Im Schatten der Macht von Elizabeth Fremantle

Im Schatten der Macht: Historischer Roman

 

Titel : Im Schatten der Macht

Autorin : Elizabeth Fremantle

Verlag : Penguin ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Historischer Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

Liebe, Macht und tödliche Missgunst …

England 1615: Die junge Frances ist adlig und atemberaubend schön, der ganze Königshof liegt ihr zu Füßen. Doch ihre dunkle Vergangenheit lässt sich nicht ungeschehen machen – und um ihr neues Leben zu schützen, würde sie alles tun. Dann der Skandal, der ganz London erschüttert: Frances wird wegen eines furchtbaren Verdachts verhaftet und in den Tower gebracht. Auch Frances‘ geheimnisvoller Ehemann Robert ist angeklagt. Aus den ehemals Liebenden werden plötzlich Gegner, denn beide wissen, dass nur einer mit dem Leben davonkommen wird …

 

Vita :

Elizabeth Fremantle hat als Journalistin für Magazine wie Elle, Vogue und Vanity Fair gearbeitet. Ihre opulente Tudor-Trilogie begeisterte bereits eine riesige Fangemeinde. Mit ihrem neuen Roman »Im Schatten der Macht« entführt sie ihre Leser an den englischen Königshof unter James I. und widmet sich einem der aufregendsten Skandale dieser Zeit. Elizabeth Fremantle lebt in London.

 

Mein Leseeindruck :

Ich liebe ja die Tudor-Trilogie von Elizabeth Fremantle, deswegen war ich schon sehr gespannt auf ihr neuestes Werk.
Die Autorin greift in ihrem Roman einen Mordfall auf, der sich am Hofe James I ereignete.

Frances Howard und ihr Mann stehen im Verdacht, mittels Gift Thomas Overbury, einen englischen Dichter im Jahre 1613 ermordet zu haben.
Ihre erste Ehe mit Robert Devereux wurde im September 1613 annuliert und keine zehn Tage danach starb Thomas Overbury.

1615 nun kam ans Tageslicht, dass der Gefängniswärter des Tower Overbury mittels Gift ermordet haben soll.
Anstifter der Tat soll Frances Howard gewesen sein, da Overbury ein potenzieller Gegner ihrer Heiratspläne mit Robert Carr gewesen sein soll.

Frances Howard bekannte sich schuldig und blieb bis 1622 im Tower inhaftiert, ebenso ihr Mann Robert Carr, der sich als unschuldig bezeichnete.

Elizabeth Fremantle hat hier einen fulminanten Roman geschrieben.
Dieser wird abwechselnd aus der Sicht von Frances Howard und Robert Carr erzählt.

Im ersten Teil erfahren wir als Leser in Rückblenden, wie es zu dem Mord an Thomas Overbury kam.

Diesen Teil fand ich sehr spannend und habe ihn fast in einem Rutsch durchgelesen.

Man merkt hier die sehr akribische und gründliche Recherche der Autorin. Dieser Aspekt hat mir auch schon bei ihrer Tudor-Reihe sehr gut gefallen.

Elizabeth Fremantle erzählt hier sehr bildhaft, so dass man sich sehr gut in die damalige Zeit hineinversetzen kann.

Hilfreich sind auf jeden Fall Kenntnisse dieser englischen Epoche, sonst kann das Lesevergnügen etwas beeinträchtigt werden.

Mir hat die Geschichte auf jeden Fall wieder sehr gut gefallen und ich freue mich auf noch hoffentlich viele weitere Bücher dieser tollen Autorin.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

 

Annabel Abbs : Frieda von Richthofen : Eine Frau sprengt die Fesseln ihrer Zeit

Frieda von Richthofen: Eine Frau sprengt die Fesseln ihrer Zeit

 

Titel : Frieda von Richthofen – Eine Frau sprengt die Fesseln ihrer Zeit

Autorin : Annabel Abbs

Verlag : btb ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Deutschland, 1907: Frieda von Richthofen, in Nottingham mit dem britischen Professor Ernest Weekley verheiratet und Mutter dreier Kinder, besucht ihre Schwestern in München. Sie taucht ein in die Schwabinger Bohème, in die Welt der Künstler, Freigeister und freien Liebe. Sie beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit dem Psychoanalytiker Otto Gross und entdeckt, dass sie mehr sein will als Mutter und Ehefrau.

England, 1912: Gefangen in ihrer Ehe, trifft Frieda den mittellosen, aber ehrgeizigen jungen Schriftsteller D. H. Lawrence. Ihre stürmische Liebe ist ein gesellschaftlicher Skandal. Und Frieda muss für ihren Mut, die Fesseln ihrer Zeit zu sprengen, einen hohen Preis zahlen.

 

Vita :

Annabel Abbs ist Schriftstellerin und Journalistin. Ihre Romanbiographie „Frieda“ wurde als »Times Book of the Year« ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrem Mann und vier Kindern in London und Sussex.

 

Mein Lesefazit :

Annabel Abbs hat hier eine tolle und interessante Romanbiografie über Frieda von Richthofen verfasst.
Diese interessante Dame ist so ganz anders, als man es von den Frauen in der Zeit um 1900 erwarten würde.
Mit gerade einmal zwanzig Jahren heiratete sie den britischen Professor Ernest Weekley und bekam mit ihm drei Kinder.
Desweiteren arbeitete sie als Übersetzerin.

Mit 33 Jahren schließlich verliebte sie sich in D.H Lawrence und verließ für ihn Mann und Kinder.
Sie war es auch, die Lawrence zu seinem berühmten Werk “ Lady Chatterley “ inspirierte.

Annabel Abbs schafft es, uns Lesern das Leben dieser faszinierenden Frau sehr nahe zu bringen.

Wir lernen sie als Ehefrau eines britischen Professors kennen und begleiten sie ein kleines Stück in ihrem Leben in der englischen Provinz.
Das es der wissbegierigen jungen Frau dort irgendwann viel zu eng wird und sie dieses doch recht langweilige Leben nicht erfüllt, wird uns schnell klar.

Als sie 1907 ihre Schwester in München besucht, lernt sie das Leben der Schwabinger Boheme kennen und bekommt dort endlich wieder Luft zum Atmen und sie fühlt sich wieder frei und ungezwungen.

Nach einer leidenschaftlichen Affäre mit dem Münchner Psychoanalytiker Otto Gross kehrt sie 1912 nach England zurück.

Dort begegnet sie schlussendlich dem ambitionierten Schriftsteller D.H.Lawrence, den sie 1914 ehelicht.

Mir hat diese Romanbiografie außerordentlich gut gefallen. Annabel Abbs hat sehr gut recherchiert und die Geschichte mit viel Fingerspitzengefühl erzählt. Auch die Sichtweise ihres Mannes Ernest und des Sohnes Monty waren sehr interessant zu lesen.

Frieda von Richthofen muss wirklich eine außergewöhnliche Frau gewesen sein.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Was in jener Nacht geschah von Katherena Vermette

Was in jener Nacht geschah: Roman

Titel : Was in jener Nacht geschah

Autorin : Katherena Vermette

Verlag : btb-Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Winnipeg, am Rande der Stadt. In einer kalten Winternacht schaut die junge Mutter Stella aus dem Fenster und bemerkt, dass draußen auf der einsamen Brache vor ihrem Haus ein Mädchen überfallen wird. Voller Furcht ruft sie die Polizei. Als die Beamten eintreffen, finden sich zwar Zeichen eines Kampfes, eine zerbrochene Bierflasche und Blut im Schnee, aber vom Opfer fehlt jede Spur. Und die Beamten haben Zweifel, dass Stellas Aussage, eine Frau sei vergewaltigt worden, der Wahrheit entspricht. Doch es ist die Polizei, die sich irrt.

 

Vita :

Katherena Vermette, kanadische Ureinwohnerin aufgewachsen in Winnipeg, Manitoba, Filmemacherin, Lyrikerin und Schriftstellerin. Ihr Debütroman Was in jener Nacht geschah war Bestseller und Debattenbuch in Kanada und wurde vielfach ausgezeichnet: McNally Robinson Book of the Year Award, Margaret Laurence Award for Fiction, Carol Shields Winnipeg Book Award. Shortlist Governor’s General Literaray Award und Rogers Writers‘ Trust, Endrunde von Canada Reads, der großen Buchkampagne der kanadischen öffentlichen Fernrsehens CBC.

 

Mein Leseeindruck :

Die junge Mutter Stella wohnt in einer etwas heruntergekommenen Wohnsiedlung in Winnipeg, Kanada. Dort beobachtet sie eines Abends die Vergewaltigung eines jungen Mädchens.
Als jedoch die herbeigerufene Polizei am vermeintlichen Tatort erscheint, sind sowohl Täter als auch Opfer verschwunden.

Da die Gegend aufgrund vieler Gewaltdelikte polizeibekannt ist, unternimmt diese nicht viel, um den Fall aufzuklären.

Dieser Roman wird aus der Ich-Perspektive erzählt und berichtet gleichzeitig über das Schicksal vieler Frauen.
Fast alle haben Gewalterfahrungen hinter sich und versuchen mehr schlecht als recht, ihre Kinder durchzubringen.

Ich habe einige Seiten gebraucht, um in die Geschichte zu finden, da von vielen Personen berichtet wird und man einige Zeit braucht, um diese richtig „einzusortieren“.

Beeindruckt haben mich diese Frauen, die trotz aller Gewalt stark geblieben sind und sich nicht kampflos ihrem Schicksal ergeben.
Trotzdem sehen wir, dass sich diese Spirale der Gewalt auch in der nächsten Generation wiederfindet.

Wir lernen in diesem Buch viel über das Leben der indigenen Bevölkerung, was teilweise für mich sehr erschreckend war.

Katherena Vermette hat mit ihrer klaren Sprache hier ein sehr eindringliches Buch geschrieben, was mich sehr zum Nachdenken gebracht hat.

Es geht natürlich in erster Linie um die Aufklärung des Verbrechens an dem jungen Mädchen, gleichzeitig reißt das Buch aber auch Themen wie Rassismus, Drogenmissbrauch und Gewalt gegen Frauen an.

Es war für mich ein eher düsterer Roman, der oft von kompletter Hoffnungslosigkeit und Perspektivlosigkeit geprägt war.

Die Autorin hat es auf jeden Fall geschafft, mich zu fesseln und komplett in die Geschichte hineinzuziehen.

Für einen Debutroman hat Katherena Vermette hier auf jeden Fall ein tolles Buch abgeliefert und ich bin auf weitere Bücher sehr gespannt.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

 

 

Das Tal in der Mitte der Welt von Malachy Tallack

Das Tal in der Mitte der Welt: Roman

 

Titel : Das Tal in der Mitte der Welt

Autor : Malachy Tallack

Verlag : Luchterhand ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt:

Shetland – Schafe und Natur, unbarmherziges Wetter, enge Bindungen und althergebrachte Lebensweisen. Hier, in dem Tal auf einer kleinen Insel, hat David sein ganzes Leben verbracht, wie vor ihm sein Vater und sein Großvater. Hier will Sandy eine neue Heimat finden, hier hat Alice nach dem Tod ihres Mannes Zuflucht gesucht. Aber die Zeiten ändern sich, Menschen sterben oder ziehen weg, und David fragt sich, wie die Geschichten und Traditionen seines Tals weitergeführt werden sollen, während andere zweifeln, ob sie jemals dazugehören werden. Die Geschichte des kleinen Tals birgt die ganze Welt.

 

Vita :

Malachy Tallack ist Schriftsteller, Singer-Songwriter und Journalist. 2014 gewann er den New Writers Award des Scottish Book Trust und 2015 die Robert Louis Stevenson Fellowship. Mit seinem ersten Buch »60 Degrees North« kam er auf die Shortlist des Saltire First Book Award, das zweite, »Von Inseln, die keiner je fand«, wurde 2016 bei der Verleihung der Edward Stanford Travel Writing Awards als Illustrated Travel Book of the Year ausgezeichnet. Beide Bücher beschäftigen sich mit Nature Writing, Geschichte und Memoir. Sein Debütroman »Das Tal in der Mitte der Welt« kam 2018 auf die Shortlist des Highland Book Prize und wurde für den Royal Society of Literature Ondaatje Prize nominiert. Malachy Tallack ist in Shetland aufgewachsen und lebt zurzeit in Dunblane.

 

Mein Leseeindruck :

Malachy Tallack nimmt uns hier mit in ein kleines Dörfchen auf den schottischen Shetlands. Hier gibt es nur einige wenige Häuser und Bewohner.

Wir lernen David, einen alteingesessenen Bewohner der Shetlands und seine Frau Mary kennen. Dann gibt es noch Alice, die neu in das Tal gezogen ist, Sandy und seine Freundin Emma, die wiederum genug von diesem Leben hat und die Insel verlässt.

Malachy Tallack gewährt uns in diesem Roman einen kleinen Einblick in das Leben all jener Personen. Es ist in der Regel weder aufregend noch spektakulär.

Auch die Landschaft der Shetlands beschreibt der Autor ganz grossartig. Man kann sich als Leser richtig in die raue Natur hineinversetzen und ist mittendrin in diesem kleinen Fleckchen Erde.

Malachy Tallack hat einen ruhigen und unaufgeregten Schreibstil, so dass man sich als Leser sehr gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen kann.

Gut gelungen ist dem Autor, so viele unterschiedliche Charaktere und Lebensentwürfe auf so einem kleinen Stück Land unterzubringen.

Nach der Lektüre ist mir klar geworden, mit wie wenig man eigentlich auskommen und zufrieden sein kann und dass Zwischenmenschlichkeit und Achtsamkeit anderen Menschen gegenüber wieder mehr Wichtigkeit erlangen muss.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Die Sternenbucht von Lorna Cook

Die Sternenbucht: Roman. Das Sensationsdebüt aus England

 

Titel : Die Sternenbucht

Autorin : Lorna Cook

Verlag : Penguin Verlag ( Verlagsgruppe Random House Verlag )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

1943: Der Krieg steht vor den Toren Englands. Nur mit dem Allernötigsten im Gepäck verlässt die junge Lady Veronica das edle Anwesen an der malerischen Südküste, das für sie immer mit ihrer großen Liebe verbunden sein wird. Die britische Armee braucht das Gebäude als Stützpunkt. Doch Veronica weiß, dass sie auch nach Ende des Krieges niemals zurückkehren wird. Denn das Haus birgt nicht nur glückliche Erinnerungen …

2018: Im Sommerurlaub an der englischen Küste entdeckt Melissa die Fotografie einer geheimnisvollen Frau. Gemeinsam mit dem attraktiven Journalisten Guy versucht sie, mehr über sie herauszufinden. Immer tiefer taucht sie in ihre Vergangenheit ein – nicht ahnend, dass dort ein Geheimnis begraben liegt, das auch ihr eigenes Leben für immer verändern wird …

 

Vita :

Lorna Cook lebt gemeinsam mit ihrem Mann, zwei kleinen Töchtern und dem Familienhund in einem Häuschen an der englischen Küste. Früher arbeitete sie als Journalistin, doch nun hat sie ihren Traum wahr gemacht und konzentriert sich ausschließlich aufs Schreiben von Romanen. Wenn sie nicht selbst schreibt, dann liest sie – gern mit einem Glas Wein neben sich. »Die Sternenbucht« ist ihr Debüt.

 

Meine Meinung :

Lorna Cook hat hier einen Roman auf zwei Zeitebenen geschrieben, was mir persönlich ja immer sehr gut gefällt.

Zum einen befinden wir uns im Jahre 1943 in dem Dorf Tyneham an der Südküste Englands. Dort lernen wir Lady Veronica kennen, die von ihrem Landsitz Abschied nehmen muss, da das ganze Dorf für militärische Zwecke gebraucht wird und deswegen komplett geräumt werden muss.
Den Bewohnern wird zugesichert, dass sie nach dem Krieg sofort wieder in ihr Dorf und ihre Häuser zurückkehren können.

In der Gegenwart lernen wir die junge Melissa kennen. Diese macht Urlaub an der Südküste Englands und macht einen Ausflug in das verlassene Dorf Tyneham. Dort findet sie in den alten Ruinen das Bild einer Frau, was sie neugierig werden lässt.
Daraufhin beginnt Melissa zu recherchieren. Hilfreich zur Seite steht ihr der Journalist Guy.
Werden sie das Rätsel um das Dorf und Lady Veronica lösen können ?

Lady Veronica war mir gleich von Anfang an sympathisch. Sie ist in einer Ehe mir Sir Albert gefangen, die von körperlichem und seelischem Missbrauch geprägt ist. Zudem trauert sie einer Liebe nach, die später wieder in ihr Leben treten soll.
Aller Widrigkeiten zum Trotz ist Veronica ein starker und selbstbewusster Charakter, die mit allen Mitteln versucht, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen.

Melissa ist ebenfalls noch auf der Suche nach ihrer Bestimmung im Leben und auch die Beziehung zu ihrem Freund befindet sich in einer tiefen Krise. Doch im Zuge ihrer Recherchen und der Bekanntschaft mit dem gutaussehenden Guy entwickelt sich auch Melissa weiter.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, so dass man als Leser den Figuren sehr nahe kommt. Durch den Wechsel der Perspektiven wird das Buch auch nie langweilig und verschiedene Plottwistes halten die Spannung ebenfalls hoch.

Auch hat Lorna Cook ein großses Geschick darin, die Landschaften und Orte sehr bildhaft darzustellen. So fühlt man sich als Leser hautnah dabei.

Hoffentlich schreibt Lorna Cook noch viele weitere Bücher, mich hat sie als Leserin auf jeden Fall von ihrem Schriftstellerischen Können überzeugt.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Die Glasperlenmädchen von Lisa Wingate

Die Glasperlenmädchen: Roman

 

Titel : Die Glasperlenmädchen

Autorin : Lisa Wingate

Verlag : Limes ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Blau ist die Farbe der Treue. Diese Perlen bedeuten, dass wir immer zusammenhalten, egal, wo wir sind …«

1875: Nachdem der Amerikanische Bürgerkrieg das Land in Chaos gestürzt hat, werden drei Frauen auf ihrer Reise nach Texas zu unfreiwilligen Weggefährtinnen: Lavinia, die Tochter weißer Plantagenbesitzer, ihre Halbschwester Juneau Jane sowie Hannie, eine ehemalige Sklavin. Jede der drei ist in eigener Mission unterwegs, während es Lavinia und Juneau jedoch um ihr Erbe geht, sehnt sich Hannie nach ihrer Familie, die von Sklavenhändlern verschleppt wurde. Einzig drei blaue Glasperlen sind Hannie als Andenken geblieben – und als Erkennungsmerkmal, sollte sie ihre Liebsten je wiedersehen …
1987: Als die frischgebackene Lehrerin Benedetta Silva das erste Mal die Schule in Augustine, Louisiana, betritt, ist nichts wie erwartet: Statt moderner Klassenzimmer und lernfreudiger Schüler begegnen ihr Armut sowie Skepsis gegenüber Fremden und jeder Art von Fortschritt. Eines Tages kommt ihr eine Idee: Wenn die Schüler Neuem gegenüber so unaufgeschlossen sind, wie verhält es sich dann mit der Vergangenheit? Kurz darauf ruft sie ein Ahnenforschungsprojekt ins Leben – und stößt dabei auf eine alte Geschichte, die alles verändert …

 

Vita :

Lisa Wingate, geboren im rheinischen Landstuhl, ist Journalistin und Autorin mehrerer preisgekrönter Romane. Ihren großen Durchbruch feierte sie mit »Die Libellenschwestern«. Der Roman führte nicht nur die »New York Times«-Bestsellerliste über ein Jahr hinweg an, er eroberte auch die SPIEGEL-Bestsellerliste sowie Tausende Leserherzen im Sturm. Die Autorin lebt in den Ouachita Mountains in Arkansas, USA.

 

Meine Meinung :

Wir befinden uns in den USA im Jahre 1875.
Hannie ist eine ehemalige Sklavin, die ihre Mutter und ihre acht Geschwister in den Wirren des Bürgerkriekes verloren hat.

Sie lebt auf der Plantage Gosset Crove, die den ehemaligen „Besitzern“ ihrer Mutter gehört.
Als einziger Besitz sind Hannie drei blaue Glasperlen geblieben. Diese erhielt sie von ihrer Mutter, damit sie eines Tages ihre Familie wiedererkennen kann.

Doch dann verschwindet William Gossett, der Besitzer der Plantage und seine Kinder machen sich auf die Suche nach ihm.
Hannie begleitet sie und macht sich auf die gefährliche Reise von Louisiana nach Texas.

Hannie schöpft wieder Hoffnung, ihre Angehörigen zu finden, als sie von der Vermisstenrubrik im Southwestern Christian Advocte erfährt. Dort werden die Namen ehemaliger Sklaven abgedruckt und während des Gottesdienstes in der Kirche vorgelesen.

In einem zweiten Erzählstrang lernen wir Benedetta Silva kennen, die als Lehrerin in eine kleine Stadt nach Louisiana versetzt wird.
Es fällt ihr zunächst sehr schwer, Zugang zu den Schülern zu finden und erst durch ein gemeinsames Schulprojekt erweckt Benedetta das Interesse der Schüler.

Mir hat mein erstes Buch von Lisa Wingate sehr gut gefallen. Mit der Person der Hannie hatte ich sehr viel Mitgefühl, denn die Zeit der Sklaverei muss einfach schrecklich gewesen sein.
Die Geschichte bleibt durchweg spannend, da man die Geschehnisse abwechselnd aus der Sicht von Hannie und Benedetta, genannt Benny erfährt.

Ich habe das Werk förmlich verschlungen und dies wird mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von Lisa Wingate sein.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Das Meer von Mississippi von Beth Ann Fennelly und Tom Franklin

Das Meer von Mississippi: Roman

 

Titel : Das Meer von Mississippi

Autor : Beth Ann Fennelly und Tom Franklin

Verlag : Heyne Hardcore ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

1927, im Süden der USA. Es regnet seit Tagen, und der mächtige Mississippi droht über die Ufer zu treten, als die Prohibitionsagenten Ingersoll und Johnson die kleine Ortschaft Hobnob erreichen. Sie sind auf der Suche nach zwei verschwundenen Kollegen, die einem örtlichen Schwarzbrenner auf der Spur waren. Am Schauplatz eines Verbrechens finden sie ein schreiendes Baby, das Ingersoll nicht zurücklassen will. Bei Dixie Clay Holliver, einer jungen Frau aus dem Ort, findet er ein Zuhause für das Kind. Die beiden mögen sich auf Anhieb, doch Ingersoll weiß nicht, dass Dixie Clay die beste Schwarzbrennerin des Landes ist und etwas mit den vermissten Ermittlern zu tun haben könnte.

