Kamala Harris prägten und zu den Überzeugungen führten, für die sie entschlossen einsteht. Er zeigt, was es für sie bedeutete, als Tochter einer Inderin und eines Jamaikaners im Kalifornien der 60er- und 70er-Jahre aufzuwachsen, wie sie erst Attorney General von Kalifornien, dann US-Senatorin und schließlich Vizepräsidentin an der Seite von Joe Biden wurde. Auch dass ihr Weg dabei nicht frei von Niederlagen und Rückschlägen war, wird in Dan Morains Biografie deutlich: Kamala Harris hat loyale Unterstützer und erbitterte Gegner. Sie wollte Präsidentin werden und ist „nur“ Vizepräsidentin geworden – und doch ist sie die Hoffnung vieler, vor allem schwarzer Amerikanerinnen, denn Kamala Harris’ Weg zeigt, was sie in ihrem Land erreichen können.

 

„In vielen Dingen bist du vielleicht die erste, aber sorge dafür, dass du nie die letzte bist.“ Shyamala Harris, oft zitiert von ihrer Tochter Kamala

 

„Es mag sein, dass ich die erste Frau in diesem Amt bin, aber ich werde nicht die letzte sein, denn jedes kleine Mädchen, das heute Abend zusieht, sieht, dass in diesem Land alles möglich ist.“ Kamala Harris in ihrer Siegesrede am 7. November 2020.

 

Der Autor :

Dan Morain schreibt seit über 40 Jahren über politische und juristische Themen. Er war 27 Jahre lang als Redakteur bei der Los Angeles Times und acht Jahre bei der Sacramento Bee tätig.

Sylvia Bieker ist Übersetzerin aus dem Englischen und Ghostwriterin. Sie übersetzt sowohl Romane (z. B. der Autorinnen Brigid Kemmerer, Candace Bushnell, Jennifer L. Armentrout) als auch Sachbücher. So gehörte sie unter anderem zu den Übersetzerteams von Bob Woodward (»Furcht«; »Wut«), »Der Mueller Report« (herausgegeben von The Washington Post) sowie »Facebook – Weltmacht am Abgrund« von Steven Levy.

Henriette Zeltner-Shane, geboren 1968, lebt und arbeitet in München, Tirol und New York. Sie übersetzt Sachbücher sowie Romane für Erwachsene und Jugendliche aus dem Englischen, u.a. Angie Thomas’ Romandebüt »The Hate U Give«, für das sie mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 ausgezeichnet wurde.

Pieke Biermann, geboren 1950 in Stolzenau, lebt als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in Berlin. Bekannt wurde sie durch ihre Romane um die Kriminalkommissarin Karin Lietze, von denen zuletzt Vier, fünf sechs erschien. Die in Herta & Doris versammelten Prosastücke sind in den vergangenen Jahren bereits in verschiedenen Anthologien, Zeitungen und Zeitschriften erschienen, liegen jetzt aber erstmals in völlig überarbeiteter und erstmals ungekürzter Fassung vor.

Stephan Kleiner, geboren 1975, lebt als literarischer Übersetzer in München. Er übertrug u. a. Geoff Dyer, Michel Houellebecq, Gabriel Tallent und Hanya Yanagihara ins Deutsche.

Kamala Harris ist die erste Frau in der Geschichte der USA, die das Amt der Vizepräsidentin bekleidet.

In insgesamt 34 Kapiteln, die immer nur über wenige Seiten gehen, beleuchtet der Autor das Leben von Kamala Harris.

Ihre Mutter Shyamala, eine indische Einwanderin, brachte Kamala im Jahre 1964 in Kalifornien zur Welt.

Ab da begleiten wir diese faszinierende Frau durch ihre Kindheit, ihre Studienzeit und erleben auch ihre erste Begegnung mit Barack Obama.

Besonders interessant fand ich ihre Zeit als Bezirksstaatsanwältin in San Francisco.

Im Mittelteil gibt es noch eine Auswahl an Fotografien, die teils auch private Einblicke in das Leben und den Alltag von Kamala Harris aufzeigen.

Mir hat besonders gut gefallen, das die Kapitel relativ kurz gehalten sind und man somit auch “ häppchenweise “ das Buch lesen kann.

Dadurch wird es auch nie langatmig oder gar ausufernd und trocken, sondern hat gerade die richtige Länge, um den Leser bei der Stange zu halten.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

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