 

Vita :

Beth Ann Fennelly, 1971 in New Jersey geboren, hat drei Gedichtbände und ein Sachbuch veröffentlicht. Sie leitet den Studiengang Kreatives Schreiben an der Universität von Mississippi. Tom Franklin wurde 1963 in Dickinson, Alabama geboren. Für sein literarisches Werk wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2019 mit dem Deutschen Krimipreis. Franklin unterrichtet an der Universität von Mississippi. Beth Ann Fennelly und Tom Franklin sind seit 1998 verheiratet und leben mit den gemeinsamen Kindern in Oxford, Mississippi.

Tom Franklin wurde 1963 in Dickinson, Alabama geboren. Für sein literarisches Werk wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2019 mit dem Deutschen Krimipreis. Beth Ann Fennelly, 1971 in New Jersey geboren, hat drei Gedichtbände und ein Sachbuch veröffentlicht. Sie leitet den Studiengang Kreatives Schreiben an der Universität von Mississippi. Beth Ann Fennelly und Tom Franklin sind seit 1998 verheiratet und leben mit den gemeinsamen Kindern in Oxford, Mississippi.

 

Meine Meinung :

Ich kannte die beiden Autoren bis dato noch nicht und war dementsprechend gespannt auf dieses Werk.

Das Cover ist auf jeden Fall sehr ansprechend gestaltet und macht neugierig auf die Geschichte.

Wir begeben uns in die Kleinstadt Hobnob Landing im Mississippi Delta zur Zeit der Prohibition 1927.
Zwei Prohibitionsagenten namens Ham Johnson und Ted Ingersoll machen sich im Auftrag der Regierung in diesen Ort auf um nach zwei Kollegen zu fahnden.
Diese sind während ihres Aufenthaltes dort spurlos verschwunden.

Haben sich die beiden mit Bestechungsgeldern der örtlichen Schwarzbrenner auf und davon gemacht oder sind sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen ?

Kaum im Ort angekommen finden die beiden eine schreiendes Baby, dessen Eltern bei einer Schießerei getötet wurden.

Ted Ingersoll gibt das Baby bei Dixie Clay ab, die ihr eigenes Kind verloren hat und zu allem auch noch die bekannteste Schwarzbrennerin der Gegend ist.

Es kommt wie es kommen muss : Ted verliebt sich in Dixie und damit fangen die Schwierigkeiten erst richtig an.

Thematisiert wird in diesem Buch die Mississippiflut von 1927, die als die verheerendste Flutkatastrophe gilt.

Das Buch ist sehr spannend geschrieben und man erfährt als Leser sehr viel über die Zeit der Prohibition in den USA und natürlich damit verbunden auch der Entstehung der Schwarzbrennereien.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch die Figuren waren gut herausgearbeitet und auch das zwischenmenschliche kam nicht zu kurz.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Besuch aus ferner Zeit von Katherine Webb

Besuch aus ferner Zeit: Roman

 

Titel : Besuch aus ferner Zeit

Autor : Katherine Webb

Verlag : Diana Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Liv Molyneaux ist gerade in das alte Haus ihres Vaters in Bristol gezogen. Er ist verschwunden und Liv glaubt nicht an die Theorie der Polizei, dass er Selbstmord begangen hat. Sie hofft, zwischen Martins Sachen in der Wohnung und der Buchbinderwerkstatt einen Hinweis zu finden. Neben der Trauer um ihr totgeborenes Kind wird Liv nachts immer wieder von seltsamen Geräuschen und dem Weinen eines Babys geweckt. Ist das alles Einbildung, oder steckt mehr dahinter?

 

Vita :

Katherine Webb, geboren 1977, wuchs im englischen Hampshire auf und studierte Geschichte an der Durham University. Später arbeitete sie mehrere Jahre als Wirtschafterin auf herrschaftlichen Anwesen. Auf ihr großes internationales Erfolgsdebüt »Das geheime Vermächtnis« folgten weitere SPIEGEL-Bestseller-Romane. Nach längeren Aufenthalten in London und Venedig lebt und schreibt sie heute in der Nähe von Bath, England.

 

Meine Meinung :

Ich liebe ja die Geschichten von Katherine Webb und fiebere jedes Jahr ihrem neuen Buch entgegen.

Die junge Liv hat in kurzer Zeit mit zwei tragischen Schicksalsschlägen zu kämpfen. Einmal mit der Trauer um ihr totgeborenes Kind und zum anderen mit der tatsache, dass ihr Vater spurlos verschwunden ist.

Kurzerhand zieht sie in das Haus ihres Vaters und macht sich auf die Suche nach ihm.

Schon kurz nach ihrer Ankunft häufen sich mysteriöse Vorfälle. So hört Liv unter anderem des Nachts einen Säugling weinen.
Bildet sie sich dies alles nur ein oder sind die Vorgänge real ?

In einem zweiten Erzählstrang lernen wir Bethia kennen, die um das Jahr 1831 lebt. Hier sind wir mitten in der Zeit der Sklavenhaltung, was mich als Leserin sehr erschüttert hat.
Und auch Bethia scheint ein Geheimnis zu verbergen.

Wie bei Katherine Webb üblich, verwebt sie verschiedene Zeitstränge zu einer ausgeklügelten Geschichte.

Nach und nach verbinden sich die losen Fäden und werden zu einem runden Ganzen.

Ich habe die Geschichte jetzt im Sommer gemütlich auf der Terrasse genossen. Die Geschichte mit ihren verschiedenen Zeitebenen ist zu keiner Zeit langweilig oder sogar langatmig, ganz im Gegenteil.

Ich habe das Werk in drei Tagen durchgesuchtet und es war wie immer ein echter Lesegenuss für mich.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Ich will Dir nah sein von Sarah Nisi

 

Ich will dir nah sein

 

Titel : Ich will Dir nah sein

Autor : Sarah Nisi

Verlag : btb-Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Psychothriller

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Er will ihr nah sein, noch näher, immer noch näher. Bis es irgendwann nicht näher geht.

London, Fundbüro des öffentlichen Nahverkehrs. Lester Sharp kümmert sich um herrenlose Fundsachen: Handys, Schlüssel, Portemonnaies – besonders gern um Kleidungsstücke und medizinische Gerätschaften. Er ist auch privat ein Sammler und Sonderling, der sich schwertut mit Frauen und zwischenmenschlichen Beziehungen. Als er der jungen Erin begegnet, weiß er zunächst nicht, wie er sich verhalten soll – findet aber schon bald eine Möglichkeit, ihr nah zu sein. Näher, als es ihr lieb sein kann…

 

Vita :

Sarah Nisi lebt seit 2012 in London. In Hildesheim geboren, arbeitete die Wirtschaftsjuristin einige Jahre in Düsseldorf, bevor sie für ein Studium in Creative Writing in die britische Hauptstadt zog. Seitdem widmet die Deutsch-Britin den Großteil ihrer Zeit dem Schreiben.
Viele ihrer Kurzgeschichten wurden bereits in Anthologien verschiedener deutscher Verlage veröffentlicht – mit »Bühne frei« belegte sie den zweiten Platz des deutschen Agatha-Christie-Krimipreises. »Ich will dir nah sein« ist ihr erster Roman.

 

Meine Meinung :

Lester Sharp arbeitet in im Fundbüro der Londoner Verkehrsbetriebe und katalogisiert dort alle Fundstücke, die im öffentlichen Nahverkehr vergessen wurden.

Gegenstände, die für ihn von besonderem Interesse sind, nimmt er auch schonmal mit nach Hause.

Als die junge Tänzerin Erin Sharp in die Nachbarwohnung zieht, entwickelt Lester ein geradezu obsessives Verlangen. Er beobachtet und belauscht die junge Frau und da er einen Zweitschlüssel für ihre Wohnung besitzt, geht er dort, wann immer es geht, ein und aus.

Erin ist Lester Sharp von Anfang an suspekt und wann immer es geht, meidet sie den Kontakt zu ihm.

In einem weiteren Erzählstrang lernen wir den Immobilienmakler Rhys kennen, der Erin Sharp die Wohnung vermittelt hat.

Ihm fallen die häufigen Mieterwechsel auf und er will der Sache auf den Grund gehen und fängt an, Nachforschungen anzustellen.

Durch den ständigen Wechsel zwischen den drei Erzählsträngen bleibt die Story durchgehend spannend und es kommt zu keinerlei Längen.

Dazwischen gibt es immer mal wieder einen Blick in Lester Sharps Vergangenheit. Dort erfahren wir von Shannon, an die Lester durch Erin erinnert wird.

Nach und nach fügt sich das Puzzle zusammen und ergibt ein rundes Gesamtbild.

Und kurz vor dem Ende schafft es Sarah Nisi, den Leser durch einen absolut nicht vorhersehbaren Plottwist völlig zu überraschen.

Mit diesem Ende hätte ich nie und nimmer gerechnet und dies hat das Buch für mich zu einem nahezu perfekten Lesegenuss gemacht.

Ein kleiner Kritikpunkt waren für mich die etwas blassen Charaktere, diese hätten noch mehr herausgearbeitet werden können und die Autorin hätte ihnen etwas mehr Kontur verleihen können.

Dies tat dem Lesevergnügen aber keinerlei Abbruch.

Wer einen perfekten Thriller mit einem absolut nicht vorhersehbaren Turn sucht, ist hier genau richtig.

Hoffentlich erscheinen noch mehr spannende Thriller von dieser tollen und talentierten Autorin.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Klippentod von Ian Bray

Klippentod: Ein Cornwall-Krimi (Simon Jenkins ermittelt, Band 1)

Titel : Klippentod

Autor : Ian Bray

Verlag : Penguin Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Kriminalroman

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

Inhalt :

Wenn die tosende Brandung dunkle Geheimnisse an Land spült

Nie wieder ermitteln – das hatte sich der ehemalige Polizist Simon Jenkins einst geschworen, als er in das ruhige Fischerdorf in Cornwall zog. Zu schwer wogen die Ereignisse aus seiner Vergangenheit. Daher weist er auch die verzweifelt klingende Victoria ab, als sie ihn eines Nachts anruft und um Hilfe bittet. Doch dann wird die junge Frau am nächsten Tag tot am Fuße einer berüchtigten Klippe aufgefunden. Jenkins macht sich schwere Vorwürfe – hätte er sie womöglich von einem Sprung abhalten können? Alles deutet auf Selbstmord hin, nur Victorias beste Freundin Mary ist sicher, dass es Mord gewesen sein muss. Auf ihr Bitten hin beginnt Jenkins, hinter dem Rücken der Polizei zu ermitteln. Und dann wird eine weitere Leiche gefunden …

Vita :

Ian Bray, geboren 1954, ist das Pseudonym eines deutschen Krimiautors. Wenn er sich nicht gerade spannende Mordfälle ausdenkt, ist er als freiberuflicher Journalist im Einsatz. Cornwall wurde vor vielen Jahren zu seinem liebsten Reiseziel, und Cadgwith hat es ihm ganz besonders angetan. Daher verbringt er dort nicht nur regelmäßig seinen Urlaub, sondern verlegt neuerdings auch seine Kriminalfälle in das beschauliche Fischerdorf.

Meine Meinung :

Cornwall kennt man normalerweise ja nur als Kulisse für romantische Romane. Umso neugieriger war ich auf diesen Kriminalroman.

Ian Bray erzählt uns die Geschichte des ehemaligen Polizisten Simon Jenkins.

Dieser hat sich in ein kleines Fischerdorf an der Küste Cornwalls zurückgezogen. Seinen Beruf hat er an den Nagel gehängt und will auch alle schlimmen Erinnerungen daran hinter sich lassen.

Simon Jenkins will fortan nur noch künstlerisch tätig sein und sich ganz der Malerei widmen.

Eines Tages bittet ihn jedoch eine junge Frau um Hilfe, er aber weist sie ab. Tragischerweise wird diese junge Frau am nächsten Tag tot an den Klippen aufgefunden und Jenkins macht sich schwerste Vorwürfe.

Die Polizei geht von einem Unfall aus und stellt die Ermittlungen ein.

Eine Freundin der Toten stellt dies aber in Frage, da Victoria diese Klippen immer strikt gemieden hat.

Und so wird Simon Jenkins nach und nach in den Fall involviert und nimmt die Ermittlertätigkeiten wieder auf.

Ian Bray schreibt mit einer solchen Leidenschaft, dass das Buch wie ein Film vor dem inneren Auge des Lesers abläuft. Man merkt ihm seine grosse Liebe für Cornwall regelrecht an und stellenweise wirkt das Buch sogar wie ein Reisebericht. Auch die exzentrische und teilweise skurill anmutende Lebensweise der Briten stellt Ian Bray gut heraus und mehr als einmal musste ich herzhaft schmunzeln.

Das Buch liest sich sehr spannend und auch die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet.

Hoffentlich gibt es noch weitere Bücher um Simon Jenkins, denn ich würde gern erfahren, wie es mit ihm weitergeht.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Trauma von Angelique Mundt

Trauma: Wenn sie sich erinnert, wird sie zur Mörderin. Thriller

Titel : Trauma

Autor : Angelique Mundt

Verlag : btb ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

Inhalt :

»Nur weil ich die Abgründe kenne, kann ich darüber schreiben.« – Angélique Mundt

Leila wacht auf, und ihr Leben ist nicht mehr dasselbe. Wie ist sie an diesen Ort geraten, in dieses Bett, in diese Psychiatrie? Erinnerungen mischen sich mit Ahnungen, sie hat Angst, sie weiß nicht mehr, wer sie wirklich ist. Wann ist ihr Traum zum Alptraum geworden? Und was hat sie wirklich getan?

Die Autorin :

Angélique Mundt wurde 1966 in Hamburg geboren. Nach ihrem Studium der Psychologie arbeitete sie lange in der Psychiatrie, bevor sie sich 2005 als Psychotherapeutin mit einer eigenen Praxis selbstständig machte. Sie arbeitete 12 Jahre ehrenamtlich im Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuz, das Menschen bei potentiell traumatisierenden Ereignissen „Erste Hilfe für die Seele“ leistet. „Trauma“ ist nach „Nacht ohne Angst“, „Denn es wird kein Morgen geben“ und „Stille Wasser“ ihr vierter Roman bei btb. Angélique Mundt lebt in Hamburg.

Meine Meinung :

Ich hatte von der Autorin bislang noch kein Buch gelesen und dementsprechend gespannt war ich.

Leila kommt nach einem gescheiterten Suizidversuch in einer psychiatrischen Klinik zu sich und leidet an einer kompletten Amnesie. Ihr Musikproduzent wurde getötet und Leila kann sich an die Geschehnisse nicht erinnern.

Leider glaubt ihr niemand und so beginnt ihr schlimmster Albtraum.

Wir erleben Leilas Alltag in der Psychiatrie und lernen auch die Psychologin kennen, mit derenHilfe Leila ihre Erinnerungen zurückerhalten soll.

Zunächst blitzen aber nur kleine Erinnerungsfetzen in Form von Flashbacks auf. Gekonnt wird der Leser immer wieder auf falsche Fährten gelockt. Ist Leila die Mörderin, für die sie alle halten oder nicht ?

Auch die Abläufe in der Psychiatrie bringt Angelique Mundt dem Leser sehr nahe.

Da die Geschichte ausschließlich aus der Sicht von Leila erzählt wird, kommt der Leser der Protagonistin und ihrer Gedankenwelt sehr nahe und kann nach und nach auch eine Bindung zu Leila aufbauen.

Das Ende war für mich komplett schlüssig und hätte meiner Meinung nach auch nicht anders sein dürfen.

Dies war mit Sicherheit nicht das letzte Buch, welches ich von Angelique Mundt gelesen habe.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Das Haus in der Nebelgasse von Susanne Goga

Das Haus in der Nebelgasse: Roman

Klappentext :

London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens. Ihre Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt.

Meine Meinung :

Unsere Protagonistin Mathilda ist Lehrerin an einer Mädchenschule im London des Jahres 1900 und muss für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen.

Eines Tages verlässt ihre Schülerin Laura unter etwas merkwürdigen Gründen die Schule. Angeblich kränkelt sie und unternimmt mit ihrem Vormund eine Reise durch die Mittelmeerregion zwecks Erholung und Wiederherstellung ihrer Gesundheit.

Diese Reise scheint Laura aber nicht ganz freiwillig angetreten zu haben, denn sie hinterlässt der forschen Mathilda ein ominöses Holzkästchen und eine Spur von Hinweisen.

Mit Hilfe ihrer Vermieterin, Mrs. Westlake, einer erfolgreichen Autorin von Abenteuerromanen, lernt Mathilda viele interessante Personen kennen.

Mit Hilfe des Collegeprofessors Stephen Fleming kommt sie einem uralten Geheimnis auf die Spur, die weit ins 17.Jahrhundert reicht.

Susanne Goga hat es geschafft, dass mich das Buch von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Man hat als Leser das Gefühl, mitten im London des Jahres 1900 zu sein. Man kann das neblige und düstere London förmlich vor sich sehen und fühlt sich mitten drin im Treiben in den Spelunken von Spitalfields und anderen verrufenen Orten, von denen sich die Damen tunlichst fernhalten sollten.

Mir hat das Buch auf jeden Fall Lust gemacht, mehr über die Entstehung Londons zu erfahren. Besonders über die Zeit der Pest um 1665 werde ich mich noch gründlicher informieren.

Mrs. Westlake, die Hauswirtin von Mathilda ist mir auch sehr ans Herz gewachsen. Sie ist für die damalige Zeit sehr fortschrittlich und nimmt die junge Mathilda unter ihre Fittiche. Die Diskussionen über die Abenteuer von Adela, der Protagonistin in den Büchern von Mrs.Westlake haben mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht und haben unserer Geschichte eine gewisse Leichtigkeit verliehen.

Auch erleben wir als Leser eine zarte Romanze, die sehr behutsam in die Geschichte eingeflochten ist und zu keiner Zeit übertrieben oder „too much “ erscheint.

Mir hat dieses Buch eine wunderbare Lesezeit beschert und ich werde definitiv noch mehr Bücher von Susanne Goga lesen.

Ich vergebe für dieses Buch volle 5 Sterne.

Die Insel der Wünsche von Anna Jessen

Die Insel der Wünsche - Stürme des Lebens -: Roman - Die Helgoland-Saga 1

Titel : Die Insel der Wünsche – Stürme des Lebens

Autor : Anna Jessen

Verlag : Goldmann ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

Inhalt :

Helgoland ist ihr Schicksal.

Hamburg 1887. Das junge Blumenmädchen Tine Tiedkens lebt in ärmlichsten Verhältnissen. Um ihrer Not zu entfliehen, will sie ihr Glück auf Helgoland suchen. Doch die Überfahrt auf die mondäne Insel wird zum Albtraum, und vor Ort scheint sich alles gegen sie zu verschwören. Als sie zufällig den jungen Hotelier Henry Heesters wiedertrifft, der in Hamburg Blumen bei ihr gekauft hat, erhält sie eine Stellung in seinem eleganten Hotel. Mit Fleiß und Leidenschaft arbeitet sich Tine vom Serviermädchen zur Hausdame hoch – und verliebt sich in Henry, der ihre Gefühle erwidert. Doch als ihr Glück zum Greifen nah scheint, wendet sich das Schicksal erneut …

Vita :

Anna Jessen liebt die Nordsee seit der Kindheit. Daher ist jede mögliche Reise dorthin eine willkommene Gelegenheit, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen, Feuersteine zu sammeln und auf der Düne den Gedanken nachzuhängen. Helgoland ist für Anna Jessen die »Insel der Wünsche«, faszinierend durch die einzigartige Natur, die liebenswerten Menschen und nicht zuletzt durch die besondere Geschichte, die dieser Fels erlebt hat. Neben dem Reisen gilt die besondere Leidenschaft Anna Jessens dem Schreiben, der Musik und der Arbeit im Buchhandel.

Meine Meinung :

Die Insel der Wünsche ist der Auftakt der Helgoland-Trilogie von Anna Jessen.

Ich liebe Geschichten, die auf einer Insel spielen und so hat mich das neue Buch von Anna Jessen direkt angesprochen.

Wir lernen die junge Tine Tiedkens, die aus sehr ärmlichen Verhältnissen stammt und ihr Glück auf Helgoland versuchen will.

Nach und nach arbeitet sie sich bis zur Hausdame eines vornehmen Hotels hoch und verliebt sich in den charmanten Hotelbesitzer Henry Heesters.

Tine war mir von Anfang an sympathisch. Zu Beginn noch schüchtern und unerfahren, entwickelt sie sich im Laufe der Geschichte zu einer selbstbewussten jungen Dame.

Anna Jessen schafft es mit ihrem tollen Schreibstil, dass man als Leser komplett in die Geschichte versinken kann. Tines Schwester Fritzi taucht auch einige Male in der Geschichte auf und ist ein echter Sonnenschein. Es hat mir immer gut gefallen, etwas von ihr zu lesen und zu erfahren.

Auch die wechselvolle Geschichte Helgolands hat die Autorin sehr gut gezeichnet. Man hat das Gefühl, die salzige Meerluft auf der Zunge zu spüren. Man kann als Leser Helgoland durch die Augen unserer Protagonistin förmlich sehen.

Wenn Reisen wieder möglich ist, werde ich mir diese Insel unbedingt einmal ansehen.

Anna Jessen hat hier ein ganz bezauberndes Buch geschaffen und ich bin schon sehr gespannt auf die Folgebände, die definitiv bei mir einziehen werden.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Glückskinder von Teresa Simon

Glückskinder: Roman

Titel : Glückskinder

Autor : Teresa Simon

Verlag : Heyne Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

Inhalt :

München 1945. Auf dem Schwarzmarkt in der Möhlstraße treffen sich alle, die nach Glück und ein wenig Leben suchen. Nylons, Kaffee, Schokolade und Schmuck wechseln hier die Besitzer. Auch Toni, die ihr Zuhause verloren hat und nun bei ihrer Tante Vev wohnt, versucht, auf dem Schwarzmarkt das Nötigste für die Familie zu organisieren. Als sie die Holländerin Griet kennenlernt, spürt Toni zunächst eine tiefe Abneigung. Sie ahnt nicht, dass Griet eine schwere Zeit hinter sich hat, über die sie nie wieder sprechen möchte. Sie könnten einander helfen. Doch das geht nur, wenn sie ehrlich zueinander sind und ihre Vorurteile überwinden …

Vita :

Teresa Simon ist das Pseudonym der promovierten Historikerin und Autorin Brigitte Riebe. Sie ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale und lässt sich immer wieder von historischen Ereignissen und stimmungsvollen Schauplätzen inspirieren. Die SPIEGEL-Bestsellerautorin ist bekannt für ihre intensiv recherchierten und spannenden Romane, die tiefe Emotionen wecken. Ihre Romane Die Frauen der Rosenvilla, Die Holunderschwestern und Die Oleanderfrauen wurden alle zu Bestsellern.

Meine Meinung :

Ich mag die Bücher von Teresa Simon sehr gerne und deshalb war ich schon sehr neugierig auf ihr neuestes Werk.

Wir befinden uns im München der Nachkriegszeit und begleiten unsere Protagonisten eine zeitlang durch ihr Leben. Alle Güter sind knapp und vieles ist nur auf dem Schwarzmarkt zu horrenden Preisen erhältlich.

Anschaulich schildert Teresa Simon die Entbehrungen in dieser Zeit, aber auch die Wohnungsnot und desolaten Zustände werden nicht verschwiegen.

Glückskinder sind unsere Protagonisten allesamt, denn sie haben überlebt.

Toni Brandl und Griet van Mook sind mir sofort ans Herz gewachsen. Griet ist eine ehemalige KZ-insassin, die die Familie Brandl bei sich aufnehmen muss. Zuerst begegnen sich die beiden mit Misstrauen, was aber schließlich in einer engen Freundschaft mündet. Die beiden sind wahre Sympathieträger, aber auch mit allen anderen bin ich direkt warm geworden.

Teresa Simon hat für dieses Buch meiner Meinung nach akribisch genau recherchiert, was mir sehr gut gefallen hat. Man kann sich das München jener Tage bildlich genau vorstellen, wie z.b. die zerstörten Gebäude oder auch das chaotische Treiben auf den Straßen.

Auch die Kochrezepte am Ende des Buches waren sehr interessant und informativ. Wie einfallsreich die Menschen doch waren, aus so wenig so viel zu machen.

Das Buch hat eine regelrechte Lesesucht bei mir ausgelöst, so dass ich das Buch in zwei Tagen komplett verschlungen habe.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Tief in der Erde von Christa von Bernuth

Tief in der Erde: Kriminalroman nach einer wahren Begebenheit

Titel : Tief in der Erde
Autorin : Christa von Bernuth
Verlag : Goldmann Verlag
Genre : Kriminalroman
Broschiert : 384 Seiten
ISBN-10 : 3442315735

 

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Klappentext :

1981, ein Dorf in Oberbayern. Die zehnjährige Annika Schön ist mit dem Fahrrad auf dem Heimweg von einer Freundin, doch sie kommt nie zu Hause an. Tage des qualvollen Wartens verstreichen, bis die Polizei einen erschütternden Fund macht – eine Kiste, vergraben im Wald, darin die Leiche des Mädchens, das dort erstickt ist. Eine mögliche Spur in das nahe gelegene Internat wird nur halbherzig verfolgt. Jahre später verurteilt man einen Verdächtigen, doch es bestehen Zweifel an seiner Täterschaft. Basierend auf dieser wahren Geschichte und ihren eigenen Recherchen hat Christa von Bernuth, selbst ehemalige Internatsschülerin, einen Roman geschrieben, der den alten Fall neu aufrollt – auf der Suche nach der Wahrheit, was damals wirklich geschah.

 

Über die Autorin :

Christa von Bernuth ist Schriftstellerin und Journalistin. Ihre Kriminalromane »Die Stimmen«, »Untreu«, »Damals warst du still« und »Innere Sicherheit« wurden mit Mariele Millowitsch und Hannah Herzsprung in den jeweiligen Hauptrollen verfilmt und in mehrere Sprachen – unter anderem ins Schwedische, Holländische und Russische – übersetzt. »Tief in der Erde« ist ihr erster Roman, der von einer wahren Begebenheit inspiriert wurde. Weitere True-Crimes der Autorin sind bei Goldmann in Planung. Christa von Bernuth lebt mit ihrem Mann in München.

 

Christa von Bernuth verwebt hier eine fiktive Geschichte mit einem wahren Kriminalfall.

Die kleine Ursula Herrmann wurde 1981 in der Nähe des Ammersees entführt und ermordet. Ein Verdächtiger wurde 2010 im Rahmen eines Indizienprozesses zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.

In unserem Buch geht es um die kleine Annika Schön, die 1981 entführt wurde und anschliessend tot aufgefunden wurde.

Die Journalistin Julia Neubacher berichtet über die Prozesstage im Jahre 2010. Dort wird dem Tatverdächtigen Karl Leitmeir der Prozess gemacht.

In der Geschichte von Christa von Bernuth kommen viele Personen zu Wort. Es wird ein möglicher Tathergang beschrieben, ebenso lernen wir den Personen- und Familienkreis rund um Annika Schön kennen.

Sehr anschaulich werden auch die Prozesstage dargestellt und auch mögliche Fehler seitens der Polizei und Justiz werden nicht verschwiegen.

Obwohl es berechtigte Zweifel an der Täterschaft von Karl Leitmeir gibt, wird er kurz vor der Verjährung verurteilt.

Die Autorin präsentiert uns einen möglichen Tathergang inklusive möglicher Täter, der sich so auch tatsächlich abgespielt haben könnte.

Christa von Bernuth schreibt sehr anschaulich, weswegen ich das Werk fast in einem Rutsch durchgelesen habe.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es den Leser mit einem mulmigen Gefühl zurücklässt.

Mir kam mehr als einmal in den Sinn, dass womöglich der falsche Mann verurteilt wurde und jetzt vielleicht unschuldig im Gefängnis ist.

Sowas mag man sich nicht mal ansatzweise vorstellen.

Für True Crime Liebhaber ist dieses Buch auf jeden Fall ein absolutes Must-Read.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Hinter diesen Türen von Ruth Ware

Gesponserte Anzeige – Hinter diesen Türen: Thriller

Titel : Hinter diesen Türen
Autorin : Ruth Ware
Verlag : dtv Verlagsgesellschaft
ISBN-10 : 3423262710
Originaltitel : The Turn of the Key
Genre : Thriller

 

 

 

Klappentext :

Ein Haus in den Highlands – das zum Albtraum wird

Es schien der ideale Job zu sein: Rowan Caine ist überglücklich, als sie die Stelle als Kindermädchen in einem einsam gelegenen Haus in Schottland bekommt – bei einer perfekten Familie mit vier Töchtern. Doch in kürzester Zeit wird der vermeintliche Traumjob zum absoluten Albtraum. In dem Haus, das eine denkmalgeschützte Fassade hat und – im krassen Gegensatz dazu – innen mit einer High-Tech-Ausstattung aufwartet, geschehen beängstigende, unerklärliche Dinge. Rowan fühlt sich ständig beobachtet, nicht nur von den Überwachungskameras, die in jedem Zimmer hängen. Auch das Verhalten der Kinder wird immer seltsamer. Bis es einen schrecklichen Todesfall gibt – und Rowan unter Mordverdacht gerät.

Das Setting hat mich direkt neugierig auf das Buch gemacht. Ein alter Herrensitz namens Heatherbrae House in den schottischen Highlands.

Sandra und Bill Elincourt, ein vielbeschäftigtes Architektenehepaar, sucht für seine vier Kinder eine Nanny. Rowan Caine, eine Erzieherin in einer Kita in London, liest zufällig die Stellenanzeige und ist über die Höhe des Einkommens mehr als erstaunt. 55000 Pfund im Jahr ist für die junge Frau ein kleines Vermögen.

Rowan bewirbt sich auf die Stelle und wird auch prompt eingestellt. Nach und nach wird sie mit den Besonderheiten des Hauses vertraut gemacht. Das alte Gemäuer verfügt über eine ultramoderne Überwachungsanlage. Alle Zimmer sind mit Kameras und Mikrofonen ausgestattet.

Da Sandra und Bill Elincourt schon kurz nach Rowans Ankunft beruflich verreisen müssen, ist sie von Anfang an auf sich allein gestellt.

Kurz nach der Abreise der beiden häufen sich unerklärliche Zwischenfälle, wie Fussgetrappel auf dem Dachboden und ähnliches.

Will jemand Rowan loswerden oder um was handelt es sich bei diesen unerklärlichen Vorgängen ?

Das Buch hätte meiner Meinung nach so viel Potenzial gehabt, doch leider hat Ruth Ware nichts davon umgesetzt.

Rowan Caine war mir leider von Anfang an komplett unsympathisch. Sie hat von Kindererziehung keine Ahnung und kann diese auch nicht ausstehen. Sie nimmt auch kommentarlos hin, dass wohl jeder Schritt und jedes Gespräch von ihr aufgezeichnet wird und dass sie in diesem Haus keinerlei Privatsphäre hat.

Spannend war, dass man als Leser von Anfang an den Verdacht hat, dass mit Rowan Caine etwas nicht stimmt oder sie ein Geheimnis verbirgt.

Dies alles kommt im Verlauf der Geschichte ans Tageslicht.

Die Auflösung war jedoch so hanebüchen und an den Haaren herbeigezogen, dass ich als Leser das Buch am liebsten in die Ecke gepfeffert hätte.

Viel mehr möchte ich darüber auch nicht schreiben. Wer einen soliden Thriller sucht, dem würde ich raten, von diesem Buch hier die Finger zu lassen.

Ich vergebe hier gutgewollte 2 Sterne.

 

 

 

Final Girls von Riley Sager

Gesponserte Anzeige – Final Girls: Thriller

   Titel : Final Girls
   Autor : Riley Sager
   Verlag : dtv Verlagsgesellschaft
   Genre : Thriller

 

 

 

Inhalt :

Sie haben die Hölle überlebt. Aber das war erst der Anfang …

Als Einzige hat die Studentin Quincy ein Massaker auf einer Party überlebt. Sie hat jede Erinnerung an damals aus ihrem Gedächtnis gelöscht und sich mühsam ein normales Leben aufgebaut. Zwei andere Frauen, Lisa und Samantha, haben ähnlich Grauenvolles durchgemacht – ein Fest für die Medien, in denen die drei als »Final Girls« bekannt werden. Doch der Horror ist noch lange nicht zu Ende: Lisa wird tot aufgefunden. Ermordet? Der Schlüssel zu allem scheint in dem Massaker in Pine Cottage zu liegen, das nur Quincy überlebte. Angestachelt von Samantha, versucht sie verzweifelt sich zu erinnern, was dort geschah …

 

Meine Meinung :

Wir lernen in diesem Buch drei Frauen kennen, die jeweils als einzige ein furchtbares Massaker überlebt haben. Fortan werden Samantha Boyd, Lisa Milner und unsere Protagonistin Quincy Carpenter “ Final Girls “ genannt.

Quincy Carpenter musste vor Jahren mit ansehen, wie in der kleinen Waldhütte “ Pine Cottage “ ihre Freunde bestialisch getötet wurden.

An die schreckliche Tat selbst kann sie sich nur noch ganz vage und bruchstückhaft erinnern.

Zunächst sieht es so aus, als hätte die junge Frau ihr furchtbares Erlebnis gut verarbeitet. Sie lebt in einer festen Beziehung und betreibt einen Blog, auf dem sie selbstgemachte Kreationen wie Cupcakes und ähnliches vorstellt.

Ihre einzige dauerhafte Bezugsperson nach den schrecklichen Ereignissen ist Coop, der Polizist, der sie nach den Morden im Wald aufgegriffen hat und den vermeintlichen Täter erschoss.

Eines Tages nun kommt Lisa Milner unter ungeklärten Umständen ums Leben und Sam Boyd nimmt Kontakt zu Quincy auf, um den mysteriösen Todesfall aufzuklären.

Das Buch hat mich vom Klappentext sehr angesprochen und ich habe auf einen spannenden Thriller gehofft.

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen Erzählt. Zum einen begleiten wir Quincy in der Gegenwart, zum anderen erfahren wir nach und nach, was in Pine Cottage passiert ist.

Leider wurden meine Erwartungen an das Buch nur teilweise erfüllt. So sympathisch mir Quincy am Anfang war, so unglaubwürdig und sogar teilweise verabscheuungswürdig fand ich im weiteren Verlauf viele Verhaltensweisen von ihr.

Sam Boyd alias Tina Stone war auch nicht zu durchschauen und es war nicht klar, welche Rolle sie in den ganzen Vorkommnissen spielt. Leider war auch sie mir relativ unsympathisch.

Die Auflösung hatte ich zwar schon irgendwie im Hinterkopf, aber dass es dann genau so endet, hat mich doch ziemlich enttäuscht zurückgelassen.

Da hätte Riley Sager meiner Meinung nach wesentlich mehr herausholen können.

So kann ich dem Buch leider nur drei Sterne geben.

 

 

Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt von Erika Swyler

Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt: Roman

 

Titel : Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt

Autor : Erika Swyler

Verlag : Limes ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Ein Mädchen, das für seinen Traum kämpft, ein Vater, der für seine Tochter alles aufs Spiel setzt, und eine Stadt, in der die Zeit stehengeblieben ist.

Die elfjährige Nedda Pappas träumt davon, Astronautin zu werden – ein Traum, der in Neddas Heimatort nahe einer Raketenbasis an der Küste Floridas fast realistisch erscheint. Sie muss nur möglichst schnell erwachsen werden – doch genau das möchte Neddas geliebter Vater, ein genialer, aber vom Leben überforderter Wissenschaftler, verhindern. Er hat schon einmal ein Kind verloren und möchte Neddas Kindheit am liebsten konservieren. Seit Jahren schraubt er im Keller an einer Maschine, die genau das ermöglichen soll – doch stattdessen löst er eine Katastrophe aus. Zum ersten Mal in ihrem Leben muss Nedda ihrer Mutter vertrauen und sich mit ihr zusammentun, um ihren Vater zu retten – und die ganze Stadt.

 

Die Autorin :

Neben ihrem Debütroman »Das Geheimnis der Schwimmerin« veröffentlichte Erika Swyler bereits Texte in Literaturmagazinen und Anthologien und schrieb unter anderem für »The New York Times«. Mit ihrem Mann und ihrem Kaninchen lebt sie auf Long Island, New York.

 

Die elfjährige Nedda träumt davon, eines Tages Astronautin zu werden. Sie verpasst keinen Shuttle Start in Cape anaveral und ist auch sonst naturwissenschaftlich sehr interessiert.

Am liebsten verbringt sie ihre Zeit im Labor ihres Vaters, der ebenfalls Wissenschaftler ist und aufgrund von Sparmassnahmen bei der NASA entlassen wurde.

Im Jahr 1986 erlebt Nedda die Challenger-Katastrophe hautnah mit. Zeitgleich experimentierte ihr Vater an “ Crucible „, einer Art Zeitmaschine und verursacht damit eine Katastrophe.

Nun müssen sich Nedda und ihre Mutter, zu der sie keinen Zugang findet, zusammenraufen, um das Schlimmste zu verhindern und den Schaden zu begrenzen und den Zeitverlauf wieder in Ordnung zu bringen.

Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Zum einen begleiten wir die elfjährige Nedda im Jahr 1986, zum anderen erfahren wir in der Zukunft, dass Nedda ihren Traum verwirklichen konnte und Astronautin geworden ist.

Sie soll einen fernen Planeten kolonisieren, was eine Rückkehr zur Erde für immer ausschliesst.

Das Leben an Bord der Chawla wird sehr eingängig und detaillgetreu dargestellt und man kann sich gut vorstellen, welchen Strapazen die Crew ausgesetzt ist.

Im Verlauf des Buches sind mir Nedda, ihre Familie und die Bewohner des kleinen Örtchens sehr ans Herz gewachsen. Einmal mit der Lektüre angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Es ist zum einen ein Coming-of-Age Roman, zum anderen handelt er von Freundschaft, der Liebe zueinander und der Verantwortung, der es sich zu stellen gilt.

Das Ende war genau so, wie ich es mir vorgestellt und erhofft hatte und machte die Geschichte somit stimmig und rund.

Das Buch gehört definitiv jetzt schon zu meinen Lesehighlights in diesem Jahr.

 

 

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Sommernacht von Lucy Foley

Sommernacht: Thriller - Der neue Thriller der Bestsellerautorin – „Auf jeder Seite ein Twist!“ (Reese Witherspoon)

 

Titel : Sommernacht

Autor : Lucy Foley

Verlag : Penguin Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Eine abgelegene Insel vor der wilden Küste Irlands: An einem Sommertag versammeln sich Familie und alte Freunde, um die Hochzeit von Julia und Will zu feiern. Alles ist bis ins kleinste Detail geplant, es soll ein rauschendes Fest werden – doch der Wind dreht, und ein heftiger Sturm schneidet die Insel von der Außenwelt ab. Bald macht das Gerücht die Runde, dass dieser Ort ein schreckliches Geheimnis verbirgt. Und auch unter den Gästen dringen immer unaufhaltsamer alte Feindseligkeiten und lang begrabene Geheimnisse ans Licht. Dann wird einer der Feiernden tot draußen im Moor gefunden. Und die Situation auf der Insel eskaliert …

»Auf jeder Seite ein Twist – und ein atemberaubendes Ende!« Reese Witherspoon

 

Die Autorin :

Lucy Foley hat in der Verlagsbranche gearbeitet, bevor sie ihren großen Traum wahr machte und sich ganz dem Schreiben widmete. Ihr erster Thriller »Neuschnee« wurde ein internationaler Erfolg und stand wochenlang auch auf der deutschen Bestsellerliste. Wenn sie nicht gerade mörderisch spannende Plots entwickelt, reist Lucy leidenschaftlich gern – vor allem nach Irland, das Land, aus dem ihre Familie stammt. Die wilde und einsame Schönheit der Inseln vor der irischen Küste inspirierte sie zu »Sommernacht«. Lucy Foley lebt in London.

Ich habe ja schon Lucy Foley` s erster Thriller “ Neuschnee “ gefeiert und deswegen war ich sehr neugierig, ob ihr zweites Buch genauso gut ist oder sogar noch besser sein würde.

Der Einstieg beginnt schon mal rasant und spannend. Während einer Hochzeitsfeier fällt plötzlich der Strom aus, es wird dunkel und wie aus dem Nichts ertönt ein grauenvoller Schrei.

Will und Julia haben sich für ihre Hochzeit eine ganz besondere Location ausgesucht. Eine Insel in der irischen See, auf der ein sogenanntes Folly, ein Lustschlösschen steht.

Zu diesem Anlass versammeln sich Freunde und Familie des Paares auf der kleinen Insel.

Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Einmal aus Sicht der Hochzeitsplanerin, Braut und Bräutigam und noch einigen anderen.

Bedingt durch die Enge der Unterkunft und des Sturmes sind die Anwesenden auf engstem Raum zusammengepfercht.

So bleibt es natürlich nicht aus, dass alte Feindschaften und dunkle Geheimnisse nach und nach gnadenlos ans Tageslicht gezerrt werden.

Lucy Foley schafft es grandios, die sturmumtoste Insel und die Atmosphäre so einzufangen, dass der Leser meint, er wäre mitten drin. Man kann förmlich den Sturm spüren und die Salzluft riechen.

Durch gekonnt eingesetzte Cliffhanger kann man gar nicht anders, als das Buch in einem Rutsch durchzusuchten.

Nicht alle Protagonisten waren mir sympathisch, was aber dem Lesespass keinen Abbruch tut.

Durch die verschiedenen Blickwinkel bleibt das Buch durchweg spannend und man hat als Leser keine Ahnung, was sich wirklich zugetragen hat.

Nach und nach enthüllen sich die Geheimnisse und die Zusammenhänge werden klarer.

Auch das Ende hat mich überrascht zurückgelassen.

So soll meiner Meinung nach ein guter Psychothriller sein.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Dinosaurier auf anderen Planeten von Danielle McLaughlin

 

Titel : Dinosaurier auf anderen Planeten

Autor : Danielle McLaughlin

Verlag : Luchterhand ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman / Kurzgeschichten

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Eine junge Frau lernt ihren Mann ganz neu kennen, als sie zum ersten Mal seine Heimat an der nordirischen Küste besuchen; eine Mutter will verstehen, warum ihr kleiner Sohn so besessen ist von Tierknochen und der Apokalypse … In diesen Geschichten ist die Welt ebenso schön wie fremd. Männer und Frauen, Alt und Jung bewegen sich durchs Leben, wie ein Tourist ein fernes Land erkundet: aufmerksam, mit einer Mischung aus Staunen und Misstrauen. Sie leben in ständiger Gefahr, missverstanden, verletzt oder abgelehnt zu werden, und wollen doch nur begreifen, wer sie sind, in welcher Welt sie leben.

 

Die Autorin :

Danielle McLaughlin hat als Rechtsanwältin praktiziert, bevor sie mit 40 Jahren zu schreiben begann. Ihre Geschichten wurden in The New Yorker, The Irish Times, The Stinging Fly und verschiedenen Anthologien veröffentlicht, sie gewann u.a. die William Trevor/Elizabeth Bowen International Short Story Competition und den Willesden Herald International Short Story Prize. Ihr Erzählungsband »Dinosaurier auf anderen Planeten« kam 2015 auf die Shortlist der Irish Book Awards Newcomer of the Year und wurde 2019 mit einem der höchstdotierten literarischen Preise weltweit ausgezeichnet, dem Windham-Campbell Prize. Danielle McLaughlin lebt im County Cork, Irland und schreibt an ihrem ersten Roman.

Danielle McLaughlin schaffte es auf Anhieb, mich mit dem Titel ihres neuen Buches neugierig zu machen.

Dinosaurier auf anderen Planeten, was könnte es damit auf sich haben ?

Das Buch beinhaltet insgesamt 11 Kurzgeschichten. Schon die erste Geschichte hat mich verblüfft zurückgelassen. Ein Mädchen nimmt eine Hausarbeit über das sogenannte “ Füßebinden “ auf ihre eigene Art sehr wörtlich.

In einer anderen Geschichte lernen wir Alice kennen. Sie ist 45 Jahre alt, hat keine Arbeit und lebt bei ihrem Vater. Man begleitet Alice nur auf ca. 12 Seiten und doch hatte diese Geschichte eine unglaubliche Wucht und Sogwirkung.

Die Geschichten, die Danielle McLaughlin erzählt, sind alle grundverschieden und doch schafft die Autorin es, den Leser auf wenigen Seiten vollkommen in die Erzählungen hineinzuziehen.

Jede Geschichte braucht seine Zeit, auch um darüber nachzudenken, wie es wohl mit den Protagonisten weitergehen könnte. Es wird immer nur eine winzig kleine Momentaufnahme in den jeweiligen Leben herausgestellt.

Danielle McLaughlin hat hier ein kleines Meisterwerk geschaffen und ich möchte noch viel, viel mehr von dieser Autorin lesen.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Der Pfau von Isabel Bogdan

Der Pfau: Roman (insel taschenbuch)

 

Inhalt :

Ein charmant heruntergekommener Landsitz in den schottischen Highlands, ein völlig durchgedrehter Pfau, der bei blau nur noch rotsieht, und ein bunt zusammengewürfelter Haufen Leute, dazu ein überraschender Wintereinbruch, ein Kurzschluss und die ein oder andere Verwechslung – und schon ist das Chaos perfekt!

Pointenreich, very british und urkomisch erzählt Isabel Bogdan von einem Wochenende, an dem alles anders kommt als geplant: Eine Gruppe Investmentbanker reist samt ambitionierter Psychologin und erfindungsreicher Köchin aus London an, um in der ländlichen Abgeschiedenheit bei einer Teambildungsmaßnahme die Zusammenarbeit zu verbessern. Doch das spartanische Ambiente und ein verrückt gewordener Pfau bringen sie dabei gehörig aus dem Konzept. Und nicht nur sie: Denn die pragmatische Problemlösung des Hausherrn Lord McIntosh setzt ein Geschehen in Gang, das sämtliche Beteiligte an die Grenzen ihrer nervlichen Belastbarkeit bringt.

So britisch-unterhaltsam ist in deutscher Sprache noch nicht erzählt worden!

 

Die Autorin :

Isabel Bogdan, geboren 1968 in Köln, studierte Anglistik und Japanologie in Heidelberg und Tokyo. Lebt in Hamburg, weil es da so schön ist. Liest, schreibt, übersetzt (Jane Gardam, Nick Hornby, Jonathan Safran Foer, Jonathan Evison, Megan Abbott). Vorsitzende des Vereins zur Rettung des „anderthalb“. 2006 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung, 2011 den für Literatur. 2014 zusammen mit Maximilian Buddenbohm „Bloggerin des Jahres“ für wasmachendieda.de. Bloggt ansonsten unter isabelbogdan.de.

Ein Pfau, der plötzlich alles attackiert, was blau ist, ist der Aufhänger einer Geschichte, die genau den Humor versprüht, den ich so liebe.

Um wenigstens einen Teil der Kosten zu decken, den der schon etwas heruntergekommene Landsitz von Lord und Lady McIntosh verursacht, wird ein Teil der Gebäude an Touristen vermietet.

Aktuell wurde ein Flügel des Herrenhauses für ein Wochenende an eine Gruppe Banker aus London vermietet, die sich zwecks Teambuilding-Massnahmen gezwungenermassen zusammenraufen müssen.

Nach und nach wird jedoch ersichtlich, wo die Stärken und Schwächen jedes Einzelnen liegen und so gelingt es ihnen, ihre Teamabläufe zu optimieren und als Gruppe zu funktionieren.

Es könnte alles wunderbar laufen, wäre da nicht ein Pfau, der seit neuestem alles attackiert, was blau ist.

Und damit starten wir mit den Bankern in ein Wochenende voller Absurditäten und skurillen Begebenheiten, die normalerweise undenkbar wären.

Jeder kennt von der Geschichte nur einen kleinen Teil und reimt und spekuliert sich den Rest zusammen. Alle aus der Gruppe kommen der Wahrheit mal kurzzeitig näher, aber keiner kennt die ganze Dramatik um den Pfau.

Da sind wir als Leser unseren Protagonisten einen Schritt voraus und das macht das Lesen zu einem echten Vergnügen.

Ich musste mehr als einmal herzhaft lachen.

Isabel Bogdan erzählt diese Geschichte so wunderbar, dass mir nach und nach alle Figuren ans Herz gewachsen sind.

Eine tolle kleine Geschichte für zwischendurch.

Ich vergebe hier 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle, die den schottischen Humor mögen.

Meine Schwester, die Serienmörderin von Oyinkan Braithwaite

Meine Schwester, die Serienmörderin: Der #1 Sunday Times Bestseller

 

Titel : Meine Schwester, die Serienmörderin

Autorin : Oyinkan Braithwaite

Verlag : Blumenbar

Genre : Roman

 

Inhalt :

Zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Ayoola ist das Lieblingskind, unglaublich schön — und sie hat die Angewohnheit, ihre Männer umzubringen.
Korede ist eher praktisch veranlagt und dafür zuständig hinter ihrer Schwester aufzuräumen: die Krankenschwester kennt die besten Tricks, um Blut zu entfernen, und ihr Kofferraum ist groß genug für eine Leiche. Dann verknallt sich natürlich auch Tade, der hübsche Arzt aus dem Krankenhaus, in Ayoola, der doch eigentlich für Korede bestimmt ist. Jetzt muss die sich fragen, wie gefährlich ihr Schwester wirklich ist — und wen sie hier eigentlich vor wem beschützt. Dieser euphorisch gefeierte Roman aus Nigeria ist so beiläufig feministisch wie abgründig, er ist „fiebrig heiß“ (Paula Hawkins) und verdammt cool zugleich.

 

Die Autorin :

Oyinkan Braithwaite hat Kreatives Schreiben und Jura in Kingston studiert, in einem nigerianischen Verlag und in einer Produktionsfirma gearbeitet. Heute ist sie als freie Autorin tätig. Sie war nominiert für den Commenwealth Short Story Preis und ihr Debütroman »Meine Schwester, die Serienkillerin« war weltweit ein fulminanter Erfolg, wurde für den Booker Prize und den Women’s Prize nominiert und gewann den Los Angeles Times Prize für den besten Thriller. Eine Verfilmung ist in Vorbereitung. Oyinkan Braithwaite lebt in Lagos, Nigeria.

Im Debutroman von Oyinkan Braithwaite lernen wir die beiden Schwestern Ayoola und Korede kennen. Die beiden wohnen mit ihrer Mutter in Lagos.

Die beiden Frauen könnten nicht unterschiedlicher sein. Ayoola ist bildhübsch und selbstbewusst und die bevorzugte Tochter, während Korede stets im Schatten ihrer Schwester steht.

Wir lernen Korede als sehr pflichtbewusste Schwester kennen, da Ayoola die Angewohnheit hat, ihre Freunde umzubringen- Mittlerweile sind es schon drei an der Zahl.

Aus diesem Grund führt Korede auch immer ein komplettes Equipment an Reinigungsmitteln mit sich, um hinter Ayoola aufzuräumen und die Spuren ebenso wie die Leichen verschwinden zu lassen.

Der Plot hört sich so vielversprechend an und dementsprechend enttäuscht war ich beim Lesen. Die Autorin hat hier unglaublich viel Potential verschenkt.

Korede war mir leider überhaupt nicht sympathisch und oft konnte ich ihre Handlungen auch nicht nachvollziehen.

Dann verliebt sich Korede in den Arzt Tade, dem dann natürlich Ayoola den Kopf verdreht. Korede dreht bald durch vor Eifersucht und macht sich gleichzeitig auch Sorgen um Tade, denn nicht jeder überlebt eine Liaison mit Ayoola.

Ihre Probleme kann sich Korede nur bei Muhtar von der Seele reden, einem Komapatienten, den Korede in ihrer Eigenschaft als Krankenschwester betreut.

Wir erfahren auch nur am Rande, dass sowohl die Geschwister als auch die Mutter vom Vater schwer misshandelt wurden und dieser wohl auch nicht auf ganz natürliche Weise zehn Jahre zuvor ums Leben gekommen ist.

Ich konnte mich leider in keine der Personen hineinversetzen, geschweige denn ihre Handlungen nachvollziehen. Warum Ayoola die Männer tötet, wird nicht erklärt, man kann als Leser da nur spekulieren.

Auch Korede bleibt seltsam konturlos und erzählt ihre Geschichte ohne jede Emotion. Der Leser bleibt distanziert aussen vor  und schaut sich das Geschehen wie aus grosser Entfernung an.

Ich kann den Hype um dieses Buch nicht verstehen und auch der Preis von 20 Euro ist meiner Meinung nach total überzogen.

Leider kann ich für dieses Buch nur 2 Sterne vergeben.

 

Ausserirdisch : Intelligentes Leben jenseits unseres Planeten von Avi Loeb

Außerirdisch: Intelligentes Leben jenseits unseres Planeten

 

Titel : Ausserirdisch : Intelligentes Leben jenseits unseres Planeten

Autor : Avi Loeb

Verlag : DVA ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Sachbuch

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Wir sind nicht allein im Universum – das zeigt Harvard-Professor Avi Loeb in diesem Buch

Avi Loeb ist einer der renommiertesten Astronomen unserer Zeit. Und er ist sich sicher: Wir sind nicht allein im All. Denn Form und Eigenschaften des unbekannten Flugobjekts, das im Oktober 2017 durch unser inneres Sonnensystem schoss, ließen nur eine Erklärung zu: Oumuamua, wie man es nannte, war Alien-Technologie, von einer außerirdischen Zivilisation entwickelt und auf Erkundungsflug. Hier erzählt Loeb von der ersten Sichtung dieses »interstellaren« (aus einem anderen Sternensystem kommenden) Besuchers, belegt die hohe Wahrscheinlichkeit außerirdischen Lebens und stellt die Frage, welche Konsequenzen das für uns hat: für Wissenschaft und Religion, für die Zukunft der Menschheit und des Planeten Erde. Sein Buch ist eine Reise an die Grenzen unseres Vorstellungsvermögens.

 

Vita :

Avi Loeb, geboren 1962, ist seit 1997 Professor für Astrophysik an der Harvard University, seit 2007 Direktor des Institute for Theory & Computation (ITC) am Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics, seit 2011 Vorsitzender des Fachbereiches Astronomie der Harvard University und seit 2012 Frank B. Baird, Jr. Professor of Science. 2012 wurde Loeb in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Loeb ist Vorsitzender des Beratungskomitees des Forschungs- und Entwicklungsprojektes Breakthrough Starshot, das sich zum Ziel gesetzt hat, Forschungssatelliten in das der Sonne nächste Nachbarsternsystem Alpha Centauri zu entsenden.

 

Oumuamua ist das erste interstellare Objekt, das im Jahr 2017 in unserem Sonnensystem beobachtet wurde. Das Pan-Starrs-Teleskop auf Hawaii entdeckte das Objekt am 19.10.2017.

Avi Loeb nimmt die Entdeckung dieses Flugkörpers zum Anlass, sich die Frage zu stellen, ob wir die einzige intelligente Lebensform im All sind, oder ob es noch weitere bewohnte Welten gibt.

Ist dieses Objekt vielleicht künstlichen Ussprungs und beantwortet diese Frage somit ?

Da Oumuamua einige Anomalien zeigt, stellt Avi Loeb die Hypothese auf, das Objekt sei von einer ausserirdischen Intelligenz geschaffen worden.

Vielleicht ist es auch Weltraumschrott einer vor langer Zeit erloschenen Spezies gewesen.

Interessant fand ich die Autobiografie von Avi Loeb zu Beginn des Buches. er stammt von einer Farm in Israel und hatte schon als Kind einen ungeheueren Wissensdurst.

Sein reges Interesse an Philosophie prädestinieren ihn geradezu, sich mit Oumuamua so intensiv auseinanderzusetzen und auch einmal den Blickwinkel zu ändern.

Avi Loeb hat die Fähigkeit, auch für absolute Laien auf diesem doch recht schwierigen Terrain verständlich und spannend zu argumentieren, so dass die Lektüre nie langweilig oder zu wissenschaftlich wird.

Zahlreiche Bilder und Diagramme machen dieses Buch zu einem rundum gelungenen Lesevergnügen.

Letztendlich wird man den Ursprung, ob künstlich oder natürlich und die Herkunft von Oumuamua wohl nie enträtseln können, trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen und mich auch zum Nachdenken angeregt.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Die langen Abende von Elizabeth Strout

Die langen Abende: Roman

 

Titel : Die langen Abende

Autor : Elizabeth Strout

Verlag : Luchterhand ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

»Mir fehlt die Küste von Maine auch«, sagte Olive zu Jack. Und ab da war alles gut.

In Crosby, einer kleinen Stadt an der Küste von Maine, ist nicht viel los. Und doch enthalten die Geschichten über das Leben der Menschen dort die ganze Welt. Da ist Olive Kitteridge, pensionierte Lehrerin, die sich auch mit siebzig noch in alles einmischt, so barsch wie eh und je. Da ist Jack Kennison, einst Harvardprofessor, der ihre Nähe sucht. Beide vermissen ihre Kinder, die ihnen fremd geworden sind, woran Olive und Jack selbst nicht gerade unschuldig sind … Ein bewegender Roman, der von Liebe und Verlust erzählt, vom Altern und der Einsamkeit, von Momenten des Glücks und des Staunens.

 

Vita :

Elizabeth Strout wurde 1956 in Portland, Maine, geboren. Für ihren Roman »Mit Blick aufs Meer« bekam sie 2009 den Pulitzerpreis. »Die Unvollkommenheit der Liebe« wurde für den Man Booker Prize 2016 nominiert. »Alles ist möglich« wurde 2018 mit dem Story Prize ausgezeichnet, erhielt ein überwältigendes Presseecho in den USA und stand in allen großen Medien auf den Empfehlungslisten. Die Übersetzungsrechte ihres neuen Romans wurden in bisher 17 Länder verkauft. Elizabeth Strout lebt in Maine und in New York City.

 

“ Mit Blick aufs Meer “ ist der erste Teil der Olive Kitteridge Reihe, den ich vor einiger Zeit mit Begeisterung gelesen habe.

In diesem zweiten Teil der Reihe treffen wir Olive und viele bezaubernde Bewohner des Städtchens Crosby in Maine wieder.

Olive ist inzwischen verwitwet und auch ihr Sohn ist ihr fremd geworden. In der gleichen Situation befindet sich der ehemalige Harvardprofessor Jack Kennison. Auch er fühlt sich nach dem Tod seiner Frau einsam und zu den Kindern gibt es nur sporadischen Kontakt.

Elizabeth Strout hat die Gabe, sich ganz tief in das Seelenleben unserer Protagonisten hineinzufühlen.

Wir werden wieder ein Teil des Kleinstadtlebens mit seinem täglichen Klatsch und Tratsch.

Die Situationen sind oft unschön und nervenaufreibend, auf jeden Fall weit entfernt vom anzunehmenden Kleinstadtidyll.

Die Rahmenhandlung bildet die aufkeimende Liebe zwischen Olive und Jack, dazwischen lesen wir immer wieder von kleinen Begebenheiten in dem kleinen Städtchen.

Diese erstrecken sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren.

Als Leser braucht man seine Zeit, um mit Olive warm zu werden, denn durch ihre oft ruppige und undiplomatische Art macht sie es uns nicht leicht, sie ins Herz zu schliessen.

Elizabeth Strout beschönigt nichts, sie beschreibt sehr nüchtern das Altern und die damit einhergehenden Beschwerden und auch über das Sterben und den Tod wird sehr sachlich berichtet.

Ich habe das Buch häppchenweise genossen, denn sonst wäre es mir an manchen Stellen emotional einfach zu viel geworden.

Nichtsdestotrotz habe ich die Lektüre sehr genossen und mich über das Wiedersehen mit Olive sehr gefreut.

Um der Geschichte gerecht zu werden, empfehle ich auf jeden Fall zuerst den ersten Teil zu lesen.

Mein Lob geht auch an die Übersetzerin Sabine Roth, die diese Geschichte mit viel Feingefühl ins Deutsche übertragen hat.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Kamala Harris – Die Biografie von Dan Morain

Kamala Harris: Die Biografie

 

Titel : Kamala Harris – Die Biografie

Autor : Dan Morain

Verlag : Heyne ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Biografie

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Das Porträt einer selbstbewussten, starken und intelligenten Frau: Die erste deutschsprachige Biografie über Kamala Harris.

Kamala Harris ist die erste Frau im Amt des Vizepräsidenten der USA. Dan Morain schreibt in dieser Biografie über ihren Weg zur mächtigsten Frau im Land. Als Journalist, der sie auf diesem Weg viele Jahre lang begleitet hat, versteht er wie kaum ein anderer, welche Ereignisse Kamala Harris prägten und zu den Überzeugungen führten, für die sie entschlossen einsteht. Er zeigt, was es für sie bedeutete, als Tochter einer Inderin und eines Jamaikaners im Kalifornien der 60er- und 70er-Jahre aufzuwachsen, wie sie erst Attorney General von Kalifornien, dann US-Senatorin und schließlich Vizepräsidentin an der Seite von Joe Biden wurde. Auch dass ihr Weg dabei nicht frei von Niederlagen und Rückschlägen war, wird in Dan Morains Biografie deutlich: Kamala Harris hat loyale Unterstützer und erbitterte Gegner. Sie wollte Präsidentin werden und ist „nur“ Vizepräsidentin geworden – und doch ist sie die Hoffnung vieler, vor allem schwarzer Amerikanerinnen, denn Kamala Harris’ Weg zeigt, was sie in ihrem Land erreichen können.

 

„In vielen Dingen bist du vielleicht die erste, aber sorge dafür, dass du nie die letzte bist.“ Shyamala Harris, oft zitiert von ihrer Tochter Kamala

 

„Es mag sein, dass ich die erste Frau in diesem Amt bin, aber ich werde nicht die letzte sein, denn jedes kleine Mädchen, das heute Abend zusieht, sieht, dass in diesem Land alles möglich ist.“ Kamala Harris in ihrer Siegesrede am 7. November 2020.

 

Der Autor :

Dan Morain schreibt seit über 40 Jahren über politische und juristische Themen. Er war 27 Jahre lang als Redakteur bei der Los Angeles Times und acht Jahre bei der Sacramento Bee tätig.

Sylvia Bieker ist Übersetzerin aus dem Englischen und Ghostwriterin. Sie übersetzt sowohl Romane (z. B. der Autorinnen Brigid Kemmerer, Candace Bushnell, Jennifer L. Armentrout) als auch Sachbücher. So gehörte sie unter anderem zu den Übersetzerteams von Bob Woodward (»Furcht«; »Wut«), »Der Mueller Report« (herausgegeben von The Washington Post) sowie »Facebook – Weltmacht am Abgrund« von Steven Levy.

Henriette Zeltner-Shane, geboren 1968, lebt und arbeitet in München, Tirol und New York. Sie übersetzt Sachbücher sowie Romane für Erwachsene und Jugendliche aus dem Englischen, u.a. Angie Thomas’ Romandebüt »The Hate U Give«, für das sie mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 ausgezeichnet wurde.

Pieke Biermann, geboren 1950 in Stolzenau, lebt als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in Berlin. Bekannt wurde sie durch ihre Romane um die Kriminalkommissarin Karin Lietze, von denen zuletzt Vier, fünf sechs erschien. Die in Herta & Doris versammelten Prosastücke sind in den vergangenen Jahren bereits in verschiedenen Anthologien, Zeitungen und Zeitschriften erschienen, liegen jetzt aber erstmals in völlig überarbeiteter und erstmals ungekürzter Fassung vor.

Stephan Kleiner, geboren 1975, lebt als literarischer Übersetzer in München. Er übertrug u. a. Geoff Dyer, Michel Houellebecq, Gabriel Tallent und Hanya Yanagihara ins Deutsche.

Kamala Harris ist die erste Frau in der Geschichte der USA, die das Amt der Vizepräsidentin bekleidet.

In insgesamt 34 Kapiteln, die immer nur über wenige Seiten gehen, beleuchtet der Autor das Leben von Kamala Harris.

Ihre Mutter Shyamala, eine indische Einwanderin, brachte Kamala im Jahre 1964 in Kalifornien zur Welt.

Ab da begleiten wir diese faszinierende Frau durch ihre Kindheit, ihre Studienzeit und erleben auch ihre erste Begegnung mit Barack Obama.

Besonders interessant fand ich ihre Zeit als Bezirksstaatsanwältin in San Francisco.

Im Mittelteil gibt es noch eine Auswahl an Fotografien, die teils auch private Einblicke in das Leben und den Alltag von Kamala Harris aufzeigen.

Mir hat besonders gut gefallen, das die Kapitel relativ kurz gehalten sind und man somit auch “ häppchenweise “ das Buch lesen kann.

Dadurch wird es auch nie langatmig oder gar ausufernd und trocken, sondern hat gerade die richtige Länge, um den Leser bei der Stange zu halten.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Kleines Zuhause Grosse Freiheit von Julia Seidl

Kleines Zuhause ─ große Freiheit: Erfüllt leben auf weniger Raum - 10 Porträts minimalistischer Lebensmodelle

 

Titel : Kleines Zuhause Grosse Freiheit

Autor : Julia Seidl

Verlag : Ludwig ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Sachbuch

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Weniger ist mehr – dies wird für immer mehr Menschen zum Leitspruch für die eigenen vier Wände. Tiny Houses und Minimalismus sind Trend. Ob Mini-, Mikro- oder Kleinhaus, Wohnwürfel, ausgebauter Bauwagen oder Austragshaus, ob aus der Not geboren oder freie und bewusste Entscheidung: Der Verzicht auf viel Platz und viele Sachen ist befreiend und macht glücklich. Die BR-Journalistin Julia Seidl hat 10 Menschen besucht und erzählt, wie sie den Weg in ihr jeweiliges (kleines) Zuhause fanden. Der preisgekrönte Fotograf Stefan Rosenboom liefert Bilder dazu und fängt damit die besonderen Stimmungen ein, wie erfülltes Leben auf kleinem Raum aussehen kann. Einfach faszinierend.

 

Vita :

Die BR-Journalistin Julia Seidl trifft gerne außergewöhnliche Menschen – egal, ob jung, alt, reich oder arm. Besonders bewundert sie mutige Lebensentscheidungen. 2010 wurde ihr der Herwig-Weber-Preis verliehen. Seidl lebt in München. Der preisgekrönte Fotograf Stefan Rosenboom arbeitet für renommierte Medien und namhafte Firmen der Outdoorbranche. Mit seinen Bildern eröffnet er stimmungsvolle Einblicke in das Leben der Protagonisten. Rosenboom lebt in Oberbayern.

Stefan Rosenboom wurde 1966 in Frankfurt am Main geboren. Seine Fotoarbeiten haben die Schwerpunkte Natur, Wildnis Afrika, Landschaft und Reportage. Er arbeitet für renommierte Magazine, Buch- und Kalenderverlage und für namhafte Firmen der Outdoorbranche. Er ist Preisträger des Dia-Festivals ElMundo in den Kategorien „beste Präsentation“ (2007 und 2008) und „beste Fotografie“ (2008). Stefan Rosenboom lebt mit seiner Frau Susanne Gogolok und Tochter Silja in Oberbayern.

 

Meine Meinung :

Der Tiny House Boom ist ja brandaktuell. Reduzieren auf das wesentliche, weniger Konsum und mehr persönliche Freiheit.

Julia Seidl hat 10 Portraits von Menschen erstellt, die genau das realisieren wollen oder schon realisiert haben.

Die Autorin hat die persönlichen Lebensmodelle unter die Lupe genommen.

Leider kommen die verschiedenen Wohnmodelle zu kurz. Mehr Beschreibungen der Tiny House Modelle hätte ich mir gewünscht.

Julia Seidl hat hier ein tolles und zum Nachdenken anregendes Buch geschrieben, dass auch aktuelle Themen wie Wohnungsnot, Mietpreise etc. aufgreift.

Lobenswert ist auch, dass die Autorin auch eventuelle Nachteile des minimalistischen Lebens aufzeigt. Sie zeigt uns auch, dass nichts für immer sein muss, sondern dass jeder seinen persönlichen Lebensentwurf jederzeit neu gestalten kann.

Die stimmigen Bilder von Stefan Rosenboom runden dieses gelungene Werk ab.

Die zehn unterschiedlichen Lebensmodelle sind gut ausgewählt und bilden eine bunte Mischung.

Mir hat das Buch auf jeden Fall gut gefallen und dient auf jeden Fall als Anregung, das eigene Lebensmodell kritisch zu überdenken.

 

Ich vergebe für das Buch die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

 

Untertauchen von Daisy Johnson

Untertauchen: Roman

 

Titel : Untertauchen

Autor : Daisy Johnson

Verlag : btb ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Sechzehn Jahre ist es her, dass sie ihre Mutter zuletzt gesehen hat. Die Hälfte ihres Lebens hat sie versucht, ihre Kindheit zu vergessen – die Zeit auf dem Fluss, auf einem Hausboot, frei und ungebunden. Die Jahre danach, als ihre Mutter plötzlich weg war und sie bei Pflegeeltern unterkam. Gretel hat nicht aufgegeben, bei Kliniken, Leichenhäusern und Polizeistationen nachgefragt. Dann bringt ein Anruf die beiden wieder zusammen. Doch die Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Während das Erinnerungsvermögen der Mutter zusehends schwindet, will die Tochter endlich verstehen. Warum wurde sie im Stich gelassen? Was ist damals geschehen, in jenem letzten Winter auf dem Fluss?

 

Vita :

Daisy Johnson, 1990 geboren, war mit 27 Jahren die jüngste Finalistin des renommierten Man Booker Prize. Bereits für ihr Debüt »Fen« wurde sie mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Johnson gilt als einer der »faszinierendsten Stimmen ihrer Generation« (Entertainment Weekly). Der New Yorker nannte den Roman »bezaubernd schön«, die New York Times feierte seine »erzählerische Wucht«. Daisy Johnson lebt in Oxford am Ufer der Themse.

 

Meine Meinung :

Unsere Protagonistin verbrachte ihre Kindheit zusammen mit ihrer Mutter auf einem Hausboot.

Vor sechzehn Jahren verschwand die Mutter plötzlich und es gab seither keinerlei Lebenszeichen mehr von ihr.

Die beiden hatten ein ganz besonderes Verhältnis zueinender und erfanden auch eigene Wörter und eine eigene Sprache.

Plöztlich aber nimmt ihre Mutter wieder Kontakt zu Gretel auf. Leider ist sie mittlerweile an Demenz erkrankt und pflegebedürftig. Sie hat nur kurze klare Momente, meistens kann sie sich an ihre Tochter kaum und wenn nur bruchstückhaft erinnern.

Der Roman ist in drei Teile gegliedert. Der Teil mit der Überschrift “ Cottage “ spielt in der Gegenwart, “ Jagd “ beschreibt die Suche von Gretel und “ Fluss “ spielt in der Vergangenheit auf dem Hausboot.

Daisy Johnson beschreibt in einer sehr bildhaften, metaphorischen Sprache das Leben von Gretel und ihrer Mutter, die zeitlebens oft mit ihrem Leben überfordert scheint.

Man muss als Leser voll konzentriert und aufmerksam sein, sonst kann man mit den verschiedenen Zeitebenen und der komplexen Erzählstruktur leicht den Überblick verlieren.

Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und braucht die volle Aufmerksamkeit vom Leser.

Mich hat der Schreibstil von Anfang an gefesselt und fasziniert und ich hoffe, dass wir von dieser Autorin noch sehr viel mehr lesen werden.

Wer ein aussergewöhnliches Buch abseits vom üblichen Mainstream sucht, dem kann ich dieses Werk nur ans Herz legen.

 

Ich vergebe für das Buch die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Schneenacht von Helene Tursten

Schneenacht: Kriminalroman (Die Embla-Nyström-Krimis 3)

 

Titel : Schneenacht

Autor : Helene Tursten

Verlag : btb-Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Kriminalroman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Embla Nyströms persönlichster Fall!

Kriminalinspektorin Embla Nyström verbringt den Winter im ländlichen Dalsland auf dem Hof ihres Onkels. Eines Morgens wird sie zu einem spektakulären Mordsfall gerufen. In einer Hütte im Wald liegt ein Toter mit Einschüssen in Kopf und Brustkorb. Embla erkennt den Mann sofort. Es ist einer der mutmaßlichen Entführer ihrer besten Freundin Lollo, die vor gut vierzehn Jahren spurlos verschwand und nie wieder auftauchte. Alte, schmerzhafte Erinnerungen werden wach und Embla beginnt zu ermitteln. Doch ein nächtlicher Schneesturm verwischt alle Spuren …

 

Die Autorin :

Helene Tursten, geboren 1954 in Göteborg, ist eine der beliebtesten schwedischen Kriminalautorinnen. Ihre Serie um die Göteborger Kriminalinspektorin Irene Huss hat nicht nur viele Fans, sondern wurde auch erfolgreich verfilmt. Neben neuen Fällen für die junge Polizistin Embla Nyström veröffentlicht Helene Tursten auch sehr erfolgreich Bände mit Krimigeschichten.

 

Meine Meinung :

Bei diesem Band handelt sich den dritten Teil der Embla Nyström – Reihe. Ich habe die beiden Vorgängerbände nicht gelesen und hatte nicht das Gefühl, dass mir zum Verständnis Vorkenntnisse fehlten.

Man kann das Buch also auf jeden Fall auch einzeln lesen.

In diesem Band erfahren wir einiges aus Embla Nyströms Vergangenheit. Vor 14 Jahren verschwand ihre beste Freundin Lollo. Diese wurde entführt und ist nie wieder aufgetaucht.

Leider kann sich Embla nur schemenhaft an die Geschehnisse erinnern, da sie zum Zeitpunkt des Verschwindens von Lollo sturzbetrunken war.

Heute nun verbringt Embla den Winter auf dem Hof ihres Onkels. Kurz darauf wird in einem Ferienhaus eine Leiche entdeckt. Diese Person ist kein Unbekannter für Embla und so beginnt sie zu ermitteln.

Kurz darauf überschlagen sich die Ereignisse, bei denen auch die verschwundene Louise eine grosse Rolle spielt.

Wird Embla herausfinden, was damals wirklich geschehen ist ?

Mir hat das Setting in diesem Kriminalroman sehr gut gefallen. Ein abgelegener Landstrich mit kauzigen und verschlossenen Personen.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und auch Embla ist mir immer mehr ans Herz gewachsen.

Man ist auch gut in die Ermittlungsarbeit involviert, auch wenn man an einigen Stellen aufpassen muss, dass man nicht die Übersicht verliert.

Helene Tursten hat hier einen Pageturner par excellence geschrieben, den ich fast in einem Rutsch gelesen habe.

Die eisige Landschaft hat ihr übriges zur Spannung beigetragen und auch die Auflösung war stimmig und glaubwürdig.

Die beiden Vorgängerbände sind schon bestellt und warten darauf, von mir gelesen zu werden.

Für dieses Buch gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

 

Ich vergebe für das Buch die Höchstbewertung von 5 Sternen.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Cryptos von Ursula Poznanski

Cryptos

Inhalt :

Wohin gehen wir, wenn wir nirgendwo mehr hinkönnen?

Kerrybrook ist Janas Lieblingswelt: Ein idyllisches Fischerdorf mit viel Grün und geduckten Häuschen. Es gibt Schafe, gemütliche Pubs und vom Meer her weht ein kühler Wind. Manchmal lässt Jana es regnen. Meistens dann, wenn es an ihrem Arbeitsplatz mal wieder so heiß ist, dass man kaum mehr atmen kann.
Jana ist Weltendesignerin. An ihrer Designstation entstehen alternative Realitäten, die sich so echt anfühlen wie das reale Leben: Fantasyländer, Urzeitkontinente, längst zerstörte Städte. Aber dann passiert ausgerechnet in Kerrybrook, der friedlichsten Welt von allen, ein spektakuläres Verbrechen. Und Jana ist gezwungen zu handeln …

Extrem spannend – beklemmend aktuell!

 

Die Autorin :

Ursula Poznanski wurde in Wien geboren. Über zehn Jahre lang war sie als Journalistin für medizinische Zeitschriften tätig. Nach dem fulminanten Erfolg ihrer Jugendbücher „Erebos“ und „Saeculum“ landete sie bereits mit ihrem ersten Thriller „Fünf“ auf den Bestsellerlisten. Bei Wunderlich folgten „Blinde Vögel“, „Stimmen“ und „Schatten“; gemeinsam mit Arno Strobel „Fremd“ und „Anonym“. 2019 veröffentlichte sie mit „Vanitas – Schwarz wie Erde“ ihren ersten Thriller bei Knaur. Seit 2013 widmet sich Ursula Poznanski ganz dem Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.

 

Dass Ursula Poznanski eine tolle Schriftstellerin ist, hat sie für mich schon mit ihrem Buch “ Erebos “ bewiesen.

Ihr neuestes Werk “ Cryptos “ spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft. Durch die Klimaerwärmung ist es auf der Erde fast unerträglich heiss geworden, so dass das normale Leben nicht mehr möglich ist.

Auch andere Ressourcen, wie Nahrung und Wasser, haben sich dem Ende zugeneigt und müssen künstlich aufbereitet werden.

Um diesem tristen Dasein zu entflehen, leben die meisten Menschen in sogenannten Kapseln und können eine schier unendliche Anzahl von virtuellen Welten besuchen. Sobald sie in einer dieser Welten einschlafen oder sterben, wachen sie wieder in ihrer Kapsel auf.

Dann kann man sich wieder in die gleiche Welt transferieren oder eine beliebige andere Welt aufsuchen.

Diese Realitäten werden von sogenannten Weltendesignern kreiert. Genau so eine Weltendesignerin ist auch unserer Protagonistin Jana Pasco.

Unter anderem hat sie eine Welt namens Kerrybrook kreiert, die unserem Irland sehr ähnlich ist. Diese ist sehr idyllisch und friedlich und man kann dort unbeschwert existieren.

Es gibt auch Welten speziell für Familien, Kampfwelten, Strafwelten und auch prähistorische Szenarien kann man besuchen.

Die Organisation, die dies alles managt und für die Jana tätig ist, nennt sich Mastermind. Diese Organisation ist auch für die Kapseln und die jeweiligen Depots, in denen sich die Kapseln befinden, zuständig.

Alles scheint auch gut zu laufen, bis eines Tages in Janas friedlicher Welt Kerrybrook ein Mord passiert.

Mastermind verhält sich nach Janas Dafürhalten sehr unkooperativ, was die Aufklärung betrifft und so beschliesst sie, auf eigene Faust herauszufinden, was eigentlich passiert ist.

Und damit bringt sie sich in Lebensgefahr…

Ursula Poznanski hat einen tollen Schreibstil und man ist als Leser sofort mitten im Geschehen.

Jana Pasco ist mir im Verlauf der Geschichte sehr ans Herz gewachsen und ich habe mit ihr mitgefiebert und gehofft, dass alles gut ausgeht.

Die verschiedenen Welten sind sehr gut ausgearbeitet und man hat das Gefühl, in einem Moment mitten im London des 17. Jahrhunderts zu sein und wenig später mit Dinosauriern zu kämpfen oder an Ritterturnieren teilzunehmen.

Diese dystopische Vision unserer Zukunft hat Ursula Poznanski erschreckend realitätsnah aufgebaut. Wenn wir jetzt nichts gegen die Klimaerwärmung tun, wird diese virtuelle Realität vielleicht bald die unsere sein.

Stürme, Tornados und andere Katastrophen sind an der Tagesordnung und die Erde ist nicht mehr lebenswert. Jetzt ist die Zeit des Handelns, damit wir der drohenden Zerstörung unserer Welt noch Einhalt gebieten können.

Dieses Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und ich kann die Lektüre sowohl Jugendlichen als auchErwachsenen nur wärmstens ans Herz legen.

 

 

Die Alchemie des kalten Feuers von Nathan Winter

Die Alchemie des kalten Feuers: Roman

 

Titel : Die Alchemie des kalten Feuers

Autor : Nathan Winter

Verlag : Blanvalet ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Prinz Oslic ist ein Genie – in der mittelalterlichen Welt Syriatis kommt er einem DaVinci gleich –, und seine Forschungen gehen ihm über alles. Da ermorden drei Hexer seinen Vater und reißen die Macht an sich. Oslic ist überzeugt, dass Zauberei ins Reich der Legenden gehört. Doch dann sieht er Dinge, die er niemals für möglich gehalten hätte. Nun muss er all sein Genie einsetzen, um seine Heimat zurückzuerobern. Doch kann seine Wissenschaft gegen Wunder bestehen, die den Gesetzen der Natur trotzen?

 

Vita :

Nathan Winter ist das Pseudonym eines deutschen Autors. Er wurde im Emsland (Niedersachsen) geboren und lebt seit seinem Universitätsabschluss in Archäologie und Skandinavistik in Münster.

 

Meine Meinung :

Prinz Oslic ist ein Genie in der mittelalterlichen Welt Syriatis. Unter anderem zeichnet er sich verantwortlich für die Erfindung der Zündhölzer und Armprothesen.

In einer Welt, in der Magie und Aberglaube noch eine große Rolle spielt, werden seine Erfindungen misstrauisch beäugt.

Nathan Winter schafft es , dass man als Leser nach nur wenigen Seiten mitten in der Geschichte drin ist.

Als Leser lernt man tolle Charaktere kennen, wie zum Beispiel die Assassinin Alheefa, den Ordensritter Vargen und viele andere.

Der Autor hat die Gabe, dass man immer mehr in die Geschichte versinkt, je weiter man liest und einem die Charaktere immer mehr vertraut werden und regelrecht ans Herz wachsen.

Nach und nach macht auch der Prinz eine stete Charakterentwicklung durch und wir verfolgen gebannt wie die kleine Gruppe den Kampf mit den Hexenmeistern aufnimmt, um Oslics Reich zu befreien.

Mir hat diese Welt so gut gefallen, dass ich das Buch in fast einem Rutsch gelesen habe. Wer tolle Fantasy sucht, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen.

Natahn Winter hat hier einen tollen Debutroman abgeliefert.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Eingefroren am Nordpol von Markus Rex

Eingefroren am Nordpol: Das Logbuch von der »Polarstern«. Die größte Arktisexpedition aller Zeiten - Der Expeditionsberich...

 

Titel : Eingefroren am Nordpol

Autor : Markus Rex

Verlag : C. Bertelsmann ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Sachbuch

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Expeditionsleiter Markus Rex über sein Jahr im Eis – mit exklusiven Fotos von der Expedition, vielen Grafiken und Karten

Am 20. September 2019 startete die größte Arktisexpedition aller Zeiten: Die »Polarstern« verließ den Hafen von Tromsö, um sich am Nordpol einfrieren zu lassen. An Bord hat sie Wissenschaftler aus 20 Nationen, die in der Arktis ein Jahr lang die Auswirkungen des Klimawandels untersuchen werden. Markus Rex, der Leiter der »MOSAiC« genannten Forschungsmission, erzählt in seinem Buch die Geschichte dieser einmaligen Expedition: Er berichtet vom Alltag unter den extremen Bedingungen der Arktis, von den logistischen und planerischen Herausforderungen und von den wissenschaftlichen Erkenntnissen, die die Forscher im Eis sammeln konnten. »Eingefroren am Nordpol« ist die Geschichte eines großen Forschungsabenteuers und zugleich ein eindringlicher Blick auf die dramatischen Folgen des Klimawandels.

 

Vita :

Markus Rex leitet die Atmosphärenforschung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, und ist Professor für Atmosphärenphysik an der Universität Potsdam. Er hat bereits unzählige Expeditionen in Arktis, Antarktis und andere entlegene Regionen der Welt unternommen, um die komplexen Klimaprozesse zu erforschen, die dort zu teils dramatischen Klimaveränderungen führen. Er leitet das MOSAiC-Vorhaben, die einmalige ganzjährige Expedition der »Polarstern« in die zentrale Arktis, an der 90 Institutionen aus 20 Ländern beteiligt sind. Erstmals bringt dieses Schiff eine Forschungsmannschaft im Winterhalbjahr und während der Dunkelheit der Polarnacht in die direkte Umgebung des Nordpols.

 

Meine Meinung :

Markus Rex nimmt uns in diesem Buch mit auf eine Expedition in die Arktis.

Mit insgesamt 20 Nationen will die Mosaic-Expedition versuchen, dem rasanten Klimawandel auf die Spur zu kommen.

Die einzelnen Abschnitte sind in die verschiedenen Jahreszeiten unterteilt, beginnend mit dem Herbst, an dem das Abenteuer beginnt.

Auf fast jeder Seite wird das Logbuch zusätzlich durch tolle Fotografien ergänzt.

So kann man sich als Leser die Expedition noch besser vorstellen und man hat fast das Gefühl, mit auf der Polarstern dabei zu sein.

Auch kommt der unvorhergesehene Corona Lockdown zur Sprache, der dem Unternehmen fast ein vorzeitiges Ende gesetzt hätte.

Es handelt sich hier auch nicht um ein wissenschaftliches Buch, sondern um den detaillierten Ablauf dieser Expedition und welche Meisterleistungen, auch in logistischer Hinsicht, hier vollbracht wurden.

Ein grosses Kompliment auch an Markus Rex, der diesen Bericht nicht trocken und wissenschaftlich rüberbringt, sondern einen lockeren und eingängigen erzählstil hat.

So wird dieses Buch mit keiner Seite langweilig oder sogar langatmig.

Gut gefallen haben mir zum Beispiel auch die anschaulich erzählten Begegnungen mit Eisbären oder wie die Versorgung der Teilnehmer gelingt, nämlich mit insgeamt vier Eisbrechern.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen und ich werde mich mit Sicherheit noch weiter mit dieser spannenden Materie beschäftigen.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Der Außerirdische ist auch nur ein Mensch von Harald Lesch

Der Außerirdische ist auch nur ein Mensch: Unerhört wissenschaftliche Erklärungen

 

Autor : Harald Lesch

Titel : Der Außerirdische ist auch nur ein Mensch

Verlag : Bassermann ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Sachbuch

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Vom sockenverschlingenden Bermudadreieck in der Waschmaschine bis zu neuen Schlaftechniken und raumfahrenden Fischen … Harald Lesch, Physikprofessor und Moderator seiner ZDF-Sendung „Leschs Kosmos“ lüftet die großen Geheimnisse unserer Welt. Er erklärt und kommentiert Klassiker, neueste Entdeckungen und Irrtümer der Forschung – nie sinnfrei, aber immer mit einer großen Prise Humor.

 

Vita :

Harald Lesch, geboren 1960 in Gießen, ist Professor für Astrophysik an der Universität München und lehrt Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie (SJ) in München. Er ist Fan von Goethe und Star Trek und moderiert die ZDF-Sendung „Leschs Kosmos“. Für seine Wissensvermittlung wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.

 

Meine Meinung :

Harald Lesch ist uns allen aus der ZDF-Sendung “ Leschs Kosmos “ bekannt.

Mir gefällt vor allem, wie er auch Laien schwierige Themen gut vermittelt und dementsprechend war ich auf dieses Buch sehr gespannt.

Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, manche erstrecken sich sogar nur über eine Seite, was mich schon etwas verwundert hat.

Ich habe das Buch immer mal wieder zur Hand genommen und ein paar Abschnitte gelesen. Manches brachte mich zum Schmunzeln und vieles auch zum Nachdenken.

Ich denke aber, Harald Lesch hätte hier weniger Themen zur Sprache bringen sollen, dafür sich mehr Zeit bei den einzelnen Kapiteln lassen sollen.

Ich hätte mir da etwas mehr Tiefgang gewünscht, es wird hier höchstens an der Oberfläche gekratzt.

Mir hat das Buch ganz gut gefallen und als Einstieg in verschiedene Sachbereiche ist es mit Sicherheit geeignet.

Aber tiefergehende wissenschaftliche Antworten liefert dieses Buch nicht.

 

Ich vergebe für das Buch 4 Sterne.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Eine bittere Wahrheit von Nicci French

Eine bittere Wahrheit: Thriller

 

Titel : Eine bittere Wahrheit

Autor : Nicci French

Verlag : C. Bertelsmann ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Sie ist keine Mörderin. Oder doch? Der neue Thriller des Bestsellerduos Nicci French: intelligent konstruiert und absolut süchtigmachend!

Erst seit Kurzem lebt Tabitha wieder im Ort ihrer Kindheit, einem idyllischen Dorf an der englischen Küste. Doch der Wunsch, dort Ruhe zu finden, verwandelt sich in einen Alptraum, als sie des Mordes an ihrem Nachbarn beschuldigt wird. Alle Indizien sprechen gegen sie. Und sie kann sich nicht erinnern, was an jenem 21. Dezember geschehen ist, als im Schuppen hinter ihrem Haus die schlimm zugerichtete Leiche gefunden wurde. Nun sitzt sie in Untersuchungshaft und wartet auf ihren Prozess. Ihre Anwältin rät ihr, sich schuldig zu bekennen. Doch Tabitha spürt, dass sie nicht die Mörderin ist. Und nur sie selbst kann das beweisen.

 

Vita :

Hinter dem Namen Nicci French verbirgt sich das Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French. Seit langem sorgen sie mit ihren höchst erfolgreichen Psychothrillern international für Furore. Sie leben Süden Englands.

 

Meine Meinung :

Der Name Nicci French steht für mich seit vielen Jahren für solide und unterhaltsame Thriller. Umso gespannter war ich auf das neueste Werk des sympathischen Autorenduos.

Wir lernen Tabitha Hardy kennen, die sich zu Beginn des Buches in Untersuchungshaft befindet. Ein Nachbar wurde tot aufgefunden und da Tabitha voller Blut war, wird sie des Mordes verdächtigt. Leider kann sie sich an die Tat nicht erinnern und ist somit natürlich die Hauptverdächtige.

Trotz der Versicherung, dass sie unschuldig ist, glaubt ihr nicht einmal ihre Anwältin und so nimmt Tabitha ihre Verteidigung selbst in die Hand.

In diesem Buch von Nicci French baut sich die Spannung nur langsam auf. Es braucht einige Zeit, bis die Geschichte in Fahrt kommt.

Tabitha ist keine Protagonistin, mit der der Leser sofort sympathisiert. Ich hatte zu Beginn des Buches das Gefühl, dass Tabitha uns etwas vorenthält und nicht ganz ehrlich ist.

Im Verlauf der Geschichte jedoch kann man die Handlungen von Tabitha nachvollziehen und man fängt an, mit ihr mitzufiebern.

Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen und auch das Ende hat mich restlos überzeugt und mich zusätzlich noch verblüfft zurückgelassen.

So soll ein guter Thriller sein. Ich warte schon gespannt auf das nächste Buch von Nicci French.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Die Zarin von Ellen Alpsten

Die Zarin: Roman

Titel : Die Zarin

Autor : Ellen Alpsten

Verlag : Heyne ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Sankt Petersburg, 1725. Es ist eine stürmische Nacht, in der Peter I. stirbt. Für seine Frau Katharina I. steht alles auf dem Spiel: Wird sie durch die korrupte Hand ihrer Gegner ihr Leben verlieren oder zur ersten Zarin in der Geschichte Russlands erklärt? Sie hält Totenwache und reist in Gedanken zurück. Zu den zwölf Kindern, die sie Peter schenkte, und von denen die meisten starben. Zur Ehe mit dem Zaren, den sie geliebt und verachtet, gefürchtet und umworben hat. Zu dieser Stadt, Sankt Petersburg, Peters Stadt, die sie zusammen gebaut haben. Und in die Zeit, als sie noch Marta hieß und die uneheliche Tochter eines Leibeigenen war – bevor ihr unaufhaltsamer Aufstieg an die Spitze der russischen Gesellschaft begann.

Ellen Alpstens emotionsgeladenes Epos über Zarin Katharina I. in überarbeiteter und modernisierter Fassung.

 

Vita :

Ellen Alpsten wurde 1971 in Kenia geboren, verbrachte ihre Kindheit und Jugend dort und studierte dann in Köln und Paris. Sie arbeitete in der Entwicklungshilfe an der Deutschen Botschaft Nairobi und als Moderatorin bei Bloomberg TV. Heute ist sie freie Schriftstellerin und Journalistin, u.a. für die FAZ, Vogue und Spiegel Online.

 

Meine Meinung :

Ellen Alpsten entführt uns Leser hier an den Hof von Peter dem Großen und seiner Gemahlin, der Zarin Katharina.

Das Buch beginnt 1725 mit dem Tod des Zaren im Winterpalast in Sankt Petersburg. In Rückblenden erzählt Zarin Katharina uns hier ihre Lebensgeschichte.

Katharina I. Alexejewna stammte aus einfachsten Verhältnissen und war zunächst die Lebensgefährtin des Zaren, bis sie 1712 seine Gattin wurde. Sie gebar ihm zwölf Kinder, von denen zehn schon relativ früh verstarben.

Nach dem Tod des Zaren 1725 war sie zwei Jahre lang Kaiserin von Russland, bevor sie 1727 an der Schwindsucht verstarb.

Ellen Alpsten zeichnet hier ein sehr detailliert ausgearbeitetes Sittengemälde des russischen Hofes. Besonders deutlich wird die immense Kluft zwischen arm und reich.

In opulenten Bildern lässt uns die Autorin am Leben im Winterpalast teilnehmen und auch das Leben der Zarenfamilie wird bis ins kleinste beschrieben.

Als Leserin  fühlte ich mich mitten im Hofleben und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Wir werden als Leser Zeuge von der Entstehung Sankt Petersburgs und der grauenhaften Ausbeutung der Arbeiter.

Die Schilderungen vom ausschweifenden Leben des Zaren haben mir mehr als einmal den Atem stocken lassen. Saufgelage, durchzechte Nächte, Grausamkeiten an Frauen werden in diesem Roman bildgewaltig wiedergegeben.

Ellen Alpsten hat einen tollen und eingängigen Sprachstil, der diese vergangene Zeit wieder aufleben lässt.

Gut gefallen hat mir, dass Ellen Alpsten akribisch recherchiert hat und dieser Roman wirklichkeitstreu erzählt wird.

Wer einen anspruchsvollen historischen Roman sucht, dem kann ich dieses tolle Werk nur wärmstems ans Herz legen.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

 

Coco und wie sie die Welt sah von Patrick Mauries und Jean-Christophe Napias

Coco und wie sie die Welt sah: Coco Chanel in unvergesslichen Zitaten

 

Titel : Coco und wie sie die Welt sah

Autor : Patrik Meuries und Jean-Christophe Napias

Verlag : Prestel ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Sachbuch

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Coco Chanel ist nicht nur als Designerin eine Legende. Mit messerscharfem Verstand und trockenem Humor formulierte sie ihre Einsichten zu Stil, Luxus und Mode, aber auch zu ihren Zeitgenossen. Die besten ihrer überlieferten Gedanken und Zitate sind in diesem edel gestalteten Geschenkbuch versammelt, begleitet von eleganten Illustrationen. Egal, ob es über Arbeit, Geschmack oder vermeintliche Gesellschaftsnormen geht – Coco Chanel war nie um einen Spruch verlegen, und so zeitlos wie ihre Mode sind auch ihre Bonmots. Das perfekte Geschenk für alle Fashionistas!

 

Vita :

PATRICK MAURIÈS ist Autor, Herausgeber, Kritiker und Sammler. Bei Prestel erschienen von ihm Chanel Catwalk, Chanel: Karl Lagerfeld – Die Kampagnen sowie Karl und wie er die Welt sah. Er lebt und arbeitet in Paris.

JEAN-CHRISTOPHE NAPIAS arbeitet als Autor, Übersetzer und Lektor für Bücher über Dandies, Tanzmusik und Campingkultur.

 

Meine Meinung :

Zuerst einmal ein Riesenkompliment an den Prestel Verlag für dieses tolle Buch. Edel und stilvoll in Szene gesetzt wie Coco Chanel selbst.

Coco Chanel gründete Anfang der 1910er Jahre das Modeimperium Chanel und gilt als herausragende Persönlichkeit der Modegeschichte.

In fünfzehn Kapiteln nimmt uns dieses Werk mit in die Welt von Coco Chanel und die grossen Modehäuser.

Wir lernen Cocos sicht auf Eleganz, Stil, Schmuck, Parfum und vieles mehr kennen.

Die einzelnen Kapitel sind kurz gehalten und bestehen aus Zitaten und Gedanken, die auch heute noch absolut aktuell und zeitlos sind.

Gut gefallen hat mir auch die Haptik des Buches. So eine edle Aufmachung habe ich bis jetzt bei noch keinem Buch gesehen. Es spiegelt absolut den Stil Coco Chanels wieder.

Man kann die Eleganz förmlich fühlen. Dieses Buch bereichert auf jeden Fall jedes Bücherregal und ist ein echter Hingucker.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Eine Liebe in Paris – Romy und Alain von Thilo Wydra

Eine Liebe in Paris – Romy und Alain

 

Titel : Eine Liebe in Paris – Romy & Alain

Autor : Thilo Wydra

Verlag : Heyne ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Biografie

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Sie gelten als das Traumpaar der 1960er-Jahre – Romy Schneider und Alain Delon. Als sie sich 1958 bei den Dreharbeiten der Arthur-Schnitzler-Verfilmung »Christine« erstmals in Paris begegnen, verlieben sie sich ineinander. Fünf Jahre sollte diese außergewöhnliche, von zahlreichen Höhen und Tiefen geprägte Liaison dauern. Trotz Trennung standen sie vier Jahre später für den Kultfilm »Der Swimmingpool« erneut als Liebespaar vor der Kamera. Und es begann eine Freundschaft, die bis zu Romy Schneiders frühem und tragischem Tod 1982 anhielt. Als sie starb, war es Alain Delon, der sich um alles kümmerte. Sie war für ihn die Liebe seines Lebens: »Unsere Liebe hat nicht aufgehört. Sie hat sich verändert.«

Autor und Biograph Thilo Wydra hat für diese Geschichte einer großen Liebe mit zahlreichen Zeitzeugen in Frankreich und in Deutschland Gespräche geführt, Freunde und Kollegen von Romy Schneider und Alain Delon kommen ausführlich zu Wort – darunter etwa Jane Birkin, Senta Berger, Mario Adorf, Jean-Claude Carrière, Michael Verhoeven, Volker Schlöndorff und viele andere mehr. In ihren persönlichen Erinnerungen wird dieses deutsch-französische Liebespaar wieder lebendig.

 

Vita :

Thilo Wydra, geboren 1968 in Wiesbaden, lebt überwiegend in München. Studium der Komparatistik, Germanistik, Kunstgeschichte und Filmwissenschaft an den Universitäten Mainz und Dijon (Burgund). Publiziert in verschiedenen Tageszeitungen (Der Tagesspiegel, F.A.Z.), Zeitschriften (Filmecho/Filmwoche) und Websites (Goethe Online, Zeit Online). Von 2004 bis 2011 Deutschland-Korrespondent der Internationalen Filmfestspiele von Cannes.

 

Meine Meinung :

Während der Dreharbeiten zu dem Film “ Christine “  im Jahr 1958 verliebte sich die damals blutjunge Romy Schneider in Alain Delon.

Dieses Buch ist eine Hommage an die Liebe dieser zwei Filmgrössen.

Das Buch ist mit “ Kindheit und Jugend „, Liebe “ und “ Freundschaft “ in drei Teile gegliedert.

Desweiteren besteht das Buch aus Zeittafeln zu den beiden Schauspieler, eine umfangreiche Filmographie und vieles weitere machen das Buch zu etwas ganz besonderem.

Erwähnenswert sind auch viele liebevoll und behutsam ausgesuchte Bilder, die uns Lesern Romy Schneider und Alain Delon nochmals näherbringen.

Gut gefallen hat mir, dass der Autor auch ehemalige Freunde und Weggefährten zu Wort kommen lässt.

Leider waren die beiden nur fünf Jahre ein Paar, aber im Laufe der Zeit bis zu dem tragischen Tod von Romy Schneider waren die beiden durch eine tiefe Freundschaft verbunden.

Thilo Wydra hat durch seine akribische Recherche, auch mit Hilfe von Zeitzeugen hier ein kleines Meisterwerk geschaffen.

Das Buch lädt uns immer wieder ein, darin zu schmökern und uns an den tollen Fotos zu erfreuen.

Dieses Werk ist ein wahrer Augenschmaus in jedem Bücherregal und darf bei keinem Filmliebhaber fehlen.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Piranesi von Susanna Clarke

Piranesi: Roman Kindle Ausgabe

 

Titel : Piranesi

Autor : Susanna Clarke

Verlag : Blessing ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Ein riesiges Gebäude, in dem sich endlos Räume aneinanderreihen, verbunden durch ein Labyrinth aus Korridoren und Treppen. An den Wänden stehen Tausende Statuen, das Erdgeschoss besteht aus einem Ozean, bei Flut donnern die Wellen die Treppenhäuser hinauf. In diesem Gebäude lebt Piranesi. Er hat sein Leben der Erforschung des Hauses gewidmet. Und je weiter er sich in die Zimmerfluchten vorwagt, desto näher kommt er der Wahrheit – der Wahrheit über die Welt jenseits des Gebäudes. Und der Wahrheit über sich selbst.

 

Vita :

Ein riesiges Gebäude, in dem sich endlos Räume aneinanderreihen, verbunden durch ein Labyrinth aus Korridoren und Treppen. An den Wänden stehen Tausende Statuen, das Erdgeschoss besteht aus einem Ozean, bei Flut donnern die Wellen die Treppenhäuser hinauf. In diesem Gebäude lebt Piranesi. Er hat sein Leben der Erforschung des Hauses gewidmet. Und je weiter er sich in die Zimmerfluchten vorwagt, desto näher kommt er der Wahrheit – der Wahrheit über die Welt jenseits des Gebäudes. Und der Wahrheit über sich selbst.

 

Meine Meinung :

Für Piranesi ist Das Haus Die Welt. Er durchstreift unzählige Korridore, Vestibüle und Säle.

In jedem Saal befinden sich unzählige Statuen, Die Menschen in den verschiedensten Lebenssituationen zeigen. Piranesi überträgt diese unermüdlich und akribisch in sein Statuenverzeichnis.

Seiner Meinung nach hat er schon immer in Dem Haus gelebt. An eine Zeit davor kann er sich nicht erinnern, weshalb er auch eine eigene Zeitrechnung eingeführt hat.

Seine Welt beschränkt sich auf ihn, Den Anderen und dreizehn Tote, die im Verlauf der Zeit wohl in Dem Haus verstorben sind.

Der Andere hat unserem Protagonisten den Namen Piranesi gegeben, an seinen richtigen Namen erinnert er sich nicht.

Nach und nach verändert sich die Welt von Piranesi, als der Prophet in sein Leben tritt.

Plötzlich merkt Piranesi, dass er scheinbar vieles vergessen hat und beginnt in seinen Tagebüchern zu blättern, da er dort sorgfältig Begebenheiten und Begegnungen festgehalten hat.

Er ist erstaunt und gleichzeitig verängstigt, da er von Ereignissen und Personen liest, an die er sich nicht erinnern kann.

So wird er auch gegenüber Dem Anderen misstrauisch, da dieser ihm scheinbar nicht immer die Wahrheit erzählt.

Im Verlauf der Lektüre klärt sich das Schicksal Piranesis auf und wir als Leser verstehen nach und nach die Welt, in der Piranesi lebt.

Ich möchte an dieser Stelle auch nicht zuviel von der Geschichte preisgeben, denn jeder soll in den vollen Genuss dieses tollen Buches kommen.

Zu Beginn wird man als Leser vollkommen unvorbereitet in die Geschichte hineingeworfen. Man ist vom Setting total überrascht, gleichzeitig aber auch völlig fasziniert.

Schon nach wenigen Seiten wirkt der Zauber dieses Buches und man ist komplett in der Geschichte gefangen.

Susanna Clarke hat hier für mich ein absolutes Meisterwerk geschaffen. Mit ihrem ruhigen Erzählstil hat sie mich schon nach wenigen Seiten in die Geschichte hineingezogen.

Ich habe mit Piranesi Säle erforscht, Statuen beschrieben und die verschiedenen Jahreszeiten erlebt. Wir haben gefischt und einen Gezeitenkalender erstellt, da die unteren Säle öfter vom Wasser überflutet werden.

Schon nach kurzer Zeit habe ich Piranesi in mein Herz geschlossen und ihn um sein ruhiges und bescheidenes Leben bewundert. Wie wenig man eigentlich wirklich braucht, wird hier deutlich.

Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, denn einmal angefangen zu lesen, ist es fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.

Ich werde mir auf jeden Fall weitere Bücher von Susanna Clarke ansehen, denn für mich ist sie eine begnadete und grossartige Schriftstellerin.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Elmet von Fiona Mozley

Elmet: Roman

 

Titel : Elmet

Autor : Fiona Mozley

Verlag : btb ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Eine schmerzhaft schöne Familiengeschichte – preisgekrönt, bejubelt, berührend.

John Smythe ist mit seinen Kindern Cathy und Daniel aufs Land gezogen, nach Yorkshire, in die Wälder von Elmet. Dort hegen die drei den Traum von einem anderen, friedvollen Leben. Sie wohnen in einem Häuschen, das sie eigenhändig erbaut haben, mitten in der Natur, nicht weit von der Eisenbahnlinie Edinburgh-London entfernt. Nur manchmal muss der Vater fort zu illegalen Faustkämpfen. In diesen Zeiten, in denen es immer weniger Arbeit gibt im Norden Englands, der einzige Weg, um die Familie über Wasser zu halten. Doch dann steht eines Tages ein Mann vor der Tür, der behauptet, dass alles ihm gehört – der Wald, der Grund und Boden, das Häuschen, in dem sie leben. Ihn kümmert der Wald eigentlich nicht, er bewirtschaftet ihn nicht. Aber er pocht auf sein Recht.

 

Vita :

Fiona Mozley wurde 1988 in Hackney bei London geboren. Sie studierte in Cambridge und lebt heute in York, im Nordosten Englands, wo sie im Little Apple Bookshop arbeitet. Das erste Kapitel von »Elmet« tippte Fiona Mozley auf einer Zugfahrt nach London in ihr Handy. Der Guardian nannte den Roman »ein Juwel«, der Economist »überwältigend und unvergesslich«. Er wurde u.a. mit dem Sunday Times Writer of the Year Award und dem Sommerset Maugham Award ausgezeichnet und stand auf der Shortlist des Man Booker Prize.

 

Meine Meinung :

Elmet war im Frühmittelalter zwischen dem 5. und 7. Jahrhundert ein unabhängiges, britannisches Königreich.

Gleich zu Beginn der Geschichte werden wir Zeuge einer atemlosen Jagd durch die heutigen Wälder von Elmet, in denen scheinbar alles zerstört ist.

Die eigentliche Geschichte beginnt dann einige Zeit früher.

Die Kinder Daniel und Cathy leben mit ihrem Vater John Smythe in einem selbstgebauten Haus auf einem Stück Land in den Wäldern auf den Überresten von Elmet.

Tragischerweise gehört ihnen das Land nicht, sondern dem Grossgrundbesitzer Price. Und dieser pocht auf sein Besitzrecht, obwohl er mit dem Land nichts anfangen will.

John Smythe verdient sein Geld mit gelegentlichen illegalen Faustkämpfen und will nur ein autarkes, selbstbestimmtes Leben auf einem kleinen Stück Land mit seinen Kindern leben.

Wir lernen im weiteren Verlauf noch Vivien kennen, die eine Freundin der Mutter war. Sie kümmert sich um die Bildung der Kinder, die nur sporadisch zur Schule gehen.

Dem Leser wird bei der Lektüre recht schnell klar, dass dieser Konflikt zwishen John Smythe und Price nur in einer Katastrophe enden kann.

Fiona Mozley gelingt es, die Spannung langsam und subtil aufzubauen, so dass die sich anbahnende Katastrophe nach und nach vor dem Leser entfaltet.

Interessant fand ich, dass man zu Anfang gar nicht sicher ist, in welcher Zeit die Geschichte spielt. Die Story ist zeitlos, sie könnte in jeder beliebigen Vergangenheit oder Zukunft angesiedelt sein.

In der Gegenwart wird die Geschichte von Daniel erzählt, ansonsten erfahren wir in Rückblenden, wie dieses Projekt so tragisch scheitern konnte.

Fiona Mozley hat hier eine atmosphärisch dichte, brutale und eindringliche Geschichte zu Papier gebracht, die beeindruckend zeitlos ist.

Nicht umsonst wurde das Werk für den Booker Price 2017 nominiert.

Hoffentlich wird es noch viele weitere Bücher dieser beeindruckenden Autorin geben.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Die Schweigende von Ellen Sandberg

Die Schweigende: Der neue große Roman der Bestsellerautorin

 

Titel : Die Schweigende

Autor : Ellen Sandberg

Verlag : Penguin Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Manche Erinnerungen hinterlassen tiefe Narben auf der Seele …

München, 2019. Im Garten der Familie Remy verdorren langsam die Rosenbüsche, die zur Geburt der drei Töchter gepflanzt wurden. Imke, Angelika und Anne sind längst erwachsen und gehen ihrer Wege – bis zu dem Tag, an dem ihr Vater beigesetzt wird. Denn auf dem Sterbebett nimmt er Imke ein Versprechen ab, das schnell eine zerstörerische Kraft entfaltet – und das sie alles hinterfragen lässt, was sie über ihre Mutter zu wissen glaubt.1956. Im Nachkriegsdeutschland wächst eine neue Generation heran. Die lebenslustige Karin spart für ihre erste Jeans, träumt von Elvis Presley und davon, später Ärztin zu werden. Sie ahnt nicht, dass die Schatten der Vergangenheit lang und mächtig sind – und welch verheerenden Folgen eine spontane Entscheidung haben wird. Nicht nur für sie.

Nach dem großen Erfolg von »Das Erbe« der neue Roman der Bestsellerautorin Ellen Sandberg.

 

Die Autorin :

Ellen Sandberg ist eine erfolgreiche Münchner Autorin. Ihre groß angelegten Spannungs- und Familienromane stehen regelmäßig in den Top Ten der SPIEGEL-Bestsellerliste. Sie arbeitete zunächst in der Werbebranche, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Mit ihren Romanen »Die Vergessenen«, »Der Verrat« und »Das Erbe« bewegte und begeisterte sie ihre Leserinnen und Leser. Unter ihrem bürgerlichen Namen Inge Löhnig veröffentlicht sie eine erfolgreiche Krimireihe.

 

Meine Meinung :

Karin Remy ist nach einer langen Ehe seit kurzer Zeit Witwe. Aus dieser Ehe sind drei Töchter hervorgegangen, die sich in ihrem Wesen und ihrem Charakter alle komplett voneinander unterscheiden.

Gemeinsam ist ihnen die unendliche Trauer um ihren Vater, der ihnen Zeit seines Lebens Liebe und Fürsorge entgegengebracht hat.

Ganz im Gegensatz zu ihrer Mutter Karin, die kaum Gefühle zeigen kann und eher distanziert und sogar emotionslos wirkt.

Kurz vor seinem Tod hat der Vater seiner Tochter Imke aufgetragen, nach einem gewissen Peter zu suchen.

Diesen Wunsch will Imke ihrem Vater natürlich erfüllen und so kommen die Töcher nach und nach auf die Spur schrecklicher Begebenheiten nach dem Zweiten Weltkrieg und schliesslich lüften sie sogar das Geheimnis um ihre Mutter.

Ellen Sandberg hat hier einen unter die Haut gehenden Roman geschrieben.

Es geht um die Schicksale von Heimkindern im Nachkriegsdeutschland und ihre körperliche und seelische Misshandlung und Ausbeutung.

Die Geschichte hat noch tagelang nachgehallt und wird mir immer im Gedächtnis bleiben.

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen und durch viele Perspektivwechsel und unerwartete Wendungen kann man als Leser das Buch kaum aus der Hand legen.

Karin lernen wir im Sommer 1956 kennen und begleiten sie fast durch ihr ganzes Leben.  Erschütternd fand ich, dass das Trauma, welches Karin erlitten hat, noch in die nächste Generation hineinzieht und dort seine Spuren hinterlässt.

Die drei Schwestern Imke, Angelika und Anne litten zeitlebens unter der Gefühlskälte der Mutter und jetzt im Erwachsenenalter hat jede von ihnen ihr emotionales Päckchen zu tragen.

Ich war fassungslos ob der Grausamkeiten, die sich hier in Deutschland abgespielt haben und deren Opfer Kinder waren.

Ellen Sandberg hat hier ein schlimmes Kapitel der deutschen Geschichte aufgegriffen und anhand des Schicksals von Karin Remy eindringlich erzählt.

Dies wird sicherlich nicht mein letztes Buch von dieser grossartigen Schriftstellerin sein.

 

Ich vergebe für das Buch die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Das Bootshaus von Rachel Abbott

Das Bootshaus: Thriller (Stephanie King 2)

 

Titel : Das Bootshaus

Autor : Rachel Abbott

Verlag : blanvalet ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Ein Treffen alter Freunde, ein tragisches Unglück und Jahre später ein mörderisches Spiel, das all die lang gehegten Geheimnisse offenbaren soll …

Anlässlich seiner Hochzeit lädt Lucas seine alten Freunde mit deren Partnern in sein luxuriöses Haus an der Küste Cornwalls ein. Doch dann ereignet sich eine schreckliche Tragödie: Lucas‘ Schwester Alex ertrinkt. Sergeant Stephanie King und Detective Inspector Angus Brodie werden gerufen, aber alles deutet auf Selbstmord hin.
Ein Jahr später lädt Lucas seine Freunde erneut ein, um seinen Hochzeitstag zu feiern. Doch ist das wirklich der Grund? Denn Lucas möchte ein Spiel spielen. Alle haben sie ihre Kostüme, ihre Rollen, und jeder muss mitspielen. Doch was will er von ihnen? Und was wird geschehen, wenn das Spiel vorbei ist? Und plötzlich stehen auch Stephanie King und Angus Brodie wieder vor der Tür, auf der Suche nach einer vermissten Frau …

 

Vita :

Rachel Abbott, geboren und aufgewachsen in Manchester, leitete viele Jahre als Systemanalytikerin ihre eigene kleine Softwarefirma. 2011 veröffentlichte sie ihren ersten Roman als Selfpublisherin und landete damit auf Anhieb einen Riesenerfolg. Seither führen ihre Romane regelmäßig die E-Book-Bestsellerlisten in Großbritannien und den USA an. Heute lebt Rachel Abbott abwechselnd in Italien und in ihrem Haus auf der Kanalinsel Alderney, wo sie auch ihre Romane schreibt.

 

Meine Meinung :

Nach ihrem DebÜt “ Wo die Angst beginnt “ ist dies der zweite Thriller um die Ermittlerin Stephanie King.

Ein Jahr, bevor die eigentliche Handlung einsetzt, läd Lucas Jarrett anlässlich seiner Hochzeit einige Freunde auf sein Anwesen ein, um mit ihnen zu feiern. Die Party nimmt ein jähes Ende, als Lucas Schwester Alex ertrinkt.

Alles scheint auf Selbstmord hinzudeuten.

Die Ereignisse lassen Lucas scheinbar keine Ruhe und so bekommen seine Freunde ein Jahr später erneut eine Einladung. Mit den gleichen Kleider, dem gleichen Essen sollen die Geschehnisse noch einmal “ nachgespielt “ werden.

Lucas ist der festen Überzeugung, dass seine Schwester ermordet wurde und will nun herausfinden, wer der Täter ist.

Parallel dazu ermittelt die ansässige Polizei im Vermisstenfall einer jungen Rumänin, die anscheinend Lucas nicht unbekannt war.

Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Jemma, der Ehefrau von Matt erzählt. Sie kennt die übrigen Freunde bis dato nicht und weiss auch nichts von Alex und deren Trauma, über das niemand spricht.

Die Beziehung der Freunde untereinander scheint sehr angespannt zu sein und jeder scheint jedem zu misstrauen.

Rachel Abbott versteht es, gekonnt die Spannung aufzubauen und kontinuierlich zu steigern.

Als Leser tappt man gänzlich im Dunkeln und weiss auch nicht, was Alex für ein Trauma hatte oder was ihr vor vielen Jahren widerfahren ist.

Das undurchsichtige Spiel von Lucas tut sein übriges, um uns Leser an das Buch zu fesseln.

Die beiden Ermittler nehmen auch nur am Rand an der Handlung teil, so dass der Focus komplett auf den Protagonisten und den Geschehnissen von damals und heute liegt.

Mir hat der Thriller von Rachel Abbott wieder sehr gut gefallen und ich bin schon auf weitere Fälle der Ermittler Stephanie King und Angus Brodie gespannt.

 

Ich vergebe für das Buch die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Der Todesspieler von Jeffery Deaver

Der Todesspieler: Ein Colter-Shaw-Thriller

Titel : Der Todesspieler

Autor : Jeffery Deaver

Verlag : Blanvalet ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

»Du wurdest ausgesetzt. Flieh, wenn du kannst. Oder stirb mit Würde.« – Auftakt der spektakulären neuen Thriller-Reihe von SPIEGEL-Bestsellerautor Jeffery Deaver.

Colter Shaw ist hart, er ist kompromisslos und die letzte Rettung für die Menschen, denen die Polizei nicht helfen kann oder will … Er ist ein hervorragender Spurenleser und verdient seinen Lebensunterhalt damit, für Privatpersonen vermisste Personen aufzuspüren. Als er von einer verschwundenen Collegestudentin hört, bietet er dem verzweifelten Vater seine Hilfe an. Shaws Ermittlungen führen ihn in das dunkle Herz von Silicon Valley und die knallharte, milliardendollarschwere Videospielindustrie. Es gelingt ihm, die junge Frau zu finden und nach Hause zu bringen. Doch dann gibt es eine zweite Entführung und alles deutet darauf hin, dass es sich um denselben Täter handelt. Nur dieses Mal kann Shaw das Opfer nicht lebend retten. Alle Hinweise führen zu einem Videospiel, in dem der Spieler mithilfe von fünf verschiedenen Gegenständen versuchen muss zu überleben. Shaw ist überzeugt, dass der Täter versucht, das Spiel zum Leben zu erwecken. Er muss ihn stoppen, denn der Todesspieler hat gerade erst angefangen …

 

Der Autor :

Ein gelähmter Expolizist und seine Assistentin, eine Verhörspezialistin und ein Location Scout: Das sind einige der ungewöhnlichen Protagonisten, auf die man in den Thrillern Jeffrey Deavers treffen kann. Mit dem Ermittlerpaar Lincoln Rhyme, Forensikexperte, und Amelia Sachs, junge Polizistin, wurde der US-Amerikaner berühmt. Der Erfolg als Autor ermöglichte es Deaver, seinen Beruf als Rechtsanwalt aufzugeben und sich ganz aufs Schreiben zu konzentrieren. Seine Werke sind inzwischen in mehr als 25 Sprachen übersetzt und erscheinen in etwa 150 Ländern weltweit. Für seine Bücher erhielt er u. a. den „Steel Dagger“ der British Crime Writers‘ Association und den „Nero Wolfe Award“.

 

Meine Meinung :

Im neuesten Werk von Jeffery Deaver begleiten wir Colter Shaw. Dieser ist Prämienjäger, nicht zu verwechseln mit einem Kopfgeldjäger.

Colter Shaw übernimmt Fälle, bei denen es eine saftige Belohnung für die Aufklärung gibt.

Sein aktueller Fall besteht darin, eine vermisste junge Frau ausfindig zu machen. Dabei führt ihn seine Suche mitten hinein ins Silicon Valley, ins Herz der Videopieleindustrie.

Es gelingt ihm, die Frau lebend zu finden, doch kurz darauf verschwindet eine zweite Frau, die Shaw leider nicht mehr retten kann.

Das Vorgehen bei beiden Opfern ähnelt sich, so dass man davon ausgehen kann, dass es sich um den selben Täter handelt.

Es ergeben sich Hinweise darauf, dass die Fälle mit einem Videospiel in Verbinding stehen, bei dem der Spieler mit Hilfe von fünf Gegenständen versuchen muss zu überleben.

Kann Colter Shaw den Todesspieler stoppen ?

Mit diesem Protagonisten hat Jeffery Deaver eine ganz aussergewöhnliche Figur geschaffen.

Aufgewachsen auf einem abgelegenen Anwesen hat ihm sein Vater schon früh das Fährtenlesen und Überleben in der Wildnis beigebracht.

Desweiteren verfügt Colter Shaw über eine weitere Eigenart : Er teilt alles in Wahrscheinlichkeiten ein und handelt auch danach.

Leider kommen ihm diese Eigenarten auch manchmal in die Quere, was ihn aber umso mehr sympathischer erscheinen lässt.

Meiner Meinung nach hat der Altmeister der Spannungsliteratur hier einen ganz tollen Charakter erschaffen. Dieser ist so präsent, dass die eigentliche Handlung zeitweise etwas hinten ansteht.

Der Einblick in die Gaming-Szene und die Spieleentwicklung war für mich ein zusätzlicher Leckerbissen.

Viele überraschende Wendungen und Plottwists sorgen für zusätzliche Spannung und machten das Buch für mich zu einem echten Lesehighlight.

Ich bin schon auf weitere Fälle mit dem Prämienjäger Colter Shaw gespannt.

 

Ich vergebe für das Buch die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Die Telefonistin – Mrs. Dalton hört mit von Gretchen Berg

Die Telefonistin – Mrs. Dalton hört mit: Roman

 

Titel : Die Telefonistin – Mrs. Dalton hört mit

Autor : Gretchen Berg

Verlag : Diana ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

USA 1950: Eine Kleinstadt, eine neugierige Telefonistin und ein unerhörtes Gerücht, das ihre ganze Welt verändert

Niemand kennt die Einwohner einer beschaulichen Kleinstadt in Ohio so gut wie Telefonistin Vivian Dalton. Sie verbindet Telefonleitungen und Leben. Zuhören darf sie zwar streng genommen nicht, doch sie tut es trotzdem. Eines Nachts belauscht sie ein Gespräch und erfährt, dass ihr Mann angeblich mit einer weiteren Frau verheiratet sein soll. Empört will Vivian beweisen, dass an diesem Gerücht nichts dran ist – das wäre ja ein Skandal! Schon bald merkt sie aber, dass in einer Kleinstadt immer ein Geheimnis zum nächsten führt …

USA 1950: Eine Kleinstadt, eine neugierige Telefonistin und ein unerhörtes Gerücht, das ihre ganze Welt verändert
Inspiriert vom Leben ihrer Großmutter schreibt Gretchen Berg einen Roman voll 1950er-Jahre-Flair, Petticoats, knallrotem Lippenstift und pikanter Skandale
Für Fans von The Marvelous Mrs. Maisel, Ku´damm 56 und Cable Girls.

 

Vita :

Gretchen Berg wurde an der Ostküste der USA geboren und wuchs im Mittleren Westen auf. Sie lehrte Englisch in Südkorea und im Nordirak und bereiste alle sieben Kontinente. Heute lebt sie in Chicago, Illinois. Ihr Debutroman »Die Telefonistin. Mrs. Dalton hört mit« ist inspiriert von der Geschichte ihrer Großmutter, die in den 1950er-Jahren in einer Telefonvermittlung arbeitete.

 

Meine Meinung :

Gretchen Berg nimmt uns mit in die Fünfziger Jahre der USA.

Vivian Dalton lebt in einem kleinen Städtchen in Ohio und arbeitet als Telefonistin. Leider belauscht sie gerne die Telefonate ihrer Mitmenschen und wird auf einmal selbst zur Zielscheibe eines bösen Gerüchtes.

Ihr Mann soll angeblich mit einer weiteren Frau verheiratet sein. Was nun ?

Gretchen Berg versteht es wunderbar, das Flair der Fünfziger einzufangen. Kleinstadtleben, Hausfrauendasein und vor allem der tägliche “ Kampf“, wie man bei den Nachbarn dasteht und das ja alles nach aussen hin in Ordnung ist.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, vorrangig aber aus der Sicht von Vivian Dalton.

Leider wirkte sie für mich recht oberflächlich und nur darauf bedacht, den Schein zu wahren. Sie stellt sich auch recht naiv und einfältig dar und hat sich als Vorbild die Tratschtante Betty Miller ausgesucht, die nicht arbeiten muss und der sie unbedingt nacheifern muss.

Leider bin ich mit Vivian Dalton nicht recht warm geworden, da sie oft in Klischees abrutscht, Vorurteile hat und selten Dinge hinterfragt oder durchdenkt.

Hierin liegt meiner Meinung nach aber die Stärke der Autorin Gretchen Berg. Sie stellt das Kleinstadtleben authentisch dar und man kann sich als Leser gut vorstellen, das das Leben dort genauso abgelaufen ist. Nicht idyllisch, wie man vielleicht denken könnte, sondern voller Neid und Missgunst und vor allem meist haltloser Vorurteile.

Mir hat das Buch gut gefallen, da wäre aber auf jeden Fall noch Luft nach oben gewesen.

 

Ich vergebe für das Buch 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Die Besucher von Tom Wood

Die Besucher: Thriller von [Tom Wood, Leo Strohm]

 

Titel : Die Besucher

Autor : Tom Wood

Verlag : Goldmann ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Sie fragen nach deinem Mann. Sie wollen nur mit ihm reden. Sie lügen … Brillante Spannung voller Action und spektakulärer Wendungen!

»Ihr Mann ist nicht der, der er zu sein vorgibt«. Das behaupten die zwei FBI-Ermittler, die vor der Tür von Jemima Talhoffer stehen. Sie bitten die junge Frau, sie zu begleiten, um ihr ein paar Fragen zu Leo zu stellen. Angeblich ist er in dunkle Geschäfte verwickelt. Da klingelt plötzlich das Telefon. »Vertrau den beiden Besuchern nicht«, sagt die Stimme. »Flieh, so schnell du kannst.« Wem soll Jem glauben? Und wie kann sie diesem Albtraum entkommen? Eine tödliche Jagd nimmt ihren Anfang …

Ein packender Stand-alone-Thriller vom Autor der Serie um Profikiller Victor.

 

Vita :

Tom Wood, der eigentlich Tom Hinshelwood heißt, ist freischaffender Bildeditor und Drehbuchautor. Er wurde in Staffordshire, England, geboren und lebt mittlerweile in London. Sein Debütroman »Codename Tesseract« sowie auch die nachfolgenden Thriller um den brillanten Profikiller Victor wurden von Kritik wie Lesern begeistert gefeiert.

 

Meine Meinung :

Den Autor Tom Wood kannte ich bis dato noch nicht, dementsprechend gespannt war ich auf sein neuestes Buch.

Unsere Protagonistin Jemima Talhoffer ist seit fünf Jahren mit Leo, einem Geschäftsmann verheiratet.

Kurz nachdem dieser an einem Morgen zu einer Geschäftsreise aufgebrochen ist, bekommt Jem Besuch von zwei FBI-Agenten.

Diese behaupten, ihr Mann sei in kriminelle Machenschaften verstrickt.

Von da an nimmt unsere Geschichte rasant Fahrt auf. Sind die beiden Agenten überhaupt die, die sie vorgeben zu sein, oder steckt viel mehr dahinter ?

Jemima weiss bald nicht mehr, wem sie vertrauen kann und was Wahrheit und was Lüge ist.

Tom Wood baut die Geschichte sehr spannend auf und fast jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger. Dementsprechend ist es schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

Ich habe es fast in einem Rutsch durchgesuchtet.

Auch wenn das Buch einige Längen aufweist und die Handlungen einige Male relativ unglaubwürdig und manchmal auch unrealistisch daherkommt, hat mich das Buch gut unterhalten.

Das überraschende Ende hat bei mir manche Längen und manches Kopfschütteln wieder wettgemacht.

 

Ich vergebe für das Buch 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Was der Fluss erzählt von Diane Setterfield

Was der Fluss erzählt: Roman von [Diane Setterfield, Anke & Eberhard Kreutzer]

 

Titel : Was der Fluss erzählt

Autor : Diane Setterfield

Verlag : Karl Blessing Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

Bewertung : 5 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Eine stürmische Winternacht im ländlichen England des späten 19. Jahrhunderts: In der uralten Gaststube des „Swan“ sitzen die Bewohner von Radcot zusammen und wärmen sich an ihren Geschichten und Getränken, als ein schwer verletzter Mann mit einem leblosen Mädchen im Arm hereinstolpert. Eine Krankenschwester wird gerufen, die nur noch den Tod des Kindes feststellen kann. Als sie jedoch ein paar Stunden später die Todesursache festzustellen versucht, bemerkt sie, dass das Kind atmet und sich bewegt. Ein Wunder? Oder etwa Zauberei? Oder gibt es dafür eine wissenschaftliche Erklärung? Und woher kommt das Mädchen?

Ein stimmungsvoller Roman, der einen davonträgt wie ein Fluss, in eine Welt, in der Imagination und Wirklichkeit sich überlagern.

 

Vita :

Diane Setterfield ist promovierte Romanistin und lebte viele Jahre in Frankreich. Bevor sie sich Vollzeit der Schriftstellerei widmete, arbeitete sie als Lehrerin. Ihr Debüt, »Die dreizehnte Geschichte« (Blessing, 2007), war ein internationaler Bestseller und wurde mit Vanessa Redgrave in der Hauptrolle von der BBC verfilmt. Diane Setterfield lebt in Oxford.

 

Meine Meinung :

In ihrem neuen Buch nimmt uns die Autorin Diane Setterfield mit ins ländliche England des ausgehenden 19.Jahrhunderts.

Die Geschichte nimmt ihren Anfang im uralten Gasthaus Swan, in dem das Geschichtenerzählen Tradition hat. Geführt wird das Wirtshaus von Margot Ockwell und ihrem kränkelnden Mann Joe Bliss.

Eines Abends nun stolpert ein schwerverletzter Mann mit einem Kind auf dem Arm in die Gaststube. Die herbeigerufene Krankenschwester Rita kann nur den Tod des Kindes feststellen, jedoch empfindet sie beim Anblick des toten Kindes ein seltsames Unbehagen.

Und das seltsame Gefühl soll sich bewahrheiten, denn nach ein paar Stunden schlägt das Kind die Augen auf und atmet auch wieder.

Was ist also geschehen ?

Wer ist das Kind und wieso glaubt die Familie Vaughn, es wäre ihre vor zwei Jahren verschwundene Tochter ?

Diane Setterfield nimmt den Leser mit auf eine vergnügliche und spannende Reise ins Reich der Mythen und Legenden einer längst vergangenen Zeit.

So wie man als Leser der verschachtelten Geschichte folgt, so folgt man dem Verlauf der Themse und deren Nebenflüssen.

Das Buch ist ein richtiger Schatz im Bücherregal. Ich empfehle das Buch für lange Winterabende, denn so einfach zwischendurch weglesen lässt sich dieses Werk nicht. Man muss sich als Leser schon die Zeit nehmen, um dem Buch gerecht zu werden.

Gut gefallen hat mir auch die Auflösung, aber ich möchte an dieser Stelle natürlich nicht zuviel verraten.

Mit einer sehr bildgewaltigen Sprache hat mich Diane Setterfield vollends in ihren Bann geschlagen.

Man erfährt als Leser auch die Geschichte von Quietly, dem Fährmann, der selbst im aufgeklärten England immer noch in den Köpfen der Menschen präsent ist.

Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der warmherzige Geschichten voller Magie und Poesie mag.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

 

Das große Handbuch der Elfen von Emily Hawkins und Jessica Roux

 

Titel : Das große Handbuch der Elfen

Autor : Emily Hawkins und Jessica Roux

Verlag : Prestel Verlag ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Bildband

Bewertung : 5 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Ein kunstvoller Leitfaden über geheimnisvolle Elfen und wo sie zu finden sind

Kleine Naturgeister leben verborgen vor unseren Augen überall um uns herum. Was sind sie und wo finden wir sie? Diese und viele weitere Fragen beantwortet das vollständig illustrierte Handbuch aus den 1920er-Jahren, das von einer angesehenen Botanikerin, Professorin Arbor, für ihre Patentochter Annabelle zusammengestellt wurde und nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird. Das Buch zeigt Fotos und Skizzen der Botanikerin und beschreibt die geheime und wichtige Rolle der Elfen in der Natur. Diese geheimnisvollen Wesen unterstützen Pflanzen, Blumen und Tiere – unbemerkt von unseren Augen: Sie überprüfen jeden Morgen die Blumen, um sicherzustellen, dass die Pflanzen genug Tau haben, helfen den Blumen, zum richtigen Zeitpunkt und in der gewünschten Farbe zu blühen, errichten jeden Frühling einen Glockenblumenwald, befreien den Waldboden von Blättern und abgebrochenen Zweigen, helfen den Jahreszeiten beim Kommen und Gehen und pflegen Bäume gesund.

Erstmalig sind hier Themen wie die Anatomie der Elfen, ihre Tarnung und Sprachen, Gewohnheiten, Lebensräume sowie Lebenszyklus in einem großen Handbuch versammelt. Dieses Buch ist sowohl eine Naturgeschichte als auch ein praktischer Leitfaden für das Erkennen und Pflegen von Elfen. Es beleuchtet eine verborgene Welt, die Elfenliebhaber auf der ganzen Welt begeistern wird.

 

Vita :

Emily Hawkins ist Autorin und Herausgeberin von Kinderbüchern. Die New York Times-Bestsellerautorin hat schon viele erfolgreiche Kinderbücher geschrieben. Sie lebt mit ihrer Familie in Winchester, England.

Jessica Roux ist eine freiberufliche Illustratorin aus Nashville, USA, und begeistert sich für Pflanzen und Tiere. Sie liebt es, ihren eigenen Garten zu erkunden und von einer Fülle von Natur umgeben zu sein.

 

Meine Meinung :

Wer sich für Elfen interessiert, dem kann ich dieses tolle Buch nur wärmstens ans Herz legen.

Die Professorin Elsie Arbour hat sich der Erforschung der Elfen verschrieben. Ihr Vermächtnis wurde kürzlich im Britischen Naturkundemuseum gefunden.

Zusammengestellt ist das vorliegende Werk entstanden.

Es wird detailliert die Anatomie, die Beschaffenheit der Flügel, die Tarnmöglichkeiten und ganz viels mehr anschaulich erklärt.

Das schönste an dem Buch sind aber die vielen liebevollen und detailreichen Illustrationen, in denen man stundenlang versinken kann.

Dafür nochmals ein Riesenkompliment an die begnadete Illustratorin Jessica Roux.

Am Ende des Buches findet man auch Tipps, wie man selbst eine Elfe finden kann und welche Ausrüstung man dafür braucht.

Dieses Buch macht Erwachsenen ebenso viel Spass wie Kindern und mit ein wenig Glück entdeckt man vielleicht selbst eine kleine Elfe.

Ab sofort werde ich auf jeden Fall beim Wandern die Augen offen halten…

Mir hat das Lesen sehr viel Spass gemacht und das Buch bekommt auf jeden Fall einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal.

 

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Dort, wo die Zeit entsteht von Claudia Wengenroth

Dort, wo die Zeit entsteht

 

Titel : Dort, wo die Zeit entsteht

Autor : Claudia Wengenroth

Verlag : Diederichs ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman einer Selbstfindung

Bewertung : 5 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Für die besondere Zeit zwischen den Jahren

Als die junge Ärztin Katharina kurz nach Weihnachten die Berghütte ihrer Familie erreicht, erhofft sie sich einfach nur ein paar Tage Abstand von ihrem Alltag im Krankenhaus. Doch schon bald greifen in der verschneiten Einsamkeit der Berge die Bilder ihrer Träume nach ihr. Auch die Andeutungen der alten Irmelin, die das Jahr über auf die Hütte aufpasst, verunsichern sie. Was hat es auf sich mit der besonderen Zeit zwischen den Jahren?In atmosphärischer Dichte erzählt, wird der Leser in die Magie archaischen Wissens hineingezogen und taucht mit Katharina ein in die Mystik der Bergwelt. Der Roman zeigt den Weg einer inneren Heilung.

Vita :

CLAUDIA WENGENROTH ist 1971 in Leipzig geboren und dort auch aufgewachsen. Nach ihrer Ausbildung als Physiotherapeutin studierte sie Medizin. Sie lebt und arbeitet als Ärztin im Weserbergland. Bisher wurde ein Gedichtband von ihr veröffentlicht.

 

Meine Meinung :

Die junge Ärztin Katharina braucht eine Auszeit von ihrer Arbeit.

Sie zieht sich in die alte Berghütte ihrer Familie zurück. Dort will sie über dringend anstehende Entscheidungen reflektieren und zur Ruhe kommen.

Es ist eine ganz besondere Zeit zwischen den Jahren. In den Rauhnächten hält man Rückschau, denkt über vergangenes nach und wagt vielleicht einen kleinen, vorsichtigen Blick in die Zukunft.

Schon lange war niemand mehr in der Hütte und so gerät diese zunehmend in Vergessenheit.

Die alte Irmelin kümmert sich das Jahr über um die Hütte und schaut immer mal wieder nach dem Rechten. So hielten es auch schon ihre Ahnen.

Irmelin spürt die Ankunft der jungen Ärztin und auch die Hütte scheint Katharina willkommen zu heissen.

Nach und nach verschmelzen bei Katharina Realität und Traum und sie wird immer stärker in die Mystik der uralten Berge hineingezogen.

Viel mehr möchte ich an dieser Stelle nicht preisgeben, jeder sollte dieses tolle Buch für sich selbst entdecken.

Es ist kein Buch, das sich einfach weglesen lässt.

Ich musste oft innehalten und über das Geschriebene nachdenken und konnte auch vieles für mein eigenes Leben daraus mitnehmen.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

55 – Jedes Opfer zählt von James Delargy

55 – Jedes Opfer zählt: Thriller

 

Titel : 55 – Jedes Opfer zählt

Autor : James Delargy

Verlag : Heyne ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

Bewertung : 4 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Eine Kleinstadt im australischen Outback. Glühende Hitze. Wildnis. Police Sergeant Chandler ist stolz darauf, für Ruhe und Sicherheit zu sorgen. Bis ein Mann im Revier auftaucht. Außer Atem. Blutüberströmt. Er erzählt von einem Serienmörder namens Heath, dem er entkommen sei. Chandler bringt den Fremden in Sicherheit. Doch bevor er sich auf die Suche nach dem Mörder machen kann, wird Chandler ins Revier gerufen: Ein Mann ist dort aufgetaucht, der sich Heath nennt. Außer Atem. Blutüberströmt. Er erzählt von einem Serienmörder, dem er entkommen sei …

 

Vita :

James Delargy, geboren in Irland, verbrachte viele abenteuerliche Jahre in Südafrika, Australien und Schottland, bevor es ihn ins ländliche England verschlug. Die Erfahrungen, die er mit den unterschiedlichsten Menschen und Lebensweisen gemacht hat, sind seine wichtigste Inspirationsquelle. »55 – Jedes Opfer zählt« ist das Romandebüt von James Delargy.

 

Meine Meinung :

Das Setting hat mir schon mal richtig gut gefallen. Das Outback in Australien, glühende Hitze….

Chandler Jenkins ist Polizist in der kleinen Stadt Wilbrook in Westaustralien. Es handelt sich um eine ehemalige Goldgräberstadt, in der normalerweise ausser den üblichen kleineren Vergehen nichts spektakuläres passiert.

Eines Tages jedoch wird die übliche Routine jäh gestört, als kurz nacheinander zwei verletzte Personen im Revier auftauchen.

Beide erzählen fast die gleiche Geschichte : Sie sind im letzten Moment dem jeweils anderen entkommen, der sie in einer Hütte gefangenhielt und töten wollte.

Wer sagt die Wahrheit und wer lügt ?

Da wäre einmal der charismatische Gabriel und auf der anderen Seite der impulsive Heath, die beide ihre Unschuld beteuern.

Hilfe naht in Gestalt von Chandlers ehemaligem Jugendfreund Mitch Andrews, der das Revier von Port Hedland leitet und somit Chandlers direkter Vorgesetzter ist.

Nach einem Vermisstenfall vor zehn Jahren, den sie beide als junge Polizisten nicht aufklären konnten, gingen sie im Streit auseinander und hatten seitdem keinen Kontakt mehr.

Mitch hat Karriere gemacht und Chandler ist in Wilbrook geblieben.

Somit sind natürlich Konflikte vorprogrammiert.

In Einschüben bekommen wir Einblick in das Geschehen von vor zehn Jahren, als nach dem vermissten Martin Taylor gesucht wird, der sich im undurchdringlichen Outback scheinbar verirrt hat.

Mit hat die Idee des Buches richtig gut gefallen. Leider fand ich die Charaktere von Heath und Gabriel viel zu blass und distanziert gezeichnet. Ich hatte als Leserin fast keinen Zugang zu den beiden, da man auch von deren  Gedanken und Beweggründen nichts erfährt.

Mit Chandler Jenkins konnte ich schon besser mitgehen. Man kann sich als Leser förmlich vorstellen, wie verzweifelt der Polizist herauszufinden versucht, wer Täter und wer Opfer ist.

Die Ermittlungsarbeit war spannend zu lesen und man war gegen Ende richtig am Mitfiebern.

Auch die persönlichen Konflikte zwischen Mitch und Chandler trugen zur Spannung des Buches bei, allerdings hat man das als routinierter Leser auch schon gefühlt viele Male so gelesen.

Leider war die Auflösung und die Beweggründe des Täters für mich etwas enttäuschend. Da war auf jeden Fall viel verschenktes Potential, was ich sehr schade fand. Ich hätte mir da ein etwas ausgefeilteres und besser durchdachtes Ende gewünscht.

Deshalb vergebe ich hier 4 Sterne.

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Grosse Erwartungen von Charles Dickens

Große Erwartungen

 

Titel : Grosse Erwartungen

Autor : Charles Dickens

Verlag : Anaconda ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Roman

Bewertung : 5 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Gentleman müsste man sein, durch London flanieren und müßig gehen können. Für den armen Waisenjungen Pip aus einem Themse-Dorf ist solch ein Leben völlig außer Reichweite, bis ein unbekannter Gönner ihm genau dies ermöglicht. Und ihm damit den Fluch großer Erwartungen auflädt. Dieser atmosphärische Roman ist besiedelt von starken, geheimnisumwitterten Charakteren. Charles Dickens lotet hier die Untiefen der englischen Standesgesellschaft aus und treibt dabei ein fesselndes Spiel aus Schein und Sein.

 

Vita :

Charles Dickens (1812-1870), geboren in Landport bei Portsea, wuchs in Chatham bei London auf. Als er elf Jahre alt war, musste sein Vater wegen nicht eingelöster Schuldscheine ins Schuldgefängnis; seine Mutter folgte ihm mit Charles‘ Geschwistern dorthin. Charles, das zweitälteste Kind, musste währenddessen in einer Schuhwichsfabrik arbeiten. Erst als der Vater nach einigen Monaten entlassen wurde, besuchte Charles wieder eine Schule. Mit fünfzehn begann er in einem Rechtsanwaltsbüro als Gehilfe zu arbeiten, später wurde er Zeitungsreporter.

Seine schriftstellerische Karriere begann er mit seinen Skizzen des Londoner Alltagslebens, die unter dem Titel «Sketches by Boz» 1836 in Buchform erschienen. Seine «Pickwick Papers» folgten ein Jahr später und machten Dickens über England hinaus berühmt. Anschließend entstanden in rascher Folge die ersten Romane, u.a. «Oliver Twist» und «Nicholas Nickleby». Dickens wurde Herausgeber der liberalen Londoner Zeitung «Daily News», reiste in die USA und nach Italien und verfasste 1848/1849 «David Copperfield», der viel autobiographisches Material enthält.

Dickens‘ liebevolle Schilderungen menschlicher Schwächen, sein Kosmos skurriler und schrulliger englischer «Originale» und die satirische Anprangerung sozialer Missstände machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einem der beliebtesten Romanciers der Weltliteratur. Seine Bücher brachten ihm außerdem beträchtlichen Wohlstand ein. Seit 1860 lebte er auf seinem Landsitz Gad’s Hill Place in Kent, wo er im Alter von nur 58 Jahren an einem Schlaganfall starb.

 

Meine Meinung :

Erst einmal möchte ich dem Anaconda Verlag ein ganz grosses Lob für diese tolle Ausgabe aussprechen.

Pip, eigentlich Philip Pirrip ist ein Waisenjunge. Er wächst im Marschland an der Themse bei seiner Schwester und deren Ehemann, dem Schmied Joe Gargery auf.

Eines Tages verhilft er einem Sträfling dem er auf dem Friedhof begegnet zur Flucht. Dieser wird zwar wenig später wieder gefasst, aber dies markiert den Auftakt zu einer Reihe obskurer Begegnungen.

Da wäre die alte Miss Havisham die einen Hass auf das männliche Geschlecht hat und ihre Stieftochter Estella, die diese Rachsucht ausleben soll.

Pip soll Estella Gesellschaft leisten und besucht in der darauffolgenden Zeit regelmässig die beiden Damen.

Eines Tages jedoch erhält Pip von einem Londoner Anwalt die Nachricht, dass ihm ein unbekannter Wohltäter eine grosse Summe Geld zur Verfügung gestellt hat.

Und so beginnen die Irrungen und Wirrungen in Pips jungem Leben.

Bisher habe ich nur David Copperfield von Charles Dickens gelesen und war dementsprechend neugierig auf das Buch.

Es handelt sich hier um eine Bildungsroman, in dem wir die Entwicklung des jungen Pip bis ins Erwachsenenalter miterleben.

Der Roman strotzt nur so von Verwicklungen, abstrusen Verwandschaftsverhältnissen aber es gibt auch eine berührende Liebesgeschichte.

Charles Dickens hat das unnachahmliche Talent, die verschiedensten Charaktere detailliert zu zeichen und darzustellen.

Ich möchte an dieser Stelle auch nicht zu viel vorwegnehmen, am besten entdeckt man den Roman ganz für sich allein.

Irgendwann werde ich das Werk garantiert nochmal geniessen, da mir bestimmt das ein oder andere zwischen den Zeilen entgangen ist und es beim zweiten Lesen noch viel zu entdecken gibt.

 

Ich vergebe hier 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Dein kaltes Herz von Sharon Bolton

Dein kaltes Herz

 

Titel : Dein kaltes Herz

Autor : Sharon Bolton

Verlag : Goldmann ( Verlagsgruppe Random House GmbH )

Genre : Thriller

Bewertung : 5 Sterne

 

( WERBUNG, da mir das Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde)

 

Inhalt :

Eine abgelegene Insel, umgeben von ewigem Eis – und es gibt kein Entkommen …

Die Angst vor ihrem Ehemann Freddie hat Felicity bis ans Ende der Welt getrieben: auf die kleine antarktische Insel Südgeorgien, kurz vor dem Südpol. Jedes Mal, wenn sich ein Schiff nähert, sucht Felicity ein Versteck auf und beobachtet die Passagiere durch ihr Fernglas. Sehnsüchtig wartet sie darauf, dass der Winter kommt und das Eis die Insel für ein paar Monate von der Außenwelt abschneidet. Schließlich trifft das letzte Schiff der Saison ein – und Felicitys Albtraum wird wahr: Freddie ist an Bord. Und er wird nicht ruhen, bis er ihr Auge in Auge gegenübersteht …

 

Vita :

Sharon Bolton, geboren in Lancashire, wurde mit »Todesopfer«, ihrem gefeierten Krimidebüt, zum neuen Star unter den britischen Krimiautoren. Für ihre Krimis und Thriller erhielt sie zahlreiche Preise. Sie lebt mit Mann und Sohn in Oxford.

 

Meine Meinung :

Von Sharon Bolton hatte ich bis dato noch nichts gelesen, dementsprechend gespannt war ich, diese Autorin für mich zu entdecken.

Das Setting war für mich schon perfekt. Die abgelegene antarktische Insel Südgeorgien, auf der sich die Glaziologin Felicity vor ihrem Ehemann Freddie versteckt.

Bei jedem ankommenden Schiff blättert unsere Protagonistin panisch die Passagierlisten durch in der Hoffnung, nicht auf den gefürchteten Namen zu stossen.

Die abgelegene Insel ist nur im Sommer erreichbar, in den Wintermonaten ist sie komplett von der Aussenwelt abgeschnitten. Deswegen fiebert Felicity auf den Tag hin, an dem das letzte Schiff die Insel erreichen kann, denn danach wähnt sie sich in Sicherheit.

Doch irgendwann passiert das Unvermeidliche, Ihe Ehemann Freddie steht auf der Passagierliste…

Die Geschichte spielt auf verschiedenen Zeitebenen. Einmal begleiten wir Felicity in der Gegenwart in Südgeorgien.

Dann springen wir neun Monate zurück in die Vergangenheit nach Cambridge. Dort erleidet Felicity einen Unfall, leidet seitdem an Gedächtnisverlust und kommt zu dem Therapeuten Joe in Behandlung.

Hier kommt es dann zu einer mysteriösen Mordserie an Obdachlosen, in die Felicity scheinbar verwickelt ist.

Wie hängt das alles zusammen ?

Die Handlung wird aus der Sicht von verschiedenen Personen dargestellt. Zum einen begleiten wir Felicity, dann wird abschnittsweise aus der Sicht von Freddie und dem Therapeuten Joe erzählt.

Auch Bamber, eine mysteriöse Frau kommt stellenweise zu Wort.

Sharon Bolton hat die eisige Atmosphäre der kleinen Insel und die damit einhergehende Panik und Todsangst von Felicity sehr gut eingefangen. Man hat als Leser das Gefühl, selbst hautnah in der eisigen Kälte zu sein.

Auch bekommt man gute Einblicke in die Gefühlswelt von Felicity während ihrer Therapie bei Joe.

Auch wenn man als Leser ahnt, in welche Richtung sich der Thriller entwickeln wird, wird man doch immer wieder durch rasante Plottwists und unvorhergesehene Wendungen überrascht.

Der Schluss war ebenfalls stimmig und ließ keine offenen Fragen zurück. So muss ein gutes Buch für mich sein.

Sharon Bolton werde ich definitiv im Auge behalten und es sind schon etliche neue Bücher von ihr auf meine Wunschliste gewandert.

 

Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

 

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

 

Verschliess jede Tür von Riley Sager

Verschließ jede Tür - Sager, Riley

 

Titel : Verschliess jede Tür

Autor : Riley Sager

Verlag : dtv

Genre : Thriller

 

Ein Haus zum Träumen. Und zum Sterben.Jules hat einen Wahnsinns-Job an Land gezogen: Sie soll im Bartholomew, einem prachtvollen alten Hochhaus am Central Park, auf eine Luxuswohnung aufpassen. Und dafür 1000 Dollar die Woche kassieren! Einige seltsame Bedingungen gibt es allerdings: Sie muss jede Nacht im Apartment schlafen und darf niemanden in die Wohnung lassen. Kaum ist Jules eingezogen, häufen sich unheimliche Vorkommnisse. Von Ingrid, ebenfalls »Apartmentsitterin«, erfährt sie, dass das Bartholomew ein dunkles Geheimnis hat. Als Ingrid verschwindet, versucht Jules, das Geheimnis zu lüften – und gerät dabei selbst in größte Gefahr.

 

Wer träumt nicht davon, in einem luxurösen Appartmenthaus in New York zu wohnen und dafür auch noch 4000 Dollar pro Monat zu verdienen ?

Die junge Jules bekommt genau so eine Offerte und da sie im Moment kein Dach über dem Kopf hat und total abgebrannt ist, erscheint ihr diese Gelegenheit wie ein Geschenk des Himmels.

Schnell erkennt Jules einige der prominenten Bewohner des Hauses, wie z.B. die Schriftstellerin Greta Manville, die ihe Lieblingsbuch “ Traumherz “ geschrieben hat, sowie eine bekannte Schauspielerin.

Auch wenn es ein paar merkwürdige Hausregeln gibt, wie z.B. ein Besuchsverbot für Freunde oder das der Wohnungssitter immer in der Wohnung schlafen muss, wird Jules zunächst nicht misstrauisch.

Relativ schnell lernt sie die beiden anderen Wohnungssitter Ingrid und Dylan kennen. Ingrid lebt genau unter ihr und Dylan ein paar Stockwerke tiefer.

Ingrid vertraut ihr an, dass es im Bartholomew nicht mit rechten Dingen zugeht und das Haus ein paar dunkle Geheimnisse hütet.

Dann verschwindet Ingrid spurlos. Was ist geschehen ?

Jules versucht, den mysteriösen Vorgängen auf den Grund zu gehen und gerät in grösste Gefahr.

Riley Sager hat hier wieder einen Thriller vom Feinsten abgeliefert.

Das Setting ist toll gewählt, so dass man sich das alte Haus am Central Park bildlich vorstellen kann. und natürlich muss so ein geheimnisvolles Gemäuer seine Geheimnisse hüten.

Die Spannung ist konstant hoch und es kommt mit keiner Seite Langeweile auf. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, was es mit der verschwundenen Ingrid und den anderen seltsamen Vorgängen auf sich hat.

Die Figuren sind gut gezeichnet, der Doorman Charlie ebenso wie der Arzt Nick oder die Schauspielerin mit ihrem Hündchen Rufus.

Ich konnte als Leserin toll miträtseln und auch einige überraschende Plottwists haben noch zusätzlich zum Lesegenuss beigetragen.

Ein ganz klein bischen enttäuscht hat mich die Auflösung der Geschichte. da habe ich mir etwas komplett anderes vorgestellt.

Mir kam der Schluss etwas abwegig und an den Haaren herbeigezogen vor, da hätte Riley Sager sicherlich noch mehr herausholen können.

Da es sich aber nur um die letzten paar Seiten gehandelt hat, tat das der Spannung und der Qualität des Buches keinen Abbruch.

Auch hätte ich mir gewünscht, dass ein kleiner Handlungsstrang, der mit Jules Familie zusammenhängt, aufgeklärt wird. Da lässt uns Riley Sager leider im Ungewissen.

Für mich war das Buch aber alles in allem ein überzeugender Thriller mit nur minimalen Schwächen.

Ich vergebe hier 4 Sterne